Kostenlose Online-Presseportale: Kriterien zur Auswahl

Kostenlose Online-Presseportale nützlich für PR - tommyS - Pixelio
Kostenlose Online-Presseportale nützlich für PR - tommyS - Pixelio
Kostenlose Presseportale im Internet sind eine gute Ergänzung der Öffentlichkeitsarbeit im Unternehmen. Die Pressemitteilungen erreichen Kunden und Presse.

Es gibt inzwischen viele Online-Presseportale, über die Unternehmen Pressemitteilungen veröffentlichen können. Darunter sind auch viele kostenlose. Solche Presseportale sind eine praktische Ergänzung zu den klassischen Presseverteilern in einem Unternehmen. Ihre Reichweite ist nicht ausschließlich auf Kunden begrenzt. Aktuelle und relevante Informationen, die über solche Portale veröffentlicht werden, sind in den Ergebnislisten von Suchmaschinen oft gut platziert. In der Presseinformation eingesetzte Links bringen interessierte Leser auf die Unternehmenswebsite und verbessern gleichzeitig – die Verlinkung der Website mit anderen Seiten, also die Backlinks. Dies sind einige der Erkenntnisse, zu denen der vom Online-Marketing-Unternehmen Adenion veröffentlichte Presseportal-Report 2010 kommt.

Aussagekräftige Zahlen über kostenlose Presseportale

Um ein kostenloses Presseportal einzuschätzen, sollten die Marketing-Profis eines Unternehmens nicht bloß auf die Besucherzahlen achten, sondern auch auf das Gesamterscheinungsbild des Portals. Mit Hilfe der Anzahl und Aktualität der Pressemitteilungen auf dem Portal lässt sich besser beurteilen, wie gut das Portal betreut wird.

Das Gründungsjahr, eine Zahl zum Einschätzen eines Portals, sagt nicht allzu viel über seinen Wert aus. Dies liegt daran, dass viele der kostenfreien Portale noch relativ jung sind. Viele der Portale etablieren sich jedoch schnell.

Eine bedeutendere Rolle spielt daher die Anzahl der Besucher eines Portals. Sie kann je nach Themenbereich variieren. Ein Unternehmen oder eine Marke, die das Interesse eines breiteren Publikums genießen, würden eine höhere Besucherzahl haben als ein Unternehmen, dessen Marke nur in einem spezifischen Bereich gefragt ist. Dennoch sind die Besucherzahlen eines Portals zu beachten.

Ein weiteres bedeutendes Kriterium für die Reichweite eines kostenlosen Portals ist die Anzahl der veröffentlichten Meldungen pro Tag und insgesamt. Für die Reichweite einer Presseinformation ist außerdem die Anzahl der akkreditierten Journalisten und Redakteure wichtig.

Google-Pagerank eines kostenlosen Presseportals

Für neuere Pressportale ist der Google-Pagerank nicht allzu aussagekräftig, da jede neue Website zu ihrem Start den Pagerank 0 bekommt. Je nach Aktualität der Inhalte und Backlinks (die Verlinkung der Website mit anderen Seite) kann eine Website bis zum Pagerank 10 gelangen. Der Google-Pagerank gibt jedoch Auskunft nur über die Wertigkeit eines Portals bei Google. Dabei werden andere Suchmaschinen nicht berücksichtigt.

Alexa-Rank eines kostenlosen Pressportals

Der Alexa-Rank bietet ebenfalls die Möglichkeit, die Reichweite eines Presseportals zu ermitteln. Diese Methode der Platzierung einer Website ermittelt die Besucherzahlen und vergleicht die Popularität der Website in einzelnen Ländern sowie weltweit. Die Rankingzahl deutet auf die Popularität der Website hin. Je niedriger diese Zahl, desto besser die Platzierung in der Rankingliste. Weil der Alexa-Rank über das Surf-Verhalten von Nutzern ermittelt wird, die ein spezielles Browser-Plugin installiert haben, gilt die Kennziffer als relativ unzuverlässig.

Beispiele für kostenlose Presseportale

Zu den kostenfreien Presseportalen, die die Öffentlichkeitsarbeit im Unternehmen unterstützen können, zählen: itnewsbyte.com, fair-news.de, firmenpresse.de, newsmax.de, prcenter.de, pr-inside.de, pressbot.net und andere. Manche der kostenfreien Presseportale bieten auch zusätzliche Liestungen an, die kostenpflichtig sind. Der eigentliche Service, das Veröffentlichen einer Pressemitteilung, ist aber bei allen aufgezählten Portalen umsonst.

Bildnachweis: © tommyS Pixelio.de

Yana Bandarmalieva, Yana Bandarmalieva

Yana Bandarmalieva - Ich bin am Schwarzen Meer in Bulgarien aufgewachsen. Nach Deutschland bin ich wegen meines Studiums gekommen. Mittlerweile habe ich das ...

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