
- Wie gesund sind Kirschen? - Foto: M. Großmann (pixelio.de)
Im April stehen sie in voller Blüte, die Kirschbäume, und wecken in Alt und Jung die Vorfreude auf die bevorstehenden Erntemonate Juni und Juli. Wer mag sie nicht, die roten, saftigen Früchte? Am besten schmecken sie natürlich frisch gepflückt. Der Volksmund sagt aber, dass man bei deren Verzehr vorsichtig sein sollte.
Sind Kirschen gesund oder nicht?
Ein Bericht des br-online.de räumt mit den geläufigsten Vorurteilen bezüglich des Kirschenessens auf. Eins ist zum Beispiel, dass man nicht Kirschen essen und gleichzeitig Wasser trinken solle, da man sonst Bauchschmerzen bekäme. Tatsächlich bekommt man das Bauchweh jedoch nur, wenn man zu viele Kirschen isst. Das kann besonders Kindern leicht passieren, denn die gesunden Früchte schmecken frisch vom Baum einfach hervorragend. In den Kirschen stecken viele Vitamine. So deckt beispielsweise ein halber Liter Kirschsaft schon den Vitamin-C-Bedarf eines ganzen Tages. Und schon 250 Gramm dieser süßen Früchte können vor Gicht schützen und den Harnsäurespiegel senken. Des Weiteren sind in den Kirschen bioaktive Substanzen, die entzündungshemmend wirken und für schöne Haut sorgen. Sie beugen auch Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Krebs vor. In der Naturmedizin werden diese gesunden Früchte gerne als Mittel gegen Arthritis und Paradontose verwendet.
Aber es gibt noch eine weitere positive Eigenschaft: Kirschen haben wenig Kalorien. Der Grund dafür ist, dass der Anteil des Wassers bei diesen roten Steinobstfrüchten sehr hoch ist. Er liegt bei durchschnittlich 83%. Dadurch befinden sich in 100 Gramm Kirschen gerade mal 60 Kilokalorien.
Es gibt zahlreiche Rezepte mit Kirschen. Man kann sie zu Marmelade verarbeiten, im Kuchen verbacken, konservieren, zu Saft pressen oder einen Schnaps aus ihnen brennen. Sogar die Kirschkerne lassen sich verwenden. Sie werden erhitzt und in einen Beutel aus Leinen gesteckt, der dann als Wärmekissen funktioniert. Die Kirsche ist also ein modernes, vielseitig verwendbares Lebensmittel. Neben den traditionellen Kirsch-Kuchen-Rezepten gibt es auch solche ausgefallenen Tortenrezepte wie das folgende:
Rezept für Kirsch-Tiramisu-Torte
Zutaten: 4 Eier, 125 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 100 g Mehl, 50 g Speisestärke 1 TL Backpulver, 1 Glas Kirschen (Süß- o. Sauerkirschen), 750 g Mascarpone, 750 g Magerquark, 4 EL Zitronensaft, 25 Löffelbiskuits, 1 EL Kakaopulver
Zubereitung: Zunächst müssen die Eier getrennt und Eiweiß steif geschlagen werden. Dabei werden der Zucker, der Vanillezucker und das Salz eingerieselt. Dann wird Eigelb darunter geschlagen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und unterheben. Der Teig wird dann in einer mit Backpapier ausgelegten Springform ca. 25 Minuten bei 170 °C gebacken.
In der Zwischenzeit werden Quark, Mascarpone, Zucker und Zitronensaft verrührt. Dann nimmt man 1/4 von der Creme weg und stellt sie kalt. Kirschen werden unter die restliche Creme gehoben.
Wenn der Biskuitboden fertig und abgekühlt ist, muss er einmal waagrecht durchgeschnitten werden. Danach wird ein Tortenring um den unteren Boden gelegt und die Kirsch-Mascarpone-Creme wird aufgegeben. Als nächstes wird der zweite Boden darauf gelegt. Dann wird die restliche Creme verteilt. Nun wird der Tortenring gelöst und an den Tortenrand werden die Löffelbiskuits angedrückt. Zum Schluss wird die Torte mit Kakao bestäubt.
Sie können die Torte einen Tag in den Kühlschrank stellen, damit sie an heißen Tagen besonders fest und erfrischend ist.
Quellen & weiterführende Informationen:
- Kulinary. Reisen und Genießen mit Sarah Wiener. 05-09 Sept./Okt.,Thomas Vogel Media e. K.
- br.online.de
