
- Das Leben nach dem Luxus - http://www.ard-foto.de/intern/suchergebniss.phtml?
Wohl jedem ist die frühere Sparkassen-Werbung „Mein Haus –Mein Auto – Mein Boot“ noch in frischer Erinnerung. Am 14. Februar diskutiert Sandra Maischberger mit ehemals Reichen über ihr Leben und persönliches Schicksal in der „Zeit danach“. Dafür wurde der Werbeslogan abgewandelt in „Kein Haus, kein Boot, kein Pferd - Gibt es ein Leben nach dem Luxus?“
Die Gäste bei Menschen bei Maischberger
Die eingeladenen Gäste können aus eigener Erfahrung über ihren eigenen finanziellen Absturz und das sie persönlich beschämende Leben danach berichten. Der Psychologe Jürgen Hesse berät seit 20 Jahren Menschen nach dem Verlust ihrer Existenz und versucht, sie wieder in die Arbeit zu bringen und ihnen die verloren geglaubte Menschenwürde wieder zurück zu geben. Er sagt aus seiner Erfahrung . „Wer einmal abgestürzt ist, hat es extrem schwer, wieder hoch zu kommen" und "Ohne fremde Hilfe findet da niemand wieder heraus." Allein gelassen drohe diesen Menschen der tiefe Fall in die Depression und führe bisweilen sogar zu Selbstmordphantasien.
Am 15. November gab es gute Diskussionen zu einem ähnlichen Thema bei Sandra Maischberger „Pleite bei den Reichen“. Sandra Maischberger unterhielt sich zu diesem Thema auch am 7. Juni mit Horst Janson und Wolfgang Lippert.
Ramona Leiß
Viele Zuschauer haben sich zum Beginn des Jahres 2012 verwundert die Augen gerieben, als sie Ramona Leiß als Teilnehmerin des australischen Dschungel-Abenteuers „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ entdeckten. Leiß musste am 21. Januar das Dschungel-Camp als Dritte verlassen Ramona Leiß begann ihre Karriere als Sprecherin beim Hörfunk, dann als Moderatorin beim Hörfunk und als Ansagerin beim Bayerischen Rundfunk. Leiß war bei vielen Sendungen erfolgreiche Moderatorin. Am bekanntesten wurde sie wohl durch den „Fernsehgarten“. Der dann folgende Einbruch in der Karriere führte sie in tiefe Depressionen und brachte Millionen an Kreditschulden für ihre Immobilien Sie verkaufte alles, was sie hatte, um einer Privatinsolvenz zu entgehen
Christian Anders
Mit seinen Schlagern verdiente er Millionen, fuhr einen goldenen Rolls-Royce und feierte exzessive Partys in Marbella. Sein Absturz kam, als das Geld verbraucht war und das Finanzamt ausstehende Forderungen befriedigt sehen wollte. Er wohnte als Obdachloser unter einer Brücke in Los Angeles. Seine zweite Ehefrau heißt Birgit Diehn, ist Wirtschaftsberaterin in Berlin und will, dass sein „Zug ins Nirgendwo“ wieder in einen Heimatbahnhof einfährt
Petra van Laak
Sie war wohlhabende Managergattin mit Villa am See, nach der Firmeninsolvenz ihres Mannes und der Trennung von ihm von heute auf morgen alleinerziehende Mutter von vier Kleinkindern in einer winzigen Wohnung. „Plötzlich war ich im freien Fall", sieht sie heute ihre damalige Lage. Die Kunsthistorikerin und ihre Kinder kämpften sich alleine durch.
Die suite101-Autorin schrieb über abenteuerliche Jobs und hürdenreiche Wohnungssuche einen Erlebnisbericht. Der Titel: „1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro".
Carsten Voss
Er arbeitete mit großem Erfolg für berühmte Mode-Designer und Mode-Messen. In dieser Glamourbranche hatte er nie Geldsorgen. Aber Arbeits- und Konkurrenzdruck führten zum Zusammenbruch mit dem Verlust des lukrativ bezahlten Jobs. Schnell war das Geld alle, es kam die Räumungsklage und der Umzug in eine Notunterkunft für Obdachlose. "Ich habe mich nur noch vor mir selbst geschämt", sagt der Manager, der auf dem Sprung zurück in die Welt der Arbeit ist.
Die ursprünglich geplante Sendung mit dem Titel „Richtig ernähren, aber wie?“ wird am 21. Februar nachgeholt.
Quelle: ARD-Pressemeldung
