Leipzig liest - Krimiautoren aus Österreich

Rechtsradikalismus, China-Mafia und Taschen voller Geld

Ezzes Andreas Pittler - www.pittler.at
Ezzes Andreas Pittler - www.pittler.at
Die österreichischen Kriminalschriftsteller Andreas Pittler, Günther Zäuner und Günter Neuwirth schicken erneut ihre Ermittler los.

Mit „Ezzes" legt der österreichische Krimiautor Andreas Pittler nach „Tacheles" den zweiten Band einer Kriminalserie vor, welche die Geschichte der Ersten Republik literarisch aufbereitet und anhand fiktiver Kriminalfälle widerspiegelt. Andreas Pittler liest am 12. März um 12 Uhr auf der Leipziger Buchmesse im Wiener Kaffeehaus in der Halle 4, Stand C213 aus „Ezzes“.

Andreas Pittler: „Ezzes“ spielt im Juli 1927

Darin führt der studierte Historiker und Politikwissenschaftler Pittler den Leser ins Wien des Jahres 1927: Oberstleutnant Bronstein von der Wiener Polizei muss den Mord an einem als menschenverachtend verrufenen Gemischtwarenhändler aufklären. Nebenher verfolgt Bronstein den Prozess um die Mörder von Schattendorf, einer Gruppe Rechtsradikaler, die einen Invaliden und ein Kind ermordeten. Die Mörder werden freigesprochen und die Lage im sommerlichen Wien eskaliert.

Andreas Pittler: Ezzes. Verlag Echomedia 2009. Broschiert, 304 Seiten. Euro 9,90.

Günter Neuwirth: Krimi-Trilogie „Hoffmanns Fälle“

Der Autor Günter Neuwirth studierte Philosophie und Germanistik und wohnt und arbeitet heute am Waldrand der Koralpe in der Südsteiermark. Am Freitag, dem 13. März gibt er um 16 Uhr 45 ein Interview auf der literadio-Bühne und liest um 17 Uhr im Wiener Kaffeehaus in der Halle 4, Stand C213 aus seinem kürzlich erschienenen Kriminalroman „Fichtes Telefon“, dem zweiten Teil der Krimi-Trilogie „Hoffmanns Fälle“.

Soeben erschien der zweite Band „Fichtes Telefon“

Darin geht er der Frage nach, ob Eberhard Fichte das große Los gezogen oder sich leichtfertig mit rücksichtslosen Verbrechern angelegt hat. Mit der Tasche voller Geld will Fichte seinem tristen Leben entfliehen. Doch sowohl brutale Drogendealer als auch zwei gerissene Trickdiebinnen sind hinter ihm her und zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in die Ganovin Irene. Kripomann Wolfgang Hoffmann muss all seine Erfahrung aufbieten, um am Ball zu bleiben.

Günter Neuwirth: Hoffmanns Fälle 02. Fichtes Telefon: Krimitrilogie: Band 2. Edition Buche 2009. Broschiert, 302 Seiten. Euro 15,00.

Günther Zäuner: Verbrechen zahlt sich aus

Der für seine Reality-Thriller und provokanten Sachbücher bekannte österreichische Krimi-, Sachbuch- und Drehbuchautor Günther Zäuner präsentiert in Leipzig gleich zwei aktuelle Werke: Am Samstag, dem 14. März, liest er um 18 Uhr beim österreichisch-deutschen Krimiabend „Wahre Verbrechen und fiktive Morde“ im Cafe Tatort, Käthe-Kollwitz-Str. 15, aus „Verbrechen zahlt sich aus. Über kriminelle Karrieren". Das Sachbuch gibt tiefe Einblicke in die nationale und internationale Unterwelt und zeigt auf, wie leicht es ist, in gewissen Bereichen mühelos Geld zu scheffeln.

Günther Zäuner: Verbrechen zahlt sich aus: Über kriminelle Karrieren. Goldegg Verlag 2008. Gebundene Ausgabe, 250 Seiten. Euro 19,30.

Faction-Thriller „Kokoschanskys Drache“

Um 22 Uhr stellt Zäuner beim Krimiabend „Spätlese über der Stadt“ in der Sauna Kosmos in der Gottschedstraße 1 den mittlerweile sechsten Fall für den TV-Journalisten Heinz Kokoschansky vor. Im Faction-Thriller „Kokoschanskys Drache" findet dieser einen verstümmelten Asiaten in Wien und gerät im Zuge seiner Recherchen in die Fänge der Triaden, der chinesischen Mafia. Alles spricht dafür, dass die österreichische Regierung und hochrangige Wiener Stadtpolitiker mit dieser kooperieren.

Günther Zäuner: Kokoschanskys Drache. Kontrast Verlag 2008. Broschiert, 294 Seiten. Euro 14,90.

Alle Termine und Ortsangaben in diesem Artikel sind unverbindlich. Allfällig aktualisierte Termine können auf der Website der Leipziger Buchmesse abgerufen werden.

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