Kluge Haushaltsplanung

Einnahmen und Ausgaben - Thorben Wengert / pixelio.de
Einnahmen und Ausgaben - Thorben Wengert / pixelio.de
Eine kurze Einführung in den Sinn und Zweck eines Haushaltsbuches mit weiteren Tipps zur Umsetzung persönlicher Sparziele.

Sparen ist in aller Munde. Es wird ja auch immer wichtiger sein Geld zusammenzuhalten, da es kaum etwas gibt, dass nicht teurer geworden wäre. Die Lebenshaltungskosten unter anderem Benzin, Heizkosten und der Strom sind allesamt gestiegen. Ebenso ist der tägliche Einkauf teurer geworden. Um mit seinem Monatsbudget gut über die Runden zu kommen, ist es zunächst ratsam, sich erst einmal einen Überblick über die Ein- und Ausgaben zu verschaffen.

Einnahmen und Ausgaben

Wie hoch sind diese? Welche Zusatzeinkommen (Kindergeld, Elterngeld) habe ich? Am einfachsten ist es, sich eine Tabelle auf einem schlichten Blatt Papier anzulegen. Auch das gute alte Haushaltsbuch ist nicht zu verachten. Oft gibt es vorgefertigte Haushaltsbücher, die man sowohl im Buchhandel als auch im Internet, hier teilweise kostenlos, bekommen kann. Ein Haushaltsbuch ist in mehrfacher Hinsicht eine gute Anschaffung. Man sieht genau, wofür man sein Geld ausgegeben hat und ist in der Lage sich schnell einen Überblick zu verschaffen, welche Ausgabe eventuell unnötig war.

Erfassen und überblicken

Als nächster Schritt kommt der schriftliche Teil. Es ist ratsam, jede, wirklich jede Ausgabe, also auch den Kaffee unterwegs oder den Schokoriegel von der Tankstelle, zu notieren. So sieht man schnell, wofür man sein Geld verbraucht hat. Sinnvoll ist es, in seinem persönlichen Haushaltsbuch die Ausgaben bestimmten Kategorien wie zum Beispiel Putzmittel, Lebensmittel, Kleidung zuzuordnen. Diese Kategorien können dann je nach Bedarf angepasst werden. Ein wichtiger Punkt, denn wenn der Plan nicht auf persönliche Vorlieben zugeschnitten ist, verliert man schnell die Lust Ausgaben zu notieren und somit auch den Überblick.

Tipps für den Einkauf

Auch beim täglichen Einkauf kann man viel tun, um den vielen psychologischen Fallen im Supermarkt zu entgehen. Häufig kauft man mehr ein als benötigt wird. Die schlichte Einkaufsliste ist ein guter Helfer. Am besten plant man für die ganze Woche, was im Haushalt benötigt wird. Optimal wäre ein Speiseplan, nach dem die Grundzutaten für die einzelnen Rezepte eingekauft werden und man nur noch das Gemüse oder ähnliches frisch dazu kaufen muss. So ist man auch flexibel in der täglichen Frage, was koche ich heute? Hat man keine Lust auf ein bestimmtes Gericht, tauscht man es einfach gegen ein anderes aus der Liste aus. So vorzugehen ist nicht nur kosten-, sondern auch zeitsparend.

Weitere Einsparmöglichkeiten

Ein weiterer Tipp ist, seine Versicherungen auf Aktualität zu prüfen. Zusammen mit dem Versicherungsvertreter kann man besprechen, welche Police angepasst werden sollte oder vielleicht sogar nicht mehr nötig ist. Ebenso sind eventuelle Mitgliedschaften in Vereinen oder auch Abonnements von Zeitschriften zu überdenken. Manch eine Zeitung landet doch schnell im Altpapier, da man sie nicht mehr mit angemessener Ausdauer liest. Also – Abo kündigen und schon hat man wieder etwas mehr Geld in der Tasche.

Es ist gar nicht so schwer, sparsamer mit seinem Einkommen umzugehen. Es erfordert zwar etwas Aufwand und eine gewisse Konsequenz, aber genau dies lohnt sich unbedingt.

Melanie Domke, Melanie Domke

Melanie Domke - Ich bin 1973 geboren, habe Rechtsanwalts- und Notargehilfin gelernt und mein Fachabitur nebenher in der Abendschule abgeschlossen und ...

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