
- Paprika - pixabay
Die thailändische Küche ist seit Jahren beliebt. Thai-Schnellimbisse und siamesische Restaurants findet man beinahe in ganz Deutschland. Doch die leckeren Gerichte sind auch schnell und einfach zu Hause gemacht. Und da mittlerweile fast jeder Supermarkt exotische Zutaten wie Thai-Curry-Paste, Kokosmilch oder Fischsoße im Angebot hat, wird die Zubereitung zum Kinderspiel.
Currypfanne mit Hähnchenbrustfilet, Paprika und Frühlingszwiebeln in Kokosmilch
Für eine einfache Currypfanne werden folgende Zutaten benötigt (2 Personen):
2 Hähnchenbrustfilets
1 rote Paprika
½ Bund Frühlingszwiebeln
2 TL Rote Thai-Curry-Paste (im Glas, z.B. von Bamboo Garden)
200 ml Kokosmilch
1-2 EL Öl
Zubereitung:
- Hähnchenfleisch waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Das Öl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Hähnchenwürfel darin kross anbraten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
- Paprika und Frühlingszwiebeln waschen, putzen und klein schneiden. In der Pfanne anbraten, bis die Paprika weich wird. Das Gemüse nicht zu braun werden lassen.
- Ist das Gemüse weich, 2 TL Rote Thai-Curry-Paste dazugeben und kurz anschwitzen. Das Hähnchenfleisch wieder in die Pfanne geben und alles mit der Kokosmilch ablöschen.
- 3-4 Minuten leicht köcheln lassen.Fertig!
Dazu passt Basmati- oder Jasmin-Reis. Wer es etwas würziger mag, kann das Gericht mit thailändischer Fischsoße abschmecken oder einfach mehr von der Curry-Paste verwenden.
Variieren mit allem, was der Kühlschrank hergibt
Das Gericht lässt sich beliebig mit anderen Gemüsesorten zubereiten. Karotten, Auberginen, Zucchini oder Erbsenschoten sind eine gute Wahl. Besonders exotisch wird es mit Obst, z.B. Mandarinen oder Bananen – hier das Obst vorher nicht anbraten, sondern einfach in die köchelnde Kokosmilch geben.
Neben der roten Thaicurry-Paste gibt es auch grüne und gelbe Paste, die sich ebenso zur Zubereitung eignen.
Statt Hähnchenbrustfilet ist die Zubereitung auch mit Fisch, z.B. Seelachsfilet sehr lecker, oder mit kurz angebratenen Garnelen. Wer eine vegetarische Variante bevorzugt, verwendet Tofu oder lässt die Fleischzutat einfach ganz beiseite und setzt stattdessen auf mehrere Sorten Gemüse.
Hier einige Variationsvorschläge:
- Auberginen-Zucchini-Pfanne mit grüner Curry-Paste – Wichtig: die Aubergine gut durchbraten oder vorher einweichen
- Garnelen in gelbem Curry mit Erbsenschoten
- Seelachs in gelbem Curry mit Paprika
- Tofu in grünem Curry mit Karotten und Zucchini
Basmati-Reis – so schmeckt er besonders lecker
Zur Thaicurry-Pfanne passt Basmati-Reis hervorragend. Empfehlenswert ist die Zubereitung mit der Quellreis-Methode. Dazu wird der Reis mit der doppelten Menge Wasser ca. 10-12 Minuten gekocht, bis das Wasser vollständig aufgesogen ist. Danach vom Herd ziehen und mit geschlossenem Deckel noch einige Minuten ziehen lassen.
Besonders schmackhaft wird der Reis, wenn man ihn zunächst kurz in heißer Butter anschwitzt und dann mit dem Wasser ablöscht. Ein halber Teelöffel Gemüsebrühe hineingerührt ersetzt das Salz und gibt einen kräftigeren Geschmack.
Guten Appetit!
Quelle:
Privates Rezept der Autorin
