Klimawandel oder Klimaschwindel?

Bis vor kurzem galt es allgemein noch als ausgemacht, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird. Mittlerweile kommen aber immer mehr Zweifel an dieser These auf.

Das CO2, welches durch die Nutzung fossiler Brennstoffe entsteht, verursacht den Treibhauseffekt und der ist schuld an der Erwärmung des Weltklimas: In der Folge lässt der Treibhauseffekt Gletscher schmelzen und Eisbären sterben. So lernen es die Kinder in der Schule sowie in der Fernsehwerbung für „Energiesparlampen“ und so ist auch die offizielle Sprachregelung in Deutschland. Bis vor nicht allzu langer Zeit war das auch noch die einhellige Aussage aller etablierten Medien; wer sich nicht aus alternativen Quellen informierte, wusste überhaupt nicht, dass es zu den Ursachen der Klimaerwärmung auch ganz gegensätzliche wissenschaftliche Meinungen gab.

Treibhauseffekt, Ursachen und Wirkungen

Da als Ursache des Treibhauseffekts das CO2 aus der Verbrennung fossiler Energieträger gilt, setzt dort auch seine Bekämpfung an: Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen heißt seither die Devise. Darum herum sind bereits milliardenschwere Industrien entstanden: Alle Arten von Technologien zum Energiesparen wurden erfunden, die Atomlobby witterte Morgenluft, nicht zu vergessen der profitable Handel mit Kohlendioxid-Emissionsrechten und das neueste ist das für die Hersteller von teuren „Energiesparlampen“ höchst lukrative Verbot der preisgünstigen Glühlampen. Natürlich will Vater Staat auch sein Teil abbekommen und knöpft den bösen Autofahrern für ihren C02-Emissionen über Mineralöl- und Kfz-Steuer so manchen Euro extra ab.

Der kaputte Hockeyschläger

Geradezu die Ikone der Verfechter der Treibhausgas-Theorie war die Hockeyschläger-Kurve von Michael Mann: Sie sieht aus wie ein liegender Hockeyschläger, dessen Stiel fast eben liegt und dessen Fuß steil nach oben zeigt. Der Knick in der Hockeyschlägerkurve sollte den Beginn der Nutzung fossiler Energieträger und der CO2-Emissionen markieren, die weltweit die Temperaturen erhöhte.

Was außer Klimaskeptikern zunächst niemandem aufzufallen schien, war, dass die Kurve sowohl die mittelalterliche Wärmeperiode als auch die Kleine Eiszeit von circa 1500 bis etwa 1800 vollständig ignorierte. Doch dann stellte sich auch noch heraus, dass die Software, die Michael Mann verwendete, peinlicherweise aus so ziemlich allen Daten, mit der man sie füttert, zuverlässig eine Hockeyschläger-Kurve macht.

Außenseiter bezweifeln den Treibhauseffekt

Damit war Michael Manns Glaubwürdigkeit nachhaltig ruiniert, doch schien das dem Erfolg der Treibhauseffekt-Theorie zunächst nicht zu schaden: Die Veröffentlichungen von Kritikern blieben praktisch auf private Websites beschränkt, obwohl sie durchaus zum Teil auch von Wissenschaftlern stammten.

Die Fragen, welche diese Leute zum Treibhauseffekt stellen, sind grundsätzlich und einleuchtend: Jedes Kind weiß, dass CO2 schwerer ist als Luft und es daher die Tendenz hat, in dieser nach unten zu sinken. Wieso soll es sich da auf einmal anders besinnen, nach oben steigen und in großer Höhe eine Schicht bilden? Die früher einmal angenommene CO2-Schicht in der Atmosphäre existiert auch tatsächlich nicht, so dass die Erklärung mit der Wärmeabsorption dieses Gases nicht besonders einleuchtend ist, denn tatsächlich existiert wesentlich mehr Wasserdampf als CO2 in der Atmosphäre.

Dieser fängt die Wärmestrahlung aber genauso ein und müsste zumindest auf den ersten Blick daher eine wesentlich stärkere Rolle spielen als das CO2.

IPCC-treue Wissenschaftler, die noch an der Behauptung der menschengemachten Erderwärmung festhalten, halten dagegen, dass CO2 einen erheblich größere Wärmeabsorptionsfhähigkeit habe als Wasserdampf, vor allem im relevanten Wellenlängenbereich. Das wirft jedoch die Frage auf, ob diese Kenngröße den gegenüber dem CO2-Gehalt 25- bis 30-fach höheren Wasserdampfgehalt der Luft aufwiegt, wozu noch kommt, dass Wasserdampf im Gegensatz zu CO2 tatsächlich leichter ist als Luft und daher nach oben steigt.

Trotz der bereits aufkommenden Zweifel schwenkten auch die USA, welche sich in puncto Klimaschutz zunächst sehr hartleibig gezeigt hatten, auf den Kurs des alten Europas ein. Al Gore, glückloser Gegenkandidat von G.W. Bush bei der Wahl zum Präsidenten der USA, reist seit Jahren als Mr. Rettet-das-Weltklima durch die Lande. Er hat sogar ein Buch darüber geschrieben, das Sigmar Gabriel gleich in mehreren Tausend Exemplaren ankaufte, um damit Schulkinder frühzeitig auf den menschengemachten Treibhauseffekt als Ursache von Klimawandel und Erderwärmung einzuschwören.

Skeptisches zum Klimawandel in den etablierten Medien

Um so überraschender ist es da, dass mittlerweile auch in den etablierten Medien massive Kritik an der offiziellen Begründung der Erderwärmung, der Sprachregelung durch den IPCC geübt wird. Sowohl öffentlich rechtliche als auch private Fernsehsender brachten in jüngerer Zeit entsprechende Beiträge: Das ARD-Magazin "Report" nahm sich des Themas an und brachte als Beispiel unter anderem den holländische Klimakritiker Prof. Richard Tol, der als Autor der Berichte des IPCC fungieren durfte – aber nur so lange, wie er dessen offizieller Linie treu war.

Auch der ehemalige Herausgeber von „Science“, Nigel Calder, kommt zu Wort und erklärt, warum der IPCC Abweichler zensiere: Sein Gründungsauftrag laute darauf, so Calder, zu beweisen, dass der Mensch den Klimawandel verursacht und so seien die Forschungsergebnisse natürlich vorprogrammiert. Da wundere es auch nicht, so der Bericht weiter, dass Henrik Svensmark nicht zu Wort kommen darf: Der Däne untersucht nämlich den Einfluss der Sonnenflecken auf das Weltklima.

Eine umfangreiche britische Dokumentation wurde beim Privatsender RTL gezeigt. Hier wurden auch die von Al Gore verwendeten Kurven näher untersucht: In der Tat korrelieren der CO2-Gehalt der Atmosphäre und die Durchschnittstemperatur auf der Erde. Was Al Gore aber verschweigt, ist die Tatsache, dass die Kohlendioxid-Kurve der Temperaturkurve mit einem Abstand von einigen Hundert Jahren folgt und nicht umgekehrt. Da aber die Ursache vor der Wirkung kommt, so die TV-Dokumentation, könne die steigende Temperatur nicht die Folge des steigenden CO2-Gehalts, sondern müsse dessen Ursache sein. Damit jedoch wäre die Grundannahme der These vom Treibhauseffekt widerlegt und alles, was über die Klimaerwärmung offiziell gesagt wird, reine Makulatur und auch die Spekulationen darüber obsolet, ob nun Wasserdampf oder CO2 in der Lage sind mehr Wärmeenergie in der Atmosphäre zu halten.

Klimaschwindel, der Ablass des 21. Jahrhunderts?

Vor 500 Jahren bezahlten die Menschen nach genau festgelegten Tarifen Geld dafür an die Kirche, dass ihnen bestimmte Sünden vergeben oder bereits verstorbenen Angehörigen eine gewisse Anzahl von Jahren im Fegefeuer erlassen würden. Heute bezahlt man Öko-Steuer und kauft zwangsweise teure Energiesparlampen, die im Verdacht stehen, nicht nur im Hinblick auf die Umwelt unsinnig, sondern auch schädlich zu sein, um sein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt zu beruhigen. Sollte nun das, was die genannten und viele weiteren Klimaskeptiker sagen, tatsächlich stimmen, wären natürlich sämtliche Klimaschutzmaßnahmen reiner Humbug und vor allem der deutsche Staat wäre in arger Erklärungsnot, warum er seinen Bürgern jede Menge Geld für - unter diesen Voraussetzungen - komplett sinnlose Maßnahmen aus der Tasche zieht.

Volker Wollny, Journalist, Autor und Blogger, Saskia Wollny

Volker Wollny - Tätig als Publizist und Freier Dozent, abgeschlossenes Studium als Ingenieur für Produktionstechnik, Gesellenbriefe im ...

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