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Kupfer ist das älteste Gebrauchsmetall der Menschheit und für ein normales, gesundes Wachstum und die Fortpflanzung aller höheren Pflanzen und Tiere unbedingt notwendig. Es ist ein international an der London Metal Exchange ("LME") und der Commodity Exchange Inc. ("Comex") zu einem fairen Preis gehandeltes Gebrauchsgut.
Kupfer und sein Vorkommen
Alle Böden enthalten, teils als Metall, als Bestandteil von Mineralien oder in unterschiedlichen chemischer Verbindungen, etwa 0,006 Prozent Kupfer. Zu den weltweit wichtigsten Kupferabbaugebieten zählt der Südwesten der USA, Sambia, Chile, Peru, Mexiko, außerdem Kasachstan und Usbekistan. In Europa sind nur noch die Kupfervorkommen in Polen von wirtschaftlicher Bedeutung. Australien, China, Indonesien, Papua-Neuguinea und die Philippinen verfügen über Kupfervorkommen.
Durch Recycling werden Rohstoffe und Energie eingespart. In Deutschland wird die Hälfte des jährlichen Kupferbedarfs nahezu abfallfrei und ohne Qualitätsverluste aus Recyclingmaterial gewonnen.
Der Kupfergehalt der Böden setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen
Der Kupfergehalt im Boden kann erheblich schwanken: Zwischen 10 mg/kg bei Mineralböden und über 30 mg/kg bei organischen Böden. Sandböden, Torf, Böden mit mehr als 7 bis 10 Prozent organischer Substanz und Kalkböden enthalten meist wenig Kupfer. Die Verfügbarkeit für die Pflanzen wird hauptsächlich vom pH-Wert des Bodens, seinem Anteil an organischer Substanz und seiner Aufnahmebereitschaft bestimmt.
Der Boden enthält Kupfer in folgenden Formen:
- in einer sofort löslichen, für Pflanzen zugänglichen Form,
- in einer stabilen, organischen Komplexverbindung, die für Pflanzen nicht verfügbar ist
- in Bodenmineralien gebundenes Kupfer, das erst bei Verwitterung frei wird.
Viele Gemüsesorten benötigen Kupfer und zeigen bei Mangel eine Ertrags- und Qualitätsminderung.
Das Fehlen dieses wichtigen Minerals zeigt sich durch:
- kleine, unansehnliche Zitrusfrüchte,
- schwammige, farblose Zwiebeln,
- farbarme Karotten,
- welken, schlecht gefärbten Salat,
- Bildung von Korkflecken bei Birnen.
Ist dieser Mangel ausgeglichen, kann eine Ertragssteigerung erwartet werden.
- 20 Prozent bei Sommergerste
- 14 Prozent bei Winterweizen
- 18 Prozent bei Zuckerrüben
- ein Mehrertrag bei Gerbera
Wie wirkt sich Kupfer im Stoffwechsel von Pflanzen aus?
Kupfer besitzt die höchste elektrische und thermische Leitfähigkeit. Alle Stoffwechselvorgänge in den Pflanzen, Photosynthese, Atmung, Fortpflanzung, Proteinbildung, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, werden durch Spurenelemente wie Kupfer beeinflusst.
Nach Viktor Schaubergers Beobachtungen (einer der wichtigsten Wegbereiter der „freien Energie“) sind Böden mit vielen Eisenerzvorkommen eher karg. Kupferreiche Gegenden zeichnen sich durch üppiges Wachstum aus.
In einigen Fällen wird die Aufnahme des Kupfers über die Wurzel durch relativ hohe Konzentration von Kalzium, Kalium und Ammoniumionen verhindert.
Hat sich Kupfer im Laufe vieler Jahre als Folge von Immissionen im Boden angesammelt, kann dies durch Kalken behoben werden.
Die Eigenschaft von Gartengeräten aus Kupfer
Kupfer ist in reiner Form ein weiches Material. Für Gartengeräte wird eine Legierung von 93 Prozent Kupfer mit einem Zinnanteil verarbeitet. Geräte aus Kupfer sehen natürlich schön aus und sind lange haltbar, weil sie nicht rosten und stark korrosionsbeständig sind. Stahlpflüge haben, im Gegensatz zu Kupferpflügen mehr Abrieb, rosten und entwickeln auch mehr Reibungswärme. Viktor Schauberger, gibt an, dass Wasser durch Eisen seine natürliche Spannkraft verliert, an Gewicht gewinnt und in tiefere Erdschichten für die Pflanzen schwieriger zu erreichen ist. Der Boden trocknet bei der Nutzung von Stahlgeräten im Landbau schneller aus, da Eisen und Stahlpflüge mehr Wärme aufbauen und das vorhandene Wasser schneller verdunstet. Kupfergeräte sind nicht magnetisch. Die wasserzersetzende elektrolytische Wirkung unterbleibt.
Landwirte, die mit Kupfergeräten arbeiten, berichten, dass diese leichter durch den Boden gleiten. Wenn der zu bearbeitende Boden sehr nährstoffarm ist, empfiehlt Schauberger eine Anreicherung des Bodens mit feinsten Spurenelementen durch aufnieten oder auflöten von Edelmetallmischung an der Arbeitsfläche der Geräte.
Vorsicht vor giftigem Grünspan!
Laien befürchten, dass die Grünfärbung des Kupfers gesundheitsschädlich sein könnte. Sie verwechseln oft die sich natürlich entwickelnde Patina, eine aus basischen Carbonaten und Sulfaten bestehende Oberflächenschicht auf Kupfer und Kupferlegierungen, die Kupfer vor der Verwitterung schützt, mit giftigem Grünspan. Dieser entwickelt sich allerdings nur aus der Reaktion von Kupfer mit Essig-, Frucht- oder Harnsäure.
Nach Dipl.-Ing. Martin Werner vom Deutsches Kupferinstitut ist eine sichere Diagnose möglich: „Wenn nach der Reinigung das blanke Kupfer wieder unbeschadet zum Vorschein kommt, ist das ein Beweis für die Unschädlichkeit der Verfärbung“.
Wie werden landwirtschaftliche Geräte aus Kupfer gepflegt?
Martin Werner empfiehlt zur Reinigung von unansehnlichen Gartengeräten aus Kupfer eine Edelstahl- oder Messingdrahtbürste, Kunstoffvliese in Verbindung mit Wasser oder speziellen Reinigungsflüssigkeiten wie Protall.
Das Deutsche Kupferinstitut ist seit fast achtzig Jahren für alle Fragen zur Anwendung von Kupfer und seinen Legierungen Ansprechpartner. Es bietet eine Beratung und Information zum Einsatz von Kupfer in industriellen Anwendungen, im Bauwesen, in der Elektrotechnik sowie in gesundheitlichen und umweltrelevanten Fragen kostenlos an.
Quellenangabe:
- Deutsches Kupferinstitut
- DKI Fachbuch „Kupfer in der Landwirtschaft“
