Auch im kommenden Jahr steht das Abonnement des Konzertvereins Isartal unter dem bewährten Titel „klassik pur im Isartal!“. Das neue Abo verbindet Klassik, Kammermusik und zeitgenössische Konzerte. Die Vereinsvorsitzenden zusammen mit dem künstlerischen Leiter Professor Christoph Adt stellten ihre neue Konzertreihe in Icking vor. Ab sofort können die Abonnements über München Ticket bestellt werden.
Die richtige Mischung macht‘s, davon sind die Vereinsvertreter überzeugt, denn beim Konzertverein Isartal spielen „Bürger für Bürger“ und treffen Laienmusiker auf Profis, beide Seiten profitieren voneinander und diese Begeisterung übertrage sich aufs Publikum, sagen sie. Heuer im zwanzigsten Jubiläumsjahr brachte diese gelungene Mischung dem Konzertverein rund 300 Abonnenten ein und bis zu 500 Besuchern bei ausverkauften Konzerten in der Loisachhalle.
Peter und der Wolf auf Bairisch: Sprecher ist Staatsminister Wolfgang Heubisch
Der künstlerische Leiter Christoph Adt, Professor der Hochschule für Musik und Theater in München, setzt auf unbekannte Werke bekannter Komponisten in ungewöhnlichen Besetzungen. Zum Beispiel verspricht das vierte Konzert am 14. Juli 2012 das Highlight zu werden, wenn in Prokofjews wohl bekanntestem Werk „Peter und der Wolf“, gespielt vom Philharmonischen Orchester Isartal, als Sprecher Staatsminister Wolfgang Heubisch in bayerischer Mundart durch das musikalische Märchen führen wird. Am gleichen Tag werden die Musiker zwei weitere Vorstellungen in verkürzter Form für Familien mit Kindern zu einem geringen Eintrittspreis von drei Euro geben (in der Loisachhalle und der Aula des Gymnasiums Geretsried).
„Quattrocelli“ spannt den Bogen von der alten zur neuen Musik
Den Auftakt der neuen Konzertreihe macht das Gelius-Trio mit Werken von Haydn, Dvorák und Piazzolla im März. Im Konzert Nummer zwei darf der junge Geiger Johannes Strake zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Isartal eines der ganz großen Violinkonzerte als Solist bestreiten. „Die Nachwuchsförderung ist uns ein Anliegen.“ „Quattrocelli“ spannt in reiner Cello-Besetzung einen Bogen von der alten zur neuen Musik mit ungewöhnlichen Überraschungsmomenten, garantiert Christoph Adt: „Ich gehe gerne in Nischen, wenn wir sie nicht hätten, dann wäre unsere Musik salzlos.“
Das Kern-Quartett verbindet Elemente verschiedener Kulturen in ihrer Musik. „Doch muss es nicht immer bei strenger Kammermusik bleiben“, weist Adt auf das zeitgenössische Abschlusskonzert mit dem Weltklasse-Schlagzeuger Peter Sadlo im Dezember 2012 hin, der ein Crossover vom Jazz und Pop zur Klassik präsentieren wird. „Wir wollen junge Menschen an die klassische Musik heran führen.“ Christoph Adt und der Konzertverein Isartal sind sich sicher, auch im dritten Jahr ihres Abo „klassik pur im Isartal!“ ein vielschichtiges Programm auf die Beine gestellt zu haben.
