
- Das Logo der Initiative Hoffnung - Initiative Hoffnung
Die Jugendlichen aus ganz Deutschland, die an der Initiative Hoffnung teilnehmen, wollen mit ihren Aktionen im ganzen Jahr 2011 einen Unterschied machen. Während viele christliche Jugendgruppen sich mit ihren eigenen Treffen, Jugendgottesdiensten und Freizeiten beschäftigen, wollen sie die Hoffnung, die sie durch ihren Glauben haben, in ihrem Umfeld aktiv weitergeben. Und das nicht mit Flyern und Traktaten, sondern sie wollen mit kreativen Aktionen für die Menschen da sein.
Die Initiative Hoffnung wurde am 25. März 2009 in Kassel nach dem Vorbild einer englischen Initiative "Hope08" gegründet und von über 70 Personen aus unterschiedlichen christlichen Werken und Verbänden getragen. Seitdem haben sich schon über 300 Jugendgruppen dazu verpflichtet, je nach ihren Ideen und Möglichkeiten an der Aktion teilzunehmen. Im Jahr 2011, dem "Hoffnungsjahr", werden sie zu vorgegebenen Themen ihre eigenen Hilfsaktionen starten. Immer zwei Monate haben einen eigenen Themenschwerpunkt.
Januar und Februar sind Monate der „Visitoren“ - Besucher
Vor allem Menschen, die niemanden mehr haben, der sie besucht, der sich mit ihnen beschäftigt, sind ohne Hoffnung. Denn gerade Beziehungen sind es, die Hoffnung und neue Lebenskraft schenken. Deswegen ging es in den ersten zwei Monaten des Jahres 2011 darum, Menschen zu besuchen, die Trost und Hilfe brauchen. Menschen die alleine sind, Menschen die krank oder alt sind. Die Jugendlichen haben ihnen ihr Ohr geschenkt, zugehört, geredet und einfach eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut. Schon so ein einfacher Besuch konnte viel Hoffnung schenken.
Im März und April machen "Butterbrotbanden" die Stadt unsicher
Auch in Deutschland gibt es Menschen, die nicht genug zu essen haben, die betteln müssen, um sich eine warme Mahlzeit zu leisten. In diesen Monaten geht es um konkrete Hilfestellungen für solche Menschen. Also, Brötchen schmieren und auf der Straße verteilen, oder ein großes Fest im Obdachlosenheim feiern!
In Mai und Juni dreht sich alles ums eigene Ghetto
Wie sieht der eigene Stadtteil eigentlich aus? Wo wohnt man, was sind soziale Brennpunkte, welche Einrichtungen gibt es? Was für Menschen wohnen hauptsächlich in diesem Bereich? Oft wird das eigene Wohnumfeld kaum noch wahrgenommen, dabei liegt direkt vor der eigenen Haustür oft so viel Potenzial. Um konkret helfen und beten zu können stellen die Jugendgruppen sich im Mai und im Juni genau diese Fragen.
Juli und August sind Monate der "Ranklotzer"
In den Sommermonaten geht es der Initiative Hoffnung ums konkrete Anpacken. Es geht darum, Hoffnung in die Städte und Dörfer zu bringen, dort wo Trostlosigkeit am greifbarsten ist, an die vermüllten, hässlichen Orte. In Bahnhöfe, auf Marktplätze, in Parks und Unterführungen. Die Jugendlichen wollen ranklotzen, anpacken, Müll beseitigen, Häuser streichen, den Lebensraum der Menschen verschönern.
Im September und im Oktober konsumieren die "Nichtalleskäufer" mit Verantwortung
Die Herbstmonate stehen im Zeichen des verantwortungsvollen Konsums. Kleidung, Nahrungsmittel, Schuhe – viele Dinge können wir extrem billig kaufen – auf Kosten der Arbeiter in Entwicklungsländern. Dass dieser Luxus auf die Dauer nicht haltbar ist, sollte allen klar sein. Und so geht es darum, bewusst und nachhaltig zu konsumieren. Eben nicht alles zu kaufen, nur weil es billig ist, sondern nach der Herkunft und Verwertung der Produkte zu fragen und Kaufentscheidungen vor allem auf ethischen Werten zu basieren. Dabei ist teurer nicht unbedingt besser, trotzdem muss man sich faire Produkte schon etwas kosten lassen.
November und Dezember werden heller mit den "Weihnachtsleuchtern"
Die Zeit der Familie und Gemütlichkeit ist nicht für alle eine schöne. Während die einen in Hektik und Stress bei den Vorbereitungen fürs Weihnachtsfest versinken, sind andere einfach nur allein und das tut ihnen in dieser Zeit besonders weh. Deswegen wollen die "Weihnachtsleuchter" gerade in diese Zeit noch einmal Hoffnung bringen, sei es mit Angeboten, die einfach ein wenig Ruhe zulassen, oder Weihnachtsfeiern für Einsame.
Die Informationen für diesen Artikel stammen von der Homepage der Initiative Hoffnung 2011. Hier findet man auch viele weitere Ideen, wenn man sich an der Aktion beteiligen möchte.
