
- Knusper, knusper ... - hofschlaeger/PIXELIO
Natürlich kann man ein Lebkuchenhaus kaufen, dekorativ irgendwo aufbauen, daran herum knuspern und es irgendwann wegwerfen, weil es eingestaubt ist und eigentlich gar nicht schmeckt. Viel schöner ist es, eines selbst zu backen und mit der ganzen Familie zu dekorieren, bis einfach nichts mehr daran passt. So ein zuckersüßes Häuschen kann zum Höhepunkt Ihrer Weihnachtsbäckerei werden. Und schwierig ist es auch nicht.
Wie baut man ein Pfefferkuchenhaus? Dieses "Baumaterial" wird für ein stabiles Haus gebraucht:
- Lebkuchen für Grundplatte, Wände, Dach und Schornstein
- Zuckerguss als süßen Klebstoff und zur Dekoration
- viele Kleinigkeiten zum Dekorieren
- ein wenig Zeit und adventliche Muße
Die Zutaten für einfache Lebkuchen und Zuckerguss zum Zusammenhalt für das süße Hexenhaus
Honig ist die wichtigste Zutat im Lebkuchenrezept. Davon brauchen Sie 300 Gramm. Da Honig beim Backen sein Aroma verliert, können Sie eine günstige Sorte nehmen. Außerdem:
150 Gramm Zucker
50 Gramm Butter
1 Ei
500 Gramm Mehl
1 Tütchen Backpulver
Lebkuchengewürz
Rumaroma oder Bittermandelöl
1 Prise Salz
1 Tasse starken Kaffee
Für den Klebstoff schlagen Sie 1 Eiweiß leicht auf und verrühren es dann mit 125 Gramm Puderzucker so, dass die Masse relativ fest ist. Eventuell geben Sie etwas mehr Zucker zu.
So backt man Lebkuchen fürs Pfefferkuchenhaus - Lebkuchenteig mit Kaffee und Honig
Kaffee, Honig, Butter, Zucker und Salz werden zusammen vorsichtig erwärmt. Masse abkühlen lassen, dann mit den übrigen Zutaten verrühren. Fetten Sie nun ein Backblech ein und streichen Sie die Lebkuchenmasse mit einem Teigschaber darauf. Das funktioniert am besten, wenn Sie den Schaber zwischendurch immer wieder kurz in lauwarmes Wasser tauchen. Bei 220 Grad Celcius wird der Lebkuchen etwa 20 Minuten lang gebacken. Achtung: Nicht jeder Backofen reagiert gleich. Abkühlen lassen.
Schnittmuster und Bauplan fürs Lebkuchenhaus samt Schornstein und Tannenbäumen entwerfen
Während der Back- und Abkühlzeit stellen Sie eine Art Schnittmuster für Ihr Pfefferkuchenhaus her. Sie benötigen eine Grundplatte, zwei kürzere Wände mit angesetztem Giebel, zwei längere Wände sowie zwei Dachplatten. Außerdem brauchen Sie einen kleinen Schornstein. Wenn Sie mögen und genug Teig übrig geblieben ist, schneiden Sie noch zwei Tannenbäume fürs Grundstück aus. Damit die später gut stehen, sollten es noch junge Bäume sein. Oder Sie stützen Sie mit einem Hintergrund aus starker Pappe ab, die mit einem abgeknickten Fuß, der aufgeklebt wird, Standkraft bekommt.
Mit Marzipan, Rumkugeln, Zuckerstreuseln, Mandeln und Zitronat das Märchenhaus dekorieren
Geben Sie den Zuckerguss in einen kleinen Spritzbeutel. Mit seiner Hilfe verbinden Sie nun die einzelnen Teile auf der Grundplatte miteinander. Mit dem übrig gebliebenen Zuckerguss deuten Sie Eis und Schnee an. Außerdem verwenden Sie ihn als Klebstoff für kleine Plätzchen, Mandeln, Schokotaler, Zitronat, kandierte Kirschen in Rot und Grün, halbierte Marzipankugeln und Rumkugeln, bunte Zuckerstreusel - was immer Ihnen einfällt.
Ein Grundstück aus Pappe und Alufolie - als Familienvater Basteln im Advent mit den Kindern
Beziehen Sie ein Stück dicke Pappe mit Alufolie. - Nicht nur beim Schneiden besonders feste Pappe sind übrigens Hände und Herz des Familienvaters gefragt. Die Kinder werden es besonders genießen, wenn er nach einem arbeitsreichen Jahr endlich mal Zeit für sie hat. - Stellen Sie das fertige Haus darauf. Wenn Sie wollen, stopfen Sie etwas Watte als Rauch in den Schornstein. Für die Hexe, Hänsel, Gretel und den Kater gibt es fertige Figuren, die Sie jedes Jahr wieder verwenden können. Aus fertigen Lebkuchenstangen können Sie noch einen Zaun auf Ihr Grundstück bauen. Dafür brauchen Sie jedoch mindestens eine weitere Portion Zuckerguss. Lassen Sie über ein Sieb noch ein wenig Puderzucker-Schnee über die Idylle fallen. Und dann binden Sie am besten einen Wachhund in der Nähe an, damit das gute Stück am nächsten Morgen noch so da steht, wie Sie es am Abend verlassen haben.
