
- Laut.FM Website - Laut AG
Laut.FM wurde im Jahr 2005 gegründet. Allerdings war es damals noch kein vollständig nutzergeneriertes Internetradio. Dieses Konzept wurde erst im Jahr 2008 eingeführt und seitdem kontinuierlich erfolgreich durchgeführt. Die Idee: Ausgewählte Nutzer erhalten die Möglichkeit, ein eigenes Internetradioprogramm mit Musik, Jingles und einzelnen Wortbeiträgen zu erstellen. Das Konzept ist erfolgreich. Mehrere tausend Nutzer schalten die von Nutzern erstellten Internetradios ein. Die Musikauswahl ist meist von den Nutzern handverlesen und organisiert.
Die Musikdatenbank und die Lizenzen stellt Laut.FM
Nutzer, die selbst einmal DJ bei Laut.FM werden wollen, können sich auf der Seite direkt bewerben. Innovative und gute Konzepte werden dabei in der Regel akzeptiert. Auf diese Weise haben sich mittlerweile mehr als 500 Musikkanäle auf der Plattform gefunden, die allesamt von Nutzern gehört werden können. Um die Gema- und GVL Lizenzen braucht sich der Nutzer dabei nicht zu kümmern. Auch Musik muss der Nutzer nicht zwangsweise besitzen. Über die Plattform haben bereits mehrere hundert Nutzer Musik auf Laut.FM geladen. Auch offizielle Station IDs von Stars gibt es direkt für die Radiosender. Die Laut AG übernimmt sämtliche Kosten für Lizenzen und Streaming. Im Gegenzug dafür blenden die Macher kurze Werbespots während des Radioprogramms und auch vor dem Start des Streams ein.
Neue Strategie für Unternehmen: Corporate Broadcasting mit Laut.FM
Bei der Werbung verfolgt Laut.FM neben der klassischen Strategie des Werbespots auch eine in Deutschland noch relativ wenig verbreitete Art der Werbung. Mit Hilfe des sogenannten Branded Entertainment haben Marken die Möglichkeit, eigene Radiosender auf der Plattform zu erstellen, die in Kombination mit den Audiospots beworben werden können und der Marke gleichzeitig einen eigenen Klang geben können.
Player können auf der eigenen Internetseite eingebunden werden
Für Nutzer, die die Audiowerbung während des Programms nicht stört, die aber eine eigene Homepage zu ihrem Sender haben, gibt es die Möglichkeit, diesen auf der eigenen Plattform einzubinden. Über die Laut.FM iPhone- und Androidapps besteht weiterhin die Möglichkeit, die Sender für Hörer mit Smartphones verfügbar zu machen. Dadurch können immer wieder neue Hörer gefunden werden. Besonderer Reiz an der Plattform Laut.FM ist, dass die 500 Kanäle, die es auf der Plattform gibt, alle mit handsortierten Playlists daher kommen. Das ist auch eine wichtige Intention der Macher. Für jedes Genre finden sich deswegen auf der Plattform Sender. Egal ob Sie Klassik, Pop, Rock, Indie oder andere Genres suchen, bei Laut.FM gibt es die passenden Kanäle. Livesendungen gibt es allerdings bei Laut.FM nicht. Die Nutzer können nur Playlists zusammenstellen, die dann wie beim Windows Media Player wiedergegeben werden. Trotzdem findet sich der ein oder andere Schatz unter den Sendern auf der Seite.
