
- Meditation fördert die Konzentrationsfähigkeit - hvaldez1 on stock.xchng
Die Jahre nach der Pubertät sind ein extrem bedeutender Lebensabschnitt für die Entwicklung des Gehirns, Charakters und der Persönlichkeit. Eine regelmäßige Meditationspraxis kann Heranwachsenden und jungen Erwachsenen über die Gefahren dieses oft schwierigen Lebensabschnitts hinweg helfen und das immense Potential und die Begeisterungsfähigkeit des Jugendalters entfalten helfen. Meditation unterstützt sowohl die Konzentrations- als auch die Entspannungsfähigkeit, im schulischen wie auch im privaten Umfeld. Gerade Jugendliche profitieren außerdem von der verbesserten Selbstwahrnehmung durch Meditation und ihr verwandte Übungen und lernen, sich und ihren Körper anzunehmen.
Yoga Nidra und Meditation
Eine der besten Übungen für die Zeit während und nach der Pubertät ist Yoga Nidra, die Tiefenentspannung des Yoga. Teenager lernen dabei, die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Körperteile kreisen zu lassen und ihr Bewusstsein von Atem und Denkvorgängen zu vertiefen. Visualisierungstechniken sind ebenfalls sehr gut für diese Altersstufe geeignet wie auch andere Formen des Mental- und Gedächtnistrainings. Des Weiteren sind Mantra- und Kirtansingen mit ihren harmonisierenden Wirkungen sehr empfehlenswert.
Vor allem aber sind Jugendliche in der Lage, aus der großen Vielfalt der Meditationstechniken für Erwachsene zu wählen. Zur Verfügung stehen zum Beispiel Zen, Mantra-Meditation, Vedanta-Meditation aus dem Yoga sowie die Praxis der Selbsterforschung.
Yoga für Teenager
Yoga Asanas sind oft ein guter Weg, um Jugendlichen den Zugang zur Meditation zu ermöglichen. Die verschiedenen Stretching- und Gleichgewichtsübungen verbunden mit achtsamem Atmen sind ideal für Teenager. Durch die Mischung aus Verausgabung und Entspannung werden Körper und Geist sowohl entspannt als auch energetisiert. Dadurch sind Yoga Asanas (Körperstellungen) die ideale Vorbereitung für die Meditation. Schließlich ist es laut dem Urvater des Yoga namens Patanjali auch das erklärte Ziel von Asanas, in den Zustand der Meditation zu führen.
Das heißt nicht, dass Yogaübungen nicht körperlich fordernd und anstrengend sein könnten – sie können und sollten es sein! Gerade Jugendliche mit ihrer oft überschüssigen Energie sollten Schweiß und Anstrengung bei der Yoga-Praxis nicht scheuen. Allerdings hat Yoga viel mehr zu bieten als Fitness und Auspowern! Yoga ist mehr als bloß ein Workout – Teenager können beim Yoga lernen, ihre Energie, Gedanken und Emotionen ins Gleichgewicht zu bringen. Es geht darum, die eigenen Kräfte zu bewahren und bewusst einzusetzen, anstatt sie einfach rauszulassen – auch inmitten des Chaos aufregender Erlebnisse und hormoneller Schwankungen.
Quelle und weiter lesen
Die Informationen zu diesem Artikel stammen aus einem Yoga Journal-Artikel von Swami Shankardev Saraswati. Lesen Sie außerdem mehr über verwandte Themen wie meditieren mit jungen Kindern zwischen acht und vierzehn Jahren und Meditation für Kinder im Kindergartenalter.
