"March Of The Young" von "Lucky Thir13n" (2011, Eigenvertrieb)

Cover March Of The Young von Lucky Thir13n - Lucky Thir13n
Cover March Of The Young von Lucky Thir13n - Lucky Thir13n
Griechenland kann mehr als Euro-Sündenbock und Ouzo. "March Of The Young" ist ein großartiges Hardrock-Album der Band "Lucky Thir13n". Ein Review.

Der - zugegebenermaßen müde - Gag mit Euro und Ouzo sei dem Autoren verziehen. Was da beim Anhören von "March Of The Young", dem Debütalbum der griechischen Band "Lucky Thir13n", aus den Boxen schallt, ist jedoch alles andere als abgestanden. Frisch kommt das daher, voller Energie und mit jeder Menge Verve gespielt. Hardrock der besseren Sorte sozusagen. "Bon Jovi" oder "Nickelback" wären stolz auf die elf Songs des Vierers aus Thessaloniki.

Moderner Hardrock - "March Of The Young" von "Lucky Thir13n"

In ihrer Heimat sind die vier Jungs von "Lucky Thir13n" bereits über den Status der "local heroes" hinaus. Zahlreiche Headliner-Shows im ganzen Land, Support-Shows für "W.A.S.P." in Athen und "Crashdiet" in Thessaloniki, sowie viele Festivalauftritte haben nach der ersten EP "Far From Home" nun zum ersten vollständigen Langeisen geführt, dem Debütalbum "March Of The Young", das am 23. September 2011 im Eigenvertrieb erscheinen wird - und, soviel vorweg, eine knappe Stunde unterhaltsamsten modernen Hardrock bietet.

Songs für den Spätsommer - "March Of The Young"

Der Sommer mag dieses Jahr eher mau ausgefallen sein - wenn der Herbst nun jedoch noch den einen oder anderen goldenen Tag bereithalten mag, hat man mit "March Of The Young" von "Lucky Thir13n" auf jeden Fall die ideale musikalische Untermalung für ein spätsommerliches Barbecue bereit. Songs, wie das großartige "Yeah, I Want It" (wir Hörer wollen das auch!!), oder das mit Gastgeschrei von einem Herren namens "Invoker" veredelte "River Runs Dry" machen einfach Spaß und lassen Gedanken an so manche Großtat von verwandten Kapellen wie "Nickelback" wach werden.

Knapp 50 Minuten Spaß von "Lucky Thir13n" aus Griechenland

Das treibende "Operation Overload", der Quasi-Titelsong "Forever Free (March Of The Young)" oder das ein wenig irritierend betitelte "Alibi (Intro)" - wider Erwarten ein vollständiger, und dabei sogar sehr guter Song, zu dem die Band auch ein Video abgedreht hat - bringen jede Menge Spaß und lassen einen die "Repeat"-Taste am CD-Player beinahe automatisch drücken! Für ein Debütalbum (gemastert übrigens von "Danger Danger"-Bassist Bruno Ravel) klingt "March Of The Young" enorm reif und durchdacht. Die Gitarrenarbeit von Elias Elias und Nash ist sehr routiniert, die Riffs und Songstrukturen funktionieren mit den Melodien sehr gut und somit kann man den jungen Griechen für ihre erste richtige Duftmarke eigentlich nichts anderes als eine 2+ geben! Jeder, der gerne gutgelaunten Hardrock hört und sich nicht für ein breites Grinsen im Gesicht schämt, sollte, nein, muss hier zugreifen! Das "Say Goodbye" des letzten Songs lässt jedenfalls auf ein baldiges Wiedersehen hoffen!

Produktionsdaten und Tracklist "March Of The Young" von "Lucky Thir13n" (2011)

Produktionsdaten:

  • Veröffentlichung: 23. September 2011
  • Line-Up: Elias Elias (Lead Vocals, Rhythm Guitars), Nash (Lead Guitars), Alex "Tze" (Bass), Tsaky Dee (Drums)
  • Songzahl: 11, Dauer: 48:11 Minuten
  • Produzent: Lucky Thir13n
  • Studio: Mix @ Valve Studio/Thessaloniki, Mastering @ Soundcheckers Studio/New York
  • Label: Eigenvertrieb
  • Management: Rock'n'Growl

Tracklist:

  1. Alibi (Intro)
  2. Feels Like Coming Home
  3. Get In My Way
  4. Rivers Rund Dry (feat. Invoker)
  5. Amazing
  6. Another Memory
  7. Forever Free (March Of The Young)
  8. Yeah, I Want It
  9. R'n'R (feat. Vivian & DJ Space)
  10. Operation Overload
  11. Say Goodbye
Wolfgang Weitzdörfer, Fotostudio Sabine Winkler

Wolfgang Weitzdörfer - Werdegang Abitur 1996Ausbildung zum Heilerziehungspfleger 1998-2001Berufstätigkeit 2001-20082008 - 2011: Studium BA ...

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