Komödie "What a Man" mit Matthias Schweighöfer

What a Man - Twentieth Century Fox
What a Man - Twentieth Century Fox
Lehrer Alex, gerade Single geworden, macht sich auf eine Reise, um sich selbst zu finden. What a Man mit Matthias Schweighöfer läuft ab 25.08.2011 im Kino.

Matthias Schweighöfer („Soloalbum“) ist derzeit einer der erfolgreichsten Schauspieler Deutschlands und hat schon manchen Filmpreis erhalten. Mit „What a Man“ wagt er nun einen weiteren Schritt in seiner noch jungen Karriere. Er spielt nicht nur die Hauptrolle, sondern versucht sich auch als Regisseur, Drehbuchautor und Co-Produzent. Die klassische romantische Komödie „What a Man“ läuft ab dem 25. August 2011 in den deutschen Kinos.

Die Handlung von „What a Man“

Der junge Lehrer Alex ist mehr als überrascht, als er seine Freundin aus dem Krankenhaus abholen muss. Bei einem Seitensprung hat sich Carolin empfindlich im Analbereich verletzt und muss nun ihrem Freund beichten, dass sie ihn schon seit Wochen mit Nachbar Jens betrügt. Als frustrierter Single begibt sich der orientierungslose Alex auf eine intensive Selbstfindungsreise. Seine Freunde sind ihm dabei allerdings keine große Hilfe. Die etwas neben sich stehende Nele ist zwar gut darin Pandas in China vor dem Aussterben zu retten, in Beziehungsfragen ist sie jedoch noch schlechter als Alex. Auch Alex bester Freund Okke kann mit seinen Machoratschlägen und praktischen Übungsaufgaben nicht wirklich helfen.

„What a Man“ ist keine gute Komödie

Zusammen mit seinem Co-Autor Doron Wisotzky hat sich Matthias Schweighöfer den Charakter des Alex auf den Leib geschrieben, der von einer witzigen Situation in die nächste stolpert und sich so zum Affen macht. Ob nun der heikle Fund eines Dildos im Kleiderschrank, die peinlichen Flirtversuche an einer Bar oder die ausufernde Sprühsahne-Orgie mit einer üppigen Physiotherapeutin. Dies alles klingt zwar, als sei „What a Man“ eine witzige Komödie, doch leider täuscht dies. Ein Großteil dieser witzigen Szenen werden schon in verschiedenen Trailern gezeigt, womit „What a Man“ dem Kinobesucher dann auch nichts mehr Neues präsentiert. Nur selten kann Matthias Schweighöfer noch einen Überraschungstreffer bei den Zuschauern landen.

Kein überzeugendes Regiedebüt von Matthias Schweighöfer

Bei der Inszenierung seines Regiedebüts lässt Matthias Schweighöfer eine eigene Linie vermissen. Vielmehr orientiert er sich an den romantischen Komödien seines Kollegen Till Schweiger. Nicht nur der typische braune Farbfilter, den Schweiger immer wieder benutzt, sondern auch einige Filmszenen, wie zum Beispiel der Ausflug mit Nele und den Schulkindern, erinnern stark an den Stil von Till Schweiger. Den Charme von Schweigers Erfolg-Filmen erreicht „What a Man“ dabei leider nicht. Seine Einfälle sind zwar neu und unverbraucht, wirken aber des Öfteren nicht wirklich komisch. Auch Schweighöfers Verwandlung von einem Sakko-Träger zu einem hemmungslos baggernden Macho produziert kaum Lacher.

„What a Man“ ist ein reiner Familienfilm

Anders als Till Schweiger verzichtet Matthias Schweighöfer Bei „What a Man“ auf Fäkalhumor und ausschweifende Beschreibungen prekärer Situationen. So wird zum Beispiel nicht genau erklärt, wie sich Caroline beim Analverkehr mit Nachbar Jens Rippen und Steißbein geprellt hat. Dies überlässt Schweighöfer der Vorstellungskraft des Publikums. Trotz allem besitzt „What a Man“ einige wenige gute Pointen und zeigt Schweighöfer ins seiner Rolle wieder einmal als Versager, der beim weiblichen Geschlecht nur wenig Erfolg hat. „What a Man“ startet am 25.08.2011 in den deutschen Kinos.

Quellen:

Filmstarts.de

Twentieth Century Fox of Germany

Offizielle Seite von What a Man