Leckere Rezepte für Guacamole, Tsatsiki und Kräuterquark

Guacamolezutaten - Stephanie von Keitz
Guacamolezutaten - Stephanie von Keitz
Guacamole, Tsatsiki und auch Kräuterquark lassen sich ganz einfach und schnell selbst zubereiten. Sie passen zu vielen Gerichten.u

Gerade jetzt in der Grillsaison sind Dips besonders beliebt. Im Supermarkt bekommt man sie um diese Jahreszeit in allen möglichen Variationen angeboten. Doch gekauft schmecken sie oft nicht so gut und die Zutaten werden aus Kostengründen gerne durch die Zugabe von Geschmacksverstärker ausgeglichen. Hier findet man Rezepte für Guacamole, Tsatsiki und Kräuterquark aus eigener Herstellung.

Guacamole - ein mexikanischer Dip aus Avocados

Für die Guacamole benötigt man folgende Zutaten:

  • zwei reife Avocados
  • zwei - drei Knoblauchzehen
  • eine große oder zwei kleine Chilischoten (frisch oder getrocknet)
  • Saft einer Zitrone oder Limette
  • ca. 1/2 Teelöffel Salz
  • ca. 1/2 Teelöffel Pfeffer

Wichtig ist es für die Guacamole, reife Avocados zu verwenden. Ob die Avocados die richtige Reife für den Dip haben, kann man daran erkennen, dass man die Schale von außen leicht mit dem Daumen eindrücken kann. Es sollten jedoch auf der Avocado keine braunen oder gar verschimmelten Stellen erkennbar sein. Die Avocado wird halbiert, der Kern im Inneren und die Schale wird entfernt ebenso braune Stellen im Fruchtfleisch. Reife Avocados erkennt man auch daran, dass sich die Schale ganz einfach vom Fruchtfleisch ablösen lässt. Das Fruchtfleisch der Avocado zerschneidet man in kleine Stücke und zerdrückt diese mit einer Gabel. Anschließend wird die Avocadomasse mit Zitronen- oder Limettensaft beträufelt und damit vermengt, damit sie nicht braun wird. Die beiden Knoblauchzehen und die Chilischoten mit einem Mörser, einem Zwiebelschneider oder einem scharfen Messer zerkleinern und mit der Avocadomasse verrühren. Dann wird die Avocadosauce mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wenn man möchte, kann man den Avocadodip noch mit Tomatenstücken oder Zwiebeln verfeinern. Der Avocadodip schmeckt nicht nur zu Grillfleisch, sondern passt auch sehr gut zu Grillkäse, gegrilltem Gemüse, Pellkartoffeln, spanischen Kartoffeln mit Salzkruste und zu allen mexikanischen Gerichten. Man kann die Guacamole einfach als Dip für Tortillia-Chips und Nachos oder Gemüsestreifen verwenden. Sie eignet sich auch als veganer Brotaufstrich.

So reifen Avocados schneller

Um harte, unreife Avocados innerhalb weniger Tage reifen zu lassen, gibt es einen einfachen Trick. Man legt die Avocados zusammen mit Äpfeln in eine Schale. Die Äpfel strömen das gasförmige Pflanzenhormon Ethylen aus und beschleunigen damit die Reifung der in ihrer Nähe liegenden Avocados.

Rezept für Tsatsiki

Tsatsiki heißt übersetzt Joghurt mit Knoblauch und Salatgurkenstücken. Für den Dip aus Griechenland braucht man folgende Zutaten:

  • 250 g Rahmjoghurt (möglichst hoher Fettanteil)
  • 250 g Quark (20 oder 40% Fettanteil)
  • eine große Salatgurke
  • 3 - 6 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Dillspitzen (gefroren oder frisch)
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Pfeffer

Statt Rahmjoghurt und Quark kann man auch echten griechischen Joghurt verwenden. Damit entspricht der Dip eher dem griechischem Originalrezept. Rahmjoghurt und Quark werden miteinander verrührt, bis eine einheitliche cremige Masse entsteht. Knoblauchzehen zerkleinern. Man kann auch weniger Knoblauchzehen verwenden, wenn man den Dipp nicht so scharf haben möchte. Die zerkleinerten Knoblauchstücke werden in den Quark gerührt. Dillspitzen dazu geben. Dann wird der Dip mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Salatgurke schälen und mit einem Hobel in kleine Streifen hobeln. Die Salatgurkenstreifen in den Dip rühren. Dann ist das Tsatsiki fertig. Das Tsatsiki schmeckt noch besser, wenn man es vor dem Servieren noch einige Stunden an einem kühlen Ort (Kühlschrank oder Keller) durchziehen lässt. Tsatsiki lässt sich, genau wie Guacamole, sehr vielseitig verwenden. Es eignet sich sehr gut als Beilage zu Grillfleisch, Gyros, zu Pellkartoffeln, als Dip für Rohkost oder auch als Brotaufstrich. Besonders gut passt es zu Fladenbrot.

Kräuterquark mit und ohne Knoblauch

Für diesen braucht man:

  • 500 g Quark (20 oder 40% Fettanteil)
  • ca. 100 ml Milch
  • eine gute handvoll gemischte Kräuter z. B. Schnittlauch, Boretsch, Petersilie, Dill, Pimpernelle (frisch aus dem Garten oder gefroren)
  • (ein bis zwei Zehen Knoblauch)
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Pfeffer
  • eine Prise Paprikapulver

Den Quark in eine Schüssel geben und mit der Milch verrühren, bis daraus eine einheitliche cremige Masse entsteht. Kräuter zerkleinern und mit dem Quark vermischen. Knoblauch klein hacken und hinzu geben. Wer Knoblauch nicht mag, kann diesen auch weglassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver abschmecken. Wer möchte, kann auch noch eine klein geschnittene Zwiebel unter den Quark mischen.

Fettreduzierte Kräuterquarkvariante

Natürlich kann man für den Dip auch Magerquark und fettreduzierte Milch verwenden, jedoch sollte man bedenken, dass Fett ein Geschmacksträger ist und fettreduzierte Produkte einfach nicht so gut schmecken. Eventuell muss man dann mit der Würze von mehr Kräutern, Salz, Pfeffer, Paprika oder Knoblauch ausgleichen.

Stephanie von Keitz, Foto-Studio Bilder Janson

Stephanie von Keitz - Mein Name ist Stephanie von Keitz. Ich wurde am 17. Juli 1977 in Gelnhausen geboren. Beruflich habe ich schon Einiges hinter mir. Ich ...

rss