Männerherzen 2 - und die ganz große Liebe im Kino

Männerherzen und die ganz große Liebe - Filmplakat - Warner Bros.
Männerherzen und die ganz große Liebe - Filmplakat - Warner Bros.
Seit 15. September 2011 läuft die Fortsetzung der Erfolgs-Komödie von 2009 mit Til Schweiger, Florian David Fitz, Christian Ulmen - und Bruce Berger.

Ein klasse Cast, der sympathische Charaktere verkörpert, eine amüsante Story mit viel Spaß und Verrücktheiten, aber doch eine Menge Realismus - das machte die Komödie "Männerherzen" von 2009 aus. Zwei Jahre später läuft nun seit dem 15. September 2011 die Fortsetzung "Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe".

"Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe" - Überblick der Charaktere

Weiter geht´s im Leben der Männer, die der Zuschauer bereits kennen und lieben gelernt hat: Dem unglücklichen Niklas (Florian David Fitz), dem Vater werdenden Philip (Maxim Mehmet), dem die wahre Liebe suchenden Jerome alias Hans (Til Schweiger), dem seit dem ersten Teil inhaftierten Roland (Wotan Wilke Möhring) und dem schüchternen Günther (Christian Ulmen). Doch was wären die Männer ohne die Frauen, die sie betören und ihre Herzen erfüllen? Susanne (Nadja Uhl), Nina (Jana Pallaske), Laura (Liane Forestieri) und Miriam (Inez Björg David) sorgen wieder dafür, dass es den Männern nicht langweilig, aber auch nicht zu einfach wird im Leben. Darüber hinaus kabbeln sich der taumelnde Schlager-Guru Bruce Berger (Justus von Dohnányi) und Maurizio Marquez (Pasquale Aleardi), der Bruce den Schlagerthron streitig machen will und zudem noch in die eine oder andere Liebesgeschichte der anderen Männer verwickelt ist.

Simon Verhoeven - Regisseur von "Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe"

Der 1972 geborene Münchener Regisseur Simon Verhoeven ist in Sachen Regie noch sehr frisch: Nach seinem Erstlingswerk "100 Pro" (2001) hielt er bisher lediglich für die beiden "Männerherzen"-Filme (2009, 2011) das Zepter in der Hand. Sowohl Regie als auch Drehbuch gingen bei den drei Streifen auf seine Kappe. Viel bekannter ist Verhoeven als Schauspieler: Seine Karriere startete 1995 mit dem Film "Crazy Party Girl" und wies in der Folge Rollen in "Natalie - Babystrich online" (1998), "Das Wunder von Bern" (2003), "Mädchen, Mädchen 2" (2004), "Der Fischer und seine Frau" (2005), der TV-Serie "Alles außer Sex" (2005-2007), "Stellungswechsel" (2007), "Mogadischu" (2008) und "1 1/2 Ritter" (2008) auf. Im ersten "Männerherzen"-Film trat Verhoeven als Pierre vor die Kamera.

Til Schweiger, Christian Ulmen, Florian David Fitz und mehr in" Männerherzen 2"

Alle liebgewonnenen, auf ihre spezielle Art verrückten Charaktere sind wieder mit dabei in der Fortsetzung, erneut gespielt von sehr fähigen Schauspielern. Besonderes Augenmerk wird im Sequel auf Bruce Berger gelegt, erneut kongenial verkörpert von Justus von Dohnányi ("Der ganz große Traum", "Jud Süß"). Der im ersten Teil zur Kultfigur gewordene, schwule Schlagerstar ("Alle Kinder dieser Erde") darf hier allerhand weitere Facetten zeigen und punktet mit fast jeder Szene. Überflieger des letzten Jahres ist Florian David Fitz, der besonders durch "Vincent will Meer" (2010) und die TV-Serie "Doctor´s Diary" (2008-2011) zum Star wurde. Doch auch die anderen Schauspieler zeigen erneut, was sie können: Til Schweiger ("Keinohrhasen", "Kokowääh"), Maxim Mehmet ("Liebe Mauer", "U-900", "Tatort"), Christian Ulmen ("Jerry Cotton", "Dr. Psycho") und Wotan Wilke Möhring ("Henri 4", "Soul Kitchen", "Antikörper") stehen starken Frauen gegenüber, darunter Jana Pallaske ("12 Meter ohne Kopf", "Vollidiot"), Liane Forestieri ("Schwere Jungs"), Inez Björg David ("Sturm der Liebe", "Verbotene Liebe"), Nadja Uhl ("Dschungelkind", "Der Baader Meinhof Komplex") und Mina Tander ("Maria, ihm schmeckt´s nicht!"), die neu im Boot ist.

Film-Kritik - "Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe"

Wer beim ersten Teil der "Männerherzen" Spaß hatte, macht mit der Fortsetzung rein gar nichts falsch: Der Film geht nahtlos über, führt die Geschichte des 2009er-Erfolgs-Komödie direkt weiter und zeigt, was in der Folge mit den Männern und Frauen geschieht. Das ist zwar in den seltensten Fällen wirklich storytechnisch überraschend, aber nicht nur gut gespielt, sondern auch sehr liebevoll und mit viel Witz inszeniert. Verrückte Männer, schöne Frauen und obendrauf noch der völlig bekloppte Bruce Berger, der dem Film noch mehr seinen Stempel aufdrückt, als es im ersten Teil der Fall war. Berger wird zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und hilft dabei, dass "Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe" zu einem schönen, lustigen Film wird, der aber auch seine emotionalen Seiten hat. Und so verrückt manche Eskapaden auch sein mögen, so schwindet dennoch nie der Realitätsbezug, sodass ein glaubhafter, schöner Film entstanden ist, der in großer Gruppe ganz besonders Spaß macht.

Quellen

Blickpunkt:Film

Internet Movie Database

Offizielle Film-Website

Warner Bros. Pictures Publicity

Mathias Wagner, Christine Wagner

Mathias Wagner - Ich bin seit dem 23. April 2010 Mitglied von Suite101 und weiß inzwischen die Möglichkeiten zu schätzen, die mir dieses ...

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