Köln - was ist typisch kölsch?

Kölner Dom, das Wahrzeichen der Stadt Köln - Michael Kraemer/pixelio.de
Kölner Dom, das Wahrzeichen der Stadt Köln - Michael Kraemer/pixelio.de
Köln hat viele Sehenswürdigkeiten und Events zu bieten. Doch was ist typisch für diese schöne Stadt? Hier findet man einen kleinen Ratgeber.

Köln, die schöne Stadt am Rhein, ist bekannt - sogar weltbekannt. Doch was ist typisch kölsch? Hier gibt es einige Dinge, die es eben nur in Köln - der Stadt mit Herz und Seele - gibt.

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln

Der Dom ist die Sehenswürdigkeit schlechthin in Deutschland. Millionen Besucher reisen jährlich zum Kölner Dom, um diesen zu besichtigen. Der Kölner ist stolz auf seine Kathedrale, die mit ihren hohen Turmspitzen den zweithöchsten Turm in Europa vorweist. Der Kölner Dom beherbergt zudem den Schrein der heiligen drei Könige.

Der Kölner trinkt Kölsch

Das Lieblingsgetränk der Kölner ist natürlich das Kölsch. Hier handelt es sich um ein nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestelltes helles, hochvergorenes und obergäriges Vollbier. Dieses Bier wird in Köln aus sogenannten Kölschgläsern - schlanken Biergläsern mit einem Fassungsvermögen von 0,2 Litern - getrunken. Kölsch darf nach Genehmigung des Bundeskartellamtes im Jahre 1986 nur in Köln und der nahen Umgebung gebraut werden und ist bis heute ein geschützter Name der Domstadt.

Der Kölner Karneval, auch Fastelovend genannt, ist legendär

Die Domstadt ist aus gutem Grund die Hauptstadt des Karnevals. Viele Menschen - auch aus fernen Ländern - reisen Jahr für Jahr hierher, um mit den Kölnern "Fastelovend" zu feiern. Die Stimmung in Köln ist mit nichts vergleichbar. Der absolute Höhepunkt des Kölner Karnevals ist der Rosenmontagszug in Köln. Die fünfte Jahreszeit beginnt hier am elften November um elf Uhr elf. Das Kölner Dreigestirn regiert zu dieser Zeit die Stadt und aus allen Ecken ertönt "Kölle Alaaf".

Der 1. FC Köln - die Karten sind meistens ausverkauft

Wenn der 1. FC Köln spielt, dann zeigen die Kölner Emotionen. Sie halten ihrem Verein die Treue in guten und in schlechten Zeiten. Trotz der vielen Niederlagen sind die Karten meistens ausverkauft und die Stadien immer gut besucht. Das Maskottchen des 1. FC Kölns ist der Geißbock.

Das Kölsche Grundgesetz muss man kennen und der Kölner lebt danach

Bei diesem Gesetz handelt es sich um elf Redensarten, die fast jeder Kölner kennt und sich zu Herzen nimmt:

  1. Et es wie et es - es ist wie es ist
  2. Et kütt wie et kütt - es kommt wie es kommt
  3. Et hätt noch immer jot jejange - es ist noch immer gut gegangen
  4. Wat fott es es fott - was weg ist, ist weg
  5. Nix bliev wie et wor - nichts bleibt, wie es war
  6. Kenne mir net, bruche mer nit, fott domet - kennen wir nicht, brauchen wir nicht, weg damit
  7. Wat willste mache? - was will man machen?
  8. Mach et jot äwer net zu off - mach es gut, aber nicht zu oft
  9. Wat soll dä Quatsch - Was soll der Blödsinn?
  10. Drinkste ene mit? - Trinkst du einen mit?
  11. Do laachste dich kapott - da lachst du dich kaputt

Die Kölner sind für ihren Humor und ihre Frohnatur bekannt, da wundert es nicht, dass es ein Kölsches Grundgesetz gibt.

Quellen: Cologne Info, Brauer Bund

Bildnachweis: (c) Michael Kraemer/pixelio.de

Autorin, Andrea Imdahl-Eich

Andrea Imdahl-Eich - Die Autorin: Andrea Imdahl-EichJahrgang 1974FachoberschulreifeRechtsanwaltsfachangestellteElternzeitfreie Autorin bei ...

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