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Kurzbiographie: Pedro Almodóvar im Portrait

Der internationale Durchbruch des spanischen Filmregisseurs

Vom Telefonica-Mitarbeiter zum Filmemacher: Pedro Almodóvar und seine Erfolgsgeschichte mit Filmen wie „Mujeres al borde de un ataque de nervios" oder „Hable con ella".

Pedro Almodóvar wurde am 25. September 1951 in Calzada de Calatrave (La Mancha, Spanien) geboren. Im Alter von acht Jahren zog er mit seiner Familie nach Cáceres (Extremadura, Spanien), wo er die nächsten acht Jahre zur Schule ging.

Vom Telefonica-Mitarbeiter zum Filmregisseur

Mitte der 60er Jahre zog Pedro Almodóvar nach Madrid um. Dort arbeitete er mehr als zehn Jahre für die spanische Telefongesellschaft Telefonica, schrieb Berichte für verschiedene Magazine, war Mitglied einer Punk-Band und drehte seine ersten Kurzfilme im Format Super 8. Während dieser Zeit beendete er die offizielle Kinoschule und lernte mit der Underground-Theatergruppe „Los Goliardos“ seinen späteren Produzenten Félix Rotaeta und die Akteurin Carmen Maura kennen.

Politische Wende und Provokation: Almodóvars erster Erfolg

Durch die in Spanien erstmals freien politischen Wahlen („Elecciones generales“) im Jahre 1977 endete die Diktatur Francos – und damit auch die Filmzensur. Almodóvar nahm dies zum Anlass, eine Fotonovelle namens „Erecciones generales“ zu schreiben und diese später sogar zum Drehbuch für seinen ersten richtigen Film „Pepi, Luci, Bom y las chicas del montón“ umzuarbeiten. Der Film lief im Jahre 1980 erstmals im Kino und brachte Almodóvar national großen Erfolg ein. Daraufhin beendete er seine Arbeit bei der Telefonica und widmete sich vollständig dem Kinoleben.

Filmgeschichte des spanischen Kinoregisseurs Pedro Almodóvar

In den Folgejahren produzierte Pedro Almodóvar regelmäßig neue Langfilme: „Laberinto de pasiones“ (Labyrinth der Leidenschaften, 1982), „Entre tinieblas“ (Das Kloster zum heiligen Wahnsinn, 1983), „Qué he hecho yo para merecer esto?“ (Womit hab´ ich das verdient?, 1984), „Matador“ (Matador, 1986), „La ley del deseo“ (Das Gesetz der Begierde, 1987), „Mujeres al borde de un ataque de nervios“ (Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, 1988), „Átame!“ (Fessle mich!, 1990), „Tacones lejanos“ (High heels, 1991), „Kika“ (Kika, 1993), „La flor de mi secreto“ (Mein blühendes Geheimnis, 1995), „Carne trémula“ (Live Flesh – Mit Haut und Haar, 1997), „Todo sobre mi madre“ (Alles über meine Mutter, 1999), „Hable con ella“ (Sprich mit ihr, 2002), „La mala educación“ (La mala educación – Schlechte Erziehung, 2004) und „Volver“ (Volver – Zurückkehren, 2006).

Almodóvars Weg zu internationalem Ruhm

Mit „Mujeres al borde de un ataque de nervios“ schaffte Almodóvar 1989 den Durchbruch in den USA und galt dort als der gefragteste ausländische Filmregisseur unabhängigen Kinos. Im Jahre 2000 gewann er mit seinem Film „Todo sobre mi madre“ zahlreiche Preise - unter anderem den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Drei Jahre später erhielt er für „Hable con ella“ seinen zweiten Oscar: den Oscar für das beste Original-Drehbuch. Hiermit wurde er letztlich international zum bekanntesten spanischen Filmemacher.

Aktuell besitzt Pedro Almodóvar die Produktionsfirma El Deseo S.A., die nicht nur seine eigenen Filme produziert, sondern auch die anderer spanischer Regisseure.

Texterin und freie Autorin, Sabrina Bodo

Sabrina Bodo - Sabrina Bodo schreibt, konzipiert und korrigiert. Werbetexte und Sachtexte. Für Unternehmen und Privatpersonen. Bei Suite101 ist sie ...

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