Kreatives Schreiben – die Angst vor dem leeren Blatt Papier

Was soll man bloß schreiben? Die Frage kennt jeder, der Lust hat, eine Geschichte zu schreiben, aber plötzlich mit einer Schreibblockade zu kämpfen hat.

Jeder, der schreiben möchte und auch gerne schreibt, kennt es: die Angst vor dem leeren weißen Blatt Papier, wenn der Kopf so vollkommen leer und scheinbar unbrauchbar auf dem Hals sitzt und einem einfach so rein gar nichts einfallen will. Doch wie kann man diese Angst überwinden? Wie schafft man es, das leere Blatt mit Buchstaben, Wörtern und sogar mit ganzen Sätzen zu füllen? Hier dazu einige Tipps:

Bei einer Schreibblockade hilft: einfach schreiben!

Wenn einem mal wieder so gar nichts einfallen will, hilft es, wenn das Blatt Papier vor einem – oder auch das Textdokument auf dem Computer – nicht mehr vollkommen weiß ist. Leichter gesagt als getan? Nein, wenn einem nichts einfällt, sollte man genau das aufschreiben. Auch wenn hinterher eine komplette Seite lang immer und immer wieder der Satz „Ich weiß nicht, was ich schreiben soll!“ steht. Wichtig ist einfach, das man überhaupt schreibt. So etwas nennt sich Fingerübung. Der Kopf wird dadurch angeregt und oft fallen einem urplötzlich doch andere Dinge ein, die man zu Papier bringen könnte. Wenn man sich zum Schreiben an den Schreibtisch oder eben dorthin, wo man immer schreibt, setzt, sollten die Finger möglichst nicht stillstehen. Auch wenn man mitten in einer komplexen Geschichte ist und dann eine Seite mit eben diesem Satz füllt, macht das gar nichts. Hinterher beim Überarbeiten können solche Passagen immer noch mühelos gestrichen werden.

Pausen zwischen dem Schreiben inspirieren

Wenn einem trotz allem nichts einfallen will, sollte man sich eine Pause gönnen. Entweder ein Buch lesen, sich um den Haushalt kümmern oder einfach eine Runde spazieren gehen. Auch dabei wird der Kopf weiterarbeiten und eventuell eine passende Idee haben, die dann schnellstmöglich aufgeschrieben werden sollte. Wenn man spazieren geht, sollte man allerdings nicht nur auf den Weg vor sich achten, sondern vor allem auf die Umgebung, auf das, was um einen herum passiert. Da wären etwa die Menschen, denen man begegnet und sich einprägen sollte. Ist der Mann mit dem Hut vielleicht die neue Hauptfigur der nächsten Geschichte? Was für eine Rolle könnte die Frau, die ihren Hund ausführt, für eine Rolle spielen? Der Fantasie sollten hier keine Grenzen gesetzt sein. Am besten wäre es natürlich, stets einen Notizblock dabei zu haben. Denn oft kommen Ideen und Inspirationen ohne Vorwarnung und man würde sich nur unnötig ärgern, wenn man genau in dem Moment nicht die Möglichkeit hätte, diese aufzuschreiben.

Mehr zum Thema Ideen und Inspirationen finden Sie in einem Artikel über Ideen und Inspirationen beim kreativen Schreiben.

Xanja Buchner - Mein Name ist Xanja Buchner, ich bin am 14. August 1981 in Berlin geboren, wo ich auch noch heute lebe. Meine große Leidenschaft ist ...

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