Klassiker und ganz neue Märchenfilme gibt es Weihnachten 2011 in ARD und ZDF. Insgesamt 1090 Stunden zauberhafte Unterhaltung. Allein fünf Neu-Verfilmungen von Grimms Märchen sind dabei.

Heiligabend: Ein neuer "Eisenhans" und das kultige "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"

Für aufgeregte Kinder geht das Märchen-Programm in der ARD am Heiligabend schon früh um 05.30 Uhr los: Es gibt "Das blaue Licht" (80 Minuten) aus dem Jahr 1976. In den Hauptrollen spielen Viktor Semjonow als Hans und Katharina Thalbach als Prinzessin.

Um 11.50 Uhr folgt der tschechische Kultfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (von 1973). 85 Minuten lang wird eine etwas andere Version des Grimmschen Märchens "Aschenputtel" gezeigt: Das Aschenbrödel kann schießen wie ein Jäger, reiten wie ein Cowboy und auf Bäume klettern wie ein Junge.

Nachmittags um 15.30 Uhr gibt es das Highlight im ZDF: Die Neuverfilmung von "Eisenhans". Gedreht wurde im Sommer 2011 auf den österreichischen Burgen Rapottenstein und Finstergrün. Insgesamt 85 Minuten dauert die Geschichte um den geheimnisvollen Naturgeist Eisenhans (gespielt von Michael Mendl) und den tapferen Prinzen Johannes (Laurence Rupp), der um seine geliebte Prinzessin (Paula Schramm) kämpft.

Erster Weihnachtstag: Premiere von "Aschenputtel" und Wiedersehen mit "Hänsel und Gretel"

Die ARD startet wieder um 5.30 Uhr früh das Märchenprogramm mit "Finist, heller Falke". Das ist ein russischer Film (1975) über einen tapferen Recken, der in ein schreckliches Waldungeheuer verwandelt wird und dauert 75 Minuten. Um 10.30 Uhr kommt ein deutscher Film von 1978: "Schneeweißchen und Rosenrot". 60 Minuten geht es um zwei junge Mädchen (gespielt von Julie Juritová und Katrin Martin), die ein besonders gutes Herz haben und am Ende reich dafür belohnt werden.

Gleich zwei brandneue Märchenfilme bietet die ARD dann am frühen Nachmittag: Um 14.00 Uhr beginnt "Jorinde und Joringel" gefolgt von "Aschenputtel" um 15.00 Uhr. Die beiden Ein-Stunden-Filme sind prominent besetzt. In "Jorinde und Joringel" spielt Katja Flint die Zauberin und Uwe Kokisch den Ritter. In "Aschenputtel" ist Barbara Auer die böse Stiefmutter und Harald Krassnitzer König Klemens.

Das ZDF startet sein Märchenfest am ersten Weihnachtstag morgens um 07.55 Uhr mit "Schneewittchen und das Geheimnis der Zwerge" aus dem Jahr 1992 und macht um 9.20 Uhr gleich weiter mit 80 Minuten "Hänsel und Gretel" aus dem Jahr 2006.

Zweiter Weihnachtstag: "Die Sterntaler" als neuer Film und "Dornröschen" als Wiederholung

Auch am Zweiten Weihnachtstag müssen Märchenfans früh aufstehen. Um 05.30 Uhr gibt es den russischen Märchenfilm "Abenteuer mit der Tarnkappe" aus dem Jahr 1982. Nach 65 Minuten hat Schüler Mitja den Kampf gegen die Bösewichte gewonnen. Nachmittags bietet der Sender dann wieder zwei Premieren: Um 14.20 Uhr "Die Sterntaler" mit Juliane Köhler als Königin, Thomas Loibl als König, Axel Prahl als Grobian. Und um 15.20 Uhr "Die zertanzten Schuhe" mit Dieter Hallervorden als König Karl.

Im ZDF gehört der Vormittag den Kindern. Um 8.45 Uhr gibt es 80 Minuten "Dornröschen" aus dem Jahr 2008. Um 11.35 Uhr startet "Rumpelstilzchen" (80 Minuten) aus dem Jahr 2007 und um 12.55 Uhr folgt "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" (75 Minuten) von 2009.