Superstar http://www.madonna.com/ machte am Sonntag, dem 29. Juli 2012 Halt in Österreich, in Wien, für einen Auftritt der Superlative im Wiener Ernst-Happel Stadion http://www.stadthalle.com/events/Madonna-World-Tour-2012/10766. Sie reiste mit ihrer ganzen Familie an und nahm sich selbst Zeit für eine Sightseeing-Tour durch die Stadt.

Alles war bereit für die Königin

Seit Montag, dem 23. Juli 2012 wurde an der riesigen Bühne gearbeitet, während sich Madonna an den Tagen vor ihrem großen Auftritt zwischendurch viel Ruhe gönnte, nachmittags trainierte sie aber immer für ihre Slackline- und Tanz-Nummern. Eventmanager und Madonnas Production-Director Jake Berry http://www.jakeberryproductions.com/ reiste extra von New York nach Wien, um eine opulente Show auf die Beine zu stellen, so wie es Wien noch nie gesehen hat. Und seine Rechnung ging auf in einem riesigen Pop-Spektakel. Eine gotische Kulisse sorgte für den visuellen Kick, und Madonna selbst gab sich als "Fürstin der Finsternis" ganz in Schwarz gekleidet und mimte eine knallharte Killer-Queen.

Madonna sorgt immer aufs Neu für neue Schlagzeilen

Überraschend fröhlich war am Sonntag der erste Blick auf die Super-Diva. Eine Stunde lang probte sie beim Soundcheck und plauderte entspannt mit den ersten Fans, die bereits schon Stunden vor Konzertbeginn im Stadion waren. Mit mehr als 60 Minuten Verspätung wurde sie schließlich zur "schwarzen Madonna", denn das wandelbarste Chamäleon des Pop-Business hat sich für ihre "MDNA"-Tournee wieder eine neue Rolle kreiert. Nach Pop-Girlie, Glamour-Diva, Erotik-Queen und vielen anderen Veränderungen mehr, eroberte sie diesmal als düstere Fürstin der Finsternis die Bühne. "Sex sells" gilt für sie nicht mehr, auch wenn es Madonna auf dieser Tour wieder gelungen ist, mit manch freizügigem Blick auf ihre Brüste für Schlagzeilen zu sorgen.

Madonna wie immer unermüdlich

Die "neue" Madonna will die Welt verändern, gibt sich ungewöhnlich politisch, zeigt bei ihrer Show Bilder von Krisenherden und plädiert für eine bessere Welt. Die friedliche Botschaft ihres Pop-Spektakels erschloss sich allerdings nicht gleich zu Beginn der Show, denn da lebte Madonna ihre Leidenschaft für Quentin-Tarantino - Filme aus ( http://www.tarantino.info/ ) und ballerte sich blutrünstig durch Songs wie "Gang Bang" und "Revolver". Sie wirbelt mit unermüdlicher Energie und absoluter Perfektion - sie gibt immer 300% , wie sie von sich selbst immer sagt - durch gotische Kirchengewölbe, schäbige Motelzimmer oder wandelt auf einer http://www.slackline.at/ übers Feuer. Hin und wieder ließ sie auch die Disco-Queen das Zepter übernehmen - frei nach ihrem Motto für Wien "Lasst uns Licht in das Dunkel bringen!".

Als bunte Majorette trommelte und marschierte sie durch den Song "Express Yourself", Stimmung machte sie mit einem Basken-Trio, das "Open your heart" in einen mitreißenden Folklore-Hit verwandelte.

An ihre erotischen Tage erinnerte sie, als sie zu "Like a Virgin" - diesmal als laszive Ballade gespielt und interpretiert - zumindest das Hemd ihres Gaultier-Outfits fallen ließ. Zum Schluss erhellte die Super-Diva die Düsternis mit einem strahlenden Gospel-Chor und grellen Disco-Lichtern zu "Like a Prayer".

Größtes Konzert aller Zeiten

Am Sonntag stand für Madonna und ihre Kinder kein Sightseeing auf dem Programm, dafür hatte sie die zwei anschließenden Tage reserviert. Am Tag des Konzerts ruhte sich die Pop-Queen für den großen Auftritt am Abend richtig aus. Nur am Nachmittag trainierte sie mit ihren Tänzern in einem eigenen Zelt neben dem Stadion an der so genannten Slackline. Madonna muss für ihre Shows immer topfit sein, denn sie wirbelt immer unermüdlich über ihre gigantische Bühne. Ihr Produktionsdirektor berichtete, dass sie diesmal auf Pyro-Effekte, Konfetti und Ähnliches verzichtet haben, dafür aber sehr viel Wert auf die Videotechnik gelegt haben. Es gab sehr viele große Screens und Vidoes. Außerdem war es eine unglaublich bewegte Show. Es flogen Trommler und Turner an der Slackline, die Bühne konnte sich an zahlreichen Stellen heben und senken. Es war sicher die größte Produktion, die zur Zeit durch die Welt tourt. Es ist aber auch die größte in Madonnas ganzer Karriere.

An der gigantischen Mega-Bühne waren an die 1500 Menschen im Einsatz, damit alles glatt lief. Für Madonna und ihre engsten Vertrauten wurde backstage ein Bereich abgegrenzt, in dem alles mit weichen Teppichen ausgelegt und mit einem leichten 'Stoffhimmel' verhängt wurde.

Der Auftakt des gesamten Konzertabends begann mit dem Einlass um 19 Uhr in das Stadion. Um 19.30 Uhr heizte auch schon Star-DJ http://www.martinsolveig.com/ dem Publikum ein, und um 21 Uhr enterte Madonna dann die Bühne und hielt ihre Fans zwei Stunden lang in Atem.. Schade, wer diese Show verpasst hat, denn so etwas großes, opulentes wird man nie wieder sehen, beteuerte Jake Berry.

Weiterführender Link zu Madonnas Wien-Konzert:

So rockte Madonna Wien:

http://www.society24.at/musik/M-D-N-A-Tour-So-rockte-Madonna-Wien/73793956

Quellen:

  • Kronen Zeitung - 29. Juli 2012 - Reportage
  • Kronen Zeitung - 30. Juli 2012 - Pop-News