Letztes Update vom Genfer Salon 2010

Sondermodell Zonda Cinque, Skoda Fabia RS, Ferrari 599 Hybrid

Ferrari 599 Hy Kers Genfer Salon 2010 - Ferrari Central Europe
Ferrari 599 Hy Kers Genfer Salon 2010 - Ferrari Central Europe
Sowohl die VW Tochter Skoda als auch der Stuttgarter Hersteller Mercedes-Benz überraschten vor dem Genfer Autosalon mit zwei überraschenden Neuheiten: Update!

Der 80. Genfer Automobilsalon und Zubehör erlebte im Grunde etwa zwei Tage vor seiner eigentlichen Eröffnung seine heißeste Phase, denn zu diesem Zeitpunkt lüfteten die Autohersteller auf den Pressekonferenzen ihre letzten Geheimnisse und zeigten ihre Neuheiten unverhüllt. So auch Skoda mit dem Fabia RS.

Der Skoda Fabia RS wandelt auf den Spuren des Golf GTI

Während Volkswagen mit dem Polo GTI sein eigenes Konzept für einen spurtstarken Kleinwagen mit viel Kraft unter der Haube präsentiert, stellte die Konzerntochter Skoda den Fabia RS vor. Dieser erhält von VW den Vierzylinder 1,4 TSI mit einer Leistung von 180 PS. Der Wagen wird per serienmäßigem Siebengang-DSG geschaltet, spurtet in 7,3 Sekunden von Null auf 100 Kilometer die Stunde und rennt 224 Stundenkilometer.

Schwellerverbreiterungen, schmucke Aluminiumräder und ein Doppelendrohr der Abgasanlage gehören in dieser Fahrzeugkategorie dazu. Dass der Fabia RS über die nach dem Facelift der Basis neuen Stoßfänger vorne verfügt, erkennt der Fachmann am optional eingebauten LED-Tagfahrlicht. Was es im Programm des neuen Polo GTI nicht gibt, ist ein Kombi: Der Fabia RS Combi bietet maximal 1.460 Liter Stauvolumen – einzigartig in diesem Segment.

Der Skoda Fabia Scout rückt mit bis zu 105 PS dem Cross Polo auf den Pelz

Auch beim sportlich-rustikalen Look gehen Skoda und Mutter Volkswagen parallele Wege: Auf dem Genfer Autosalon feierten sowohl der VW Cross Polo als auch der Skoda Fabia Scout Premiere. Dieser hebt sich von seinem Basismodell durch seitliche Kunststoff-Beplankungen sowie stoßresistente Front- und Heckschürzen im Offroad-Look des VW Cross Polo vom normalen Skoda Fabia ab. Eine Dachreling ist serienmäßig an Bord.

Sie ist kein Zierrat, sondern erlaubt das Montieren eines Dachgepäckträgers. Spezielle Leichtmetallräder, getönte Scheiben und Nebelscheinwerfer sind ebenfalls Serie. Das Interieur bringt widerstandsfähigere Stoffe und Pedalkappen in Edelstahllook mit. Die Motorenpalette umfasst zwei Benziner mit 85 und 105 PS sowie zwei Diesel mit 90 PS und 105 PS, die die Vorderräder des Skoda Fabia Scout antreiben.

Zonda Cinque Frecce Tricolori

Die Kunstfliegerstaffel Frecce Tricolori hat Geburtstag. Sie wurde am 01. Juli 1961 gegründet und feiert 2011 ihren Fünfzigsten. Grund genug für den italienischen Sportwagenhersteller, auf dem Genfer Salon 2010 ein Sondermodell des Zonda Cinque vorzustellen, das mit seiner blauen Karosserie aus Karbon, goldgelben Felgen und Streifen in den Nationalfarben Italiens derjenigen Flugstaffel huldigt, deren Unfall am 28. August 1988 auf dem Flugtag in Ramstein 67 Menschen das Leben kostete: Der Zonda Cinque Frecce Tricolori bietet seinem Fahrer 670 PS.

Ferrari 599 Hy-Kers: Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon 2010

War ein Ferrari jemals so giftgrün lackiert wie der 599 Hy-Kers? Wohl eher selten. Aber dass ein Zwölfzylinder aus Maranello einen Elektromotor zur Seite gestellt bekommt, der den Verbrauch um 35 Prozent senken soll, ist auch neu. Lithion-Ionen-Batterie und der 74 kW starke Elektromotor sitzen unter dem Fahrzeugboden. Die Zusatzpower wird über eine der beiden Kupplungen im F1-Doppelkupplungsgetriebe ins System gespeist.

Weltpremiere in Genf: Der Mercedes E 250 CDI mit 204 PS benötigt nur 4,9 Liter Dieselkraftstoff

Auf dem Genfer Salon 2010 präsentierte der Stuttgarter Autohersteller Mercedes-Benz überraschend mit dem neuen C 220 CDI und dem neuen E 250 CDI zwei Autos, die im Vergleich zu ihren Vorgängern drastisch sparen. Der neue C 220 CDI verbraucht nur noch 4,5 Liter pro 100 Kilometer – 0,3 Liter weniger als bisher. Sein CO2-Ausstoß reduziert sich dadurch von 127 g/km auf 119 g/km.

Der E 250 CDI mit Automatikgetriebe – immerhin eine ausgewachsene Limousine der gehobenen Mittelklasse – begnügt sich künftig mit 4,9 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer (129 g/km CO2) statt aktuell 5,8 Litern (154 g/km CO2). Im E 250 CDI schafft der Vierzylinder 150 kW (204 PS) und entwickelt ein Drehmoment von 500 Newtonmetern (Nm). Der C 220 CDI leistet 125 kW (170 PS) bei maximal 400 Nm.

Studie Citroen Survolt und der Renault Twingo Wind

Dass auch Citroen sich Gedanken über eine Zukunft der Elektroautos macht, ist angesichts der Vorreiterrolle, die Citroen in technischer Hinsicht seit der Zeit des DS anhaftet, kein Wunder. Die Studie Citroen Survolt feierte auf dem Genfer Salon 2010 Premiere und bricht nach Ansicht des Herstellers mit konventionellem Denken, folgt dabei aber der radikal anderen Vision einer perfekten Kombination aus Glamour und Extravaganz der Haute Couture mit der Dynamik des Motorsports. Weniger glamourös geht es beim Renault Twingo Wind zu, einem kantig-kastigen Schwenkdachcabriolet für rund 15.000 Euro. Ein weiterer Name, der auf dem Genfer Salon kursierte, ist der des Mini Bladeway, einer weiteren Version aus der britisch-deutschen Koproduktion.

Für Porsche greift Jörg Tilmes selbst zum Lappen, Jörg Tilmes

Jörg Tilmes - Was Sie von mir an dieser Stelle erwarten dürfen? Artikel zu Themen aus dem Bereich der Fernsehbranche, mit der ich seit 1999 ...

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