Leckere Sushi selber machen

sushiträume - Angela Huth / aboutpixel.de
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Die Herstellung perfekter Sushi ist eine Kunst. Hier erfahren Sie, wie Sie auch zuhause einfache Maki-Sushi selbst zubereiten können.

Maki-Sushi, einfache Sushi auch für Anfänger

Japanische Sushi sind einfach köstlich. Um in den Genuss dieser leichten Leckerbissen zu kommen, müssen Sie nicht immer in ein japanisches Restaurant gehen. Einfache gerollte Sushi lassen sich mit ein wenig Übung auch selbst herstellen.

Unter Maki-Sushi versteht man alle gerollten Sushi-Varianten, die es mit vielen verschiedenen Füllungen gibt. Die beliebtesten Füllungen sind Thunfisch, Lachs oder Gurke. Sie können Ihre Sushi stilecht mit rohem Fisch füllen oder aber auch einfach Thunfisch aus der Dose verwenden. Wer jetzt glaubt, das sei ein Frevel, dem sei gesagt, dass auch in Japan einfache Sushi an Kiosken oder in Supermärkten angeboten werden, die mit gekochtem Thunfisch gefüllt sind. Im Prinzip können Sie alles in Ihre Maki füllen, was Ihnen schmeckt. Zu Anfang ist es jedoch ratsam, sich an die traditionellen Zutaten zu halten, die im Sushi Rezept aufgeführt sind. Mild schmeckende Gemüse und ungewürzte Fischsorten harmonieren perfekt mit dem gesäuerten Reis und dem leichten Jodgeschmack des Algenblattes (Nori).

Pro Maki-Sushi Rolle sollten maximal zwei verschiedene Zutaten für die Füllung verwendet werden, idealerweise also eine Fisch- und eine Gemüsesorte.

Das Maki-Sushi Rezept

Zutaten für 4 Personen:

350g Sushi-Reis

2 EL Zucker

4 EL Reisessig

1 TL Salz

8-10 Noriblätter (wenn erhältlich geröstete)

ca. 250g Fisch (z.B. roher Lachs, Räucherlachs, roher Tunfisch oder geräucherte Forelle)

etwas Gemüse ( z.B. Salatgurke, Avocado, Karotte, Frühlingszwiebel)

süß-sauer eingelegter Ingwer

Wasabi

japanische Sojasauce zum Beispiel von Kikkoman

Kochgeschirr:

1 Bambusmatte für Sushi ( Makisu)

1 sehr scharfes, großes Messer

Die Vorbereitung der Maki-Sushi

Zuerst wird der Sushi-Reis unter Wasser gewaschen und nach Packungsanweisung gekocht. Es ist ganz wichtig, dass es sich um Sushi-Reis handelt, mit normalem Reis funktioniert es leider nicht.

Zum Säuern des Reises wird nun die Sushi-Zu zubereitet. Dazu wird der Essig zusammen mit dem Zucker und dem Salz in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmt, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Gesäuert wird der Reis in einer ausreichend großen Schüssel, Japaner nehmen dazu einen Bambus Bottich, eine andere metallfreie Schüssel tut es aber auch. Wichtig ist, den Sushi-Zu langsam unter den Reis zu rühren, damit er sich gleichmäßig verteilen kann. Während der Reis abkühlt, sollte er immer wieder gut durchmischt werden.

In der Zwischenzeit können Fisch und Gemüse vorbereitet werden. Die Fischfilets werden in hauchdünne Streifen geschnitten, das Gemüse wird geputzt und in eine sushitaugliche Form gebracht, also in Streifen, die ungefähr so lang sind, wie das Noriblatt breit ist, mit einem Durchmesser von ca. 5 Millimetern.

So werden die Maki-Sushi gerollt

Die ersten Sushi sind meistens eher lecker als optisch perfekt. Aber, das macht nichts. Die wahre Kunst der Sushiherstellung überlassen wir den Meistern, wir möchten lediglich ein paar köstliche Häppchen zubereiten. Dennoch, mit etwas Übung sehen sie gar nicht so schlecht aus!

Die Bambusmatte wird flach mit den Fäden nach außen auf eine geeignete Arbeitsfläche gelegt. Darauf kommt mittig das Noriblatt. Mit einem Messer wird eine dünne, lückenlose Schicht Reis aufgebracht, bis das ganze Noriblatt bedeckt ist, wobei man ringsum einen Rand von einem halben Zentimeter freilassen sollte. In die Mitte wird die Füllung als schmaler Streifen gelegt. Wie dick die Füllung sein soll, ist natürlich Geschmacksache, der kleine Finger ist ein gutes Maß. Auf die Füllung streicht man einen Hauch Wasabi, Vorsicht, der japanische Meerrettich ist sehr scharf!

Das gefüllte Noriblatt wird nun mit der Matte aufgerollt. Dazu hebt man die Matte etwas an und rollt das ganze Konstrukt vorsichtig unter Zuhilfenahme beider Daumen zusammen. Damit sich alles gut verbindet, wird die Sushirolle mit leichtem Druck auf dem Tisch hin- und hergerollt, wobei man es damit auch nicht übertreiben darf. Jetzt kann die Bambusmatte wieder geöffnet und die Sushirolle bis zum Servieren kühl gestellt werden.

So verfährt man auch mit den restlichen Noriblättern, bis Reis, Fisch und Gemüse aufgebraucht sind. Variieren Sie die Füllung ruhig in jeder Rolle, auch rein vegetarische Rollen kommen meistens sehr gut an.

Vom Berg im See, oder wie Sie die Sushi servieren können

Zum Anrichten werden die Rollen in 1,5 bis 2 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten. Dazu benötigen Sie unbedingt ein sehr scharfes Messer, damit die Rollen beim Schneiden nicht auseinander fallen. Besser geht es zudem, wenn Sie das Messer zwischendurch in kaltes Wasser tauchen.

Serviert werden die Maki-Sushi mit Wasabi, Sojasauce und eingelegten Ingwerscheiben. Bereiten Sie für jeden Ihrer Gäste ein kleines, flaches Schälchen zu. In die Mitte setzen Sie einen Kegel aus Wasabi, den sie mit Sojasauce umgießen. Ein Berg in einem See. Den Ingwer können Sie in einem separaten Schälchen servieren oder eine kleine Portion davon neben dem Kegel platzieren.

Gegessen werden die Sushi mit Stäbchen. Man sticht mit einem Stäbchen ein kleines Stückchen des Berges ab und verteilt ihn im See. Darin werden die Sushi kurz eingetaucht und zusammen mit einem kleinen Stückchen Ingwer zum Mund geführt.

Spätestens jetzt werden Sie feststellen: Maki-Sushi selber machen lohnt sich auf jeden Fall!

Bildquelle: aboutpixel.de / sushiträume 5 © Angela Huth

Angela Michel, Angela Michel

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