
- Kinder warten auf Hilfe in Pakistan - Fotograf:Jerzy von pixelio
Wie bei den meisten Katastrophen leiden oft die Kinder am meisten unter den verheerenden Umständen. Über drei Millionen Kinder haben Ihre Eltern während der Flut verloren und irren nun hilflos umher. Auf der Suche nach den Angehörigen, befinden sie sich unter dramatischen Umständen.
Verschmutztes Trinkwasser gefährdet vor allem die Kinder
Da sich die meisten Kinder noch nicht so unter Kontrolle haben wie Erwachsene, trinken viele von den obdachlosen Flutopfern das verschmutze Wasser, das zu schwerwiegenden Krankheiten führen kann. Durch den Durst und Hunger können Kinder der Versuchung einfach nicht widerstehen. Doch nicht nur das verschmutzte Wasser ist ein großes Problem in Pakistan, auch die Lebensmittelknappheit fordert die ersten Opfer. Ärzte sorgen sich sehr vor der Ausbreitung von Krankheiten wie Darminfektionen, Hepatitis, Cholera, Typhus und Durchfall.
Die Kinder leiden unter dem Verlust der Eltern, der Heimat, dem Vertrauten. Ihnen wurde binnen kürzester Zeit alles genommen und Ihr Leben wurde auf schlimmste Weiße auf den Kopf gestellt. Viele müssen sich nun selbst über Wasser halten und sich zusätzlich um Geschwister kümmern. Die Kinder sind den Krankheiten und dem Chaos oft hilflos ausgesetzt.
Während Hilfsorganisationen der ganzen Welt versuchen zu unterstützen, wird das Chaos vor Ort immer größer. Gerüchte, die Lebensmittel- und Wasserspenden würden die Opfer nicht erreichen, machen die betroffene Bevölkerung wütend. Erste Auseinandersetzungen und Proteste sind bereits ausgebrochen. Und wieder einmal stehen die Kinder dazwischen. Sie können gegen die Erwachsenen nichts ausrichten und sind umso mehr auf Hilfe von außen angewiesen.
Zu wenig Spenden in Deutschland - Politiker werden aktiv
Guido Westerwelle bitten die Deutsche Bevölkerung um Hilfe durch Spenden für die Flutopfer. "Pakistan ist von einer beispiellosen Katastrophe betroffen", sagte er gegenüber der Bild. Medienberichte der letzten Tage verkündeten, dass die Spendenbereitschaft der Deutschen extrem niedrig ist und daher gehandelt werden müsse. Beim Erdbeben in Haiti haben die Deutschen sehr großzügig gespendet, vielleicht ist dies auch der Grund, warum viele Bürger nun etwas "spendenfaul" geworden sind, da dieses Unglück auch erst einige Monate zurück liegt.
Angela Merkel äußerte sich durch Ihren Regierungssprecher Steffen Seibert, "Sie blicke mit großer Sorge und Anteilnahme nach Pakistan".
Kindern helfen nach Katastrophe in Pakistan
Kinderhilfsorganisation brauchen Hilfe der Bevölkerung, um den Kindern bestmögliche Unterstützung zu sichern. Nicht nur mit einmaligen Geldspenden kann geholfen werden. Übernehmen sie zum Beispiel eine Patenschaft für eines der Flutopfer in Pakistan.
- Die Kindernothilfe sucht bereits Patenschaften für Kinder in Pakistan.
- Die Welthungerhilfe ist im Großeinsatz direkt vor Ort.
- Unter Pakistan Care können Sie sich ebenfalls engagieren.
- Das Deutsche Rote Kreuz ist auf jede Hilfe angewiesen.
Weiteres zum Thema
- Einen Artikel zu "Flutkatastrophe in Pakistan - Auswirkungen und Folgen" finden Sie hier.
- Einen Artikel zu "Zu wenig Spenden für die Flutopfer in Pakistan" finden Sie hier.
Quellenangaben: Fotograf Jerzy von Pixelio
