Mel Gibson - Portrait des Schauspielers aus Braveheart & Mad Max

Mel Gibson macht auch im TV eine gute Figur - Rembert König
Mel Gibson macht auch im TV eine gute Figur - Rembert König
Mel Gibson war zeitweilig einer der größten Kassenmagenten Hollywoods. Dem Ruhm folgten zuletzt meist Skandale aus dem Privatleben des Schauspielers.

1979 fiel Mel Gibson erstmals einem größeren Publikum in "Mad Max" auf. In dieser australischen Produktion verkörperte er unter der Regie von George Miller den Polizisten Max Rockatansky, der in einer post-apokalyptischen Welt gegen eine brutale Rockerbande kämpft. Der große finanzielle Erfolg des Films brachte gleich zwei Fortsetzungen mit sich. Diese verhalfen dem Darsteller zwar vor allem bei Fans des Actiongenres zu mehr Bekanntheit, sein schauspielerisches Talent musste er dabei allerdings nicht sonderlich bemühen. Somit ging es ihm ähnlich wie Arnold Schwarzenegger.

Mel Gibsons Durchbruch als Charakterdarsteller in "Ein Jahr in der Hölle"

Seinen Durchbruch als Charakterdarsteller schaffte Mel Gibson im Jahr 1982 in Peter Weirs mehrfach ausgezeichnetem Politthriller mit melodramatischen Einfärbungen "Ein Jahr in der Hölle". In dieser ebenfalls australischen Produktion spielte er an der Seite von Sigourney Weaver einen charismatischen Auslandsreporter. Mel Gibson konnte in dieser Rolle auch seine weiche und charmante Seite zeigen. Dies sorgte zwar nicht dafür, dass das Publikum in Massen in die Kinos strömte, dafür erntete Mel Gibson aber reihenweise gute Kritiken.

Hollywood liegt Mel Gibson alias Martin Riggs zu Füßen

Seinen Durchbruch in Hollywood schaffte Mel Gibson dann allerdings wieder auf die eher härtere Tour. Erneut spielte er einen Polizisten. Regisseur Richard Donner konnte für die Rolle des durchgeknallten Cops Martin Riggs im Grunde genommen keinen besseren Darsteller als Mel Gibson finden. An der Seite von Danny Glover wurde Mel Gibson in "Lethal Weapon" 1987 zum international gefeierten Kassenmagneten. Es folgten drei weitere sehr erfolgreiche Fortsetzungen dieser Reihe.

Mel Gibson ist einer der bestbezahlten Schauspieler auf dem Globus

Als einer der bestbezahlten Darsteller Hollywoods machte der Schauspieler anschließend vor allem in Action-Filmen wie "Fletcher’s Visionen", "Kopfgeld – Einer wird bezahlen" oder "Payback – Zahltag" weiter von sich reden. Seit Beginn der 1990er Jahren widmete sich Mel Gibson aber nicht mehr nur der Kunst des Schauspielens. Er hatte auch sein Interesse an der Regiearbeit entdeckt. Mel Gibsons Karriere als Regisseur ist zwar nach der Anzahl der Filme weit weniger bedeutend als seine Darstellerkarriere, hat jedoch für deutlich mehr Kontroversen gesorgt.

Das Schlachten-Epos "Braveheart" wird mehrfach ausgezeichnet

Für viele Auszeichnungen sorgte 1995 Mel Gibsons Film "Braveheart", bei dem er als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent fungierte. Das Schlachten-Epos rund um William Wallace, der für die Freiheit und Eigenständigkeit Schottlands kämpft, gewann gleich fünf Oscars. Zwei davon gingen an Mel Gibson, einen Oscar bekam er für die beste Regie. Seine Leistung als William Wallace wurde dagegen in vielen Filmkritiken als nicht gelungen bewertet.

Mel Gibson widmet sich der Regiearbeit

Nach der Jahrtausendwende wurde es ruhiger um den Schauspieler Mel Gibson. Zwar war er im Jahr 2000 noch in gleich vier Filmen zu sehen, doch anschließend widmete er sich mehr seinen Regie-Projekten und machte zudem häufig durch sehr medienwirksame Äußerungen außerhalb der Kinowelt auf sich aufmerksam. Die Schlagzeilen aus seinem Privatleben waren meist eher negativ behaftet.

Comeback als Schauspieler im Jahr 2010 in "Im Auftrag Rache"

Sein Comeback als Schauspieler auf deutschen Kinoleinwänden feierte er Anfang 2010. In "Im Auftrag Rache", einem Thriller, gibt er einen erfahren Mordermittler, der auf eigene Faust recherchiert. Eine typische Rolle also, doch begeistern konnten sich dafür nur wenige Zuschauer. Es bleibt somit abzuwarten, ob Mel Gibson als Mime noch einmal an seine großen Erfolge der Vergangenheit anknüpfen kann.

Rembert König - Gern möchte ich mich ein wenig vorstellen: Ich bin Anfang 30 und selbständig tätig. Bisher habe ich nur als Hobby ab und ...

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