Krankenhaus-Service: Virtuelle Grüße ans Krankenbett

Über Grüße freut sich jeder Patient sehr - Silke Schlüter
Über Grüße freut sich jeder Patient sehr - Silke Schlüter
Mit einem sehr persönlichen Grußkarten-Service versüßt das Team der Oldesloer Asklepios Klinik ihren Patienten die Zeit des Krankenhausaufenthalts.

Wenn ein lieber Mitmensch - ein Freund, ein Nachbar oder ein Angehöriger - ins Krankenhaus muss, um operiert zu werden oder eine schwierige Erkrankung behandeln zu lassen, dann ist das für den Patienten selbst oft ebenso schwer wie für seine Lieben daheim. Gerne möchte man dem Patienten bzw. der Patientin in dieser Zeit nahe sein und ihn bzw. sie so oft wie möglich in der Klinik besuchen, aber es gibt vielfältige Gründe, die das verhindern können. Eigene Erkrankungen, die Arbeit oder andere Hindernisse können sofortige oder häufige Besuche unmöglich machen. Oft genug ist es aber auch die Entfernung, die auf die Schnelle nur schwer zu überbrücken ist.

Dem Patienten eine E-Mail direkt ans Krankenbett schicken

Im Grunde wäre es in diesen Fällen eine schöne Idee, dem Kranken einen Brief zu schicken. Wenn da nicht der Zeitfaktor wäre! Unter Umständen ist die Post nämlich lange unterwegs und der Patient längst schon wieder zu Hause ist, wenn der Brief endlich auf der Station ankommt. Eine E-Mail wäre schön und vor allem schnell genug - aber welcher Patient hat schon einen internetfähigen PC am Krankenbett stehen? Das ist zumindest heute noch eine sehr futuristische Vorstellung.

Grußkartenmotive auf der Homepage der Klinik

Das Team der Asklepios Klinik Bad Oldesloe hat sich daher etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Auf ihrer Homepage bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses allen Familienmitgliedern, Angehörigen und Freunden die Möglichkeit, dem Patienten eine virtuelle Grußkarte mit herzlichen Genesungswünschen zu schicken. Virtuell ist die Nachricht aber nur auf dem Weg dorthin - am Ziel angekommen werden die Grüße sehr real.

Einfach adressieren, Text schreiben und absenden

Das Procedere ist ganz einfach: Man adressiert die E-Mail und schreibt zuerst einmal den vollständigen Namen des Patienten in das Textfeld (wenn bekannt, dann natürlich auch die Station). Gleich darunter folgt der eigentliche Text, der vom Absender ganz individuell gestaltet werden kann, und darunter dann noch die persönlichen Daten des Absenders, zumindest aber Vor- und Nachname.

Klinikmitarbeiter übertragen den Text handschriftlich in eine echte Grußkarte

Eine Mitarbeiterin der Klinik überträgt den Inhalt der E-Mail anschließend handschriftlich in eine (reale!) Grußkarte und überbringt die Genesungswünsche und Grüße dem jeweiligen Patienten persönlich. Die große Freude, die so ein lieber, unverhoffter Gruß auslöst, kann sich jeder bildlich vorstellen, der selbst schon einmal im Krankenhaus lag und sehnsüchtig auf Nachrichten von draußen gewartet hat.

Weiteres Grußkartenmotiv für die Glückwünsche zur Geburt

Übrigens gibt es auch Grußkarten für einen äußerst erfreulichen Anlass: Mit einer Grußkarte mit niedlichem Babymotiv können Freunde, Bekannte und Verwandte auch den frischgebackenen Müttern zur Geburt ihres Nachwuchses gratulieren.

Silke Schlüter - (Freiberufliche) Journalistin seit 1995 Tätigkeitsfelder: Redaktion, Online-RedaktionProdukt- und Marken-PRStartUp-Beratung in ...

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