
- Microsoft Security Essentials - Peter Klau
Die Microsoft Security Essentials (MSE) soll den Windows-PC vor Viren, Trojanern, Spyware und anderer schädlicher Software schützen. Das Sicherheits-Tool kann unter Windows XP (SP2/SP3), Windows Vista und Windows 7 (jeweils 32- und 64-Bit) eingesetzt werden. MSE basiert auf Forefront, dem Antiviren-Client für Unternehmen. Die Nutzung der Software ist kostenlos, eine Registrierung ist nicht erforderlich. Einzige Bedingung: Während der Installation wird Windows auf seine Echtheit hin überprüft.
So funktionieren die Microsoft Security Essentials
Der Nachfolger von Microsoft Live OneCare Security Essentials wählt einen anderen Ansatz zur Sicherung des Computers. Die Software ist einfach zu installieren, sehr benutzerfreundlich und wird ständig aktualisiert, so dass der Computer immer durch die neuesten Abwehrmaßnahmen geschützt ist. Liegt keine aktuelle Bedrohung vor, wird dieses durch ein grünes Symbol angezeigt. Das Programm bietet einen Kernschutz gegen Malware, auf eine Firewall, Performance-Tuning oder eine Backup- und Restore-Funktion muss verzichtet werden. MSE arbeitet unauffällig im Hintergrund, Wartezeiten oder Unterbrechungen muss man selbst bei älteren Computern nicht befürchten. Die übersichtliche Oberfläche bietet einen essentiellen Schutz vor Viren, Spyware und Rootkits. Zum Schutz des PCs verwendet MSE eine Zwei-Wege-Sicherheitslösung: Ständig werden im Hintergrund laufende Prozesse, gepackte Dateien, Downloads oder Anhänge von E-Mails von einem aktiven Wächter auf gefährliche Bedrohungen untersucht. Auf der anderen Seite sucht die Software auf Wunsch und zu einem vorgegebenen Zeitpunkt bestimmte Bereiche, komplette Datenträger oder den ganzen PC nach Schädlingen ab.
In einem Test haben verschiedene Computer-Zeitschriften herausgefunden, das die Microsoft Security Essentials sehr zuverlässig alle Bedrohungen durch Viren und Trojanern erkennt und unschädlich macht. Auch an der Erkennung von Rootkit-Malware gab es nichts zu bemängeln. Auch in einem weiteren Punkt fiel die Software positiv auf: Es verursacht die wenigsten Fehlalarme und beunruhigt die Anwender nicht durch falsche Prognosen.
Anschluss an das Microsoft SpyNet
MSE ist an das Microsoft SpyNet angeschlossen. Dieses Netzwerk ist eine weltweite Gemeinschaft von Anwendern der Microsoft-AntiSpyware-Programme Windows Defender und Microsoft Security Essentials. SpyNet definiert, welche suspekten Programme als Spyware klassifiziert werden und somit in die Signaturen des Microsoft Windows Defender einfließen. Jeder Anwender hat die Möglichkeit, sich dem SpyNet anzuschließen, um potenzielle Spyware per Online-Formular an Microsoft zu melden. Die für jedes eingesendete Programm erstellten Signaturen sind dann für alle verfügbar. Auch MSE findet die Informationen zu den schädlichen Dateien oder Programmen im SpyNet.
Findet MSE Programmdateien, die verdächtige Aktivitäten zeigen, werden Informationen darüber an das SpyNet gesendet. Falls die Datei als schädlich eingestuft wird, wird eine Signatur generiert und diese an den PC zurückgesendet. Vor der Kontaktaufnahme erfolgt eine Rückfrage beim Benutzer. Die Technologie sorgt dafür, dass stets alle Nutzer vor neuen Viren und Bedrohungen geschützt werden, ohne dass der Download einer neuen Virensignatur notwendig wäre.
Weitere Informationen und Download
Aktueller Virenschutz ist auf jedem PC Pflicht. MSE bietet einen sicheren Echtzeitschutz und ist für Privatpersonen kostenlos erhältlich. Die Software ist in 19 Sprachen erhältlich, darunter auch in Deutsch. Weitere Informationen und Möglichkeiten zum Herunterladen der Software finden Sie auf den Online-Seiten von Microsoft.
Update: Microsoft Security Essentials 2.0
Wer Microsoft Security Essentials (MSE) noch nicht kennt: Diese Antivirensoftware schneidet bei Tests genauso gut ab wie vergleichbare, kommerzielle Lösungen. WindowsZone stellt das clevere Tool vor und führt zur aktuellen Download-Adresse.
Wie Sie sich richtig und vernünftig im Internet verhalten und mit welcher Software Sie Schaden von Ihrem PC abwenden können, darüber informiert Sie der Artikel Effektive Sicherheitspakete für das Internet.
