Mit eigenen Fotos Geld verdienen

Bei Online-Bildbörsen haben auch Amateure eine Chance

Auch Amateure haben eine Chance - Peter Klau
Auch Amateure haben eine Chance - Peter Klau
Auch Hobby-Fotografen können eigene Schnappschüsse mit der Digitalkamera zu Geld machen. Stellen Sie einfach Ihre Aufnahmen bei einer Online-Fotobörse ein.

Jeder ambitionierte Amateur-Fotograf weiß: Eine Fotoausrüstung ist nicht billig. Eine digitale Kamera kostet gutes Geld, hinzu kommen Ausgaben für Objektive, Blitz, Speicherkarten, Taschen, etc. Da kommt unter dem Strich ein stattliche Summe zusammen. Wäre es nicht schön, wenn man durch den Verkauf seiner Bildern wenigsten einen Teil wieder hereinholen könnte? Bei den Bildagenturen haben Amateure keine Chance ein Bild zu verlaufen, zu groß ist die professionelle Konkurrenz. Glücklicherweise gibt es im Internet immer mehr Bildbörsen. Bei diesen Microstock-Bildagenturen haben auch Amateur-Knipser eine Möglichkeit, eigene Bilder zu verkaufen. Kleine Verlage oder Firmen benötigen für Broschüren oder Flyer oft Fotos und sind bereit dafür ein paar Euro springen zu lassen.

Bildbörsen im Web

An dieser Stelle kommen die Online-Bildbörsen ins Spiel. Doch bevor Sie jetzt auf den Gedanken kommen Ihre Schätze hochzuladen und an riesige Gewinne denken, sollten Sie vorsichtshalber einen Blick auf das Angebot der Bildbörsen werfen. Dann merken Sie schnell: Mit Bildern vom Kindergeburtstag oder dem dreitausendsten Sonnenuntergang ist kein Geld zu verdienen. Übrigens wird der Name des Fotografen bei den Online-Bildbörsen nur selten erwähnt, wer also mit seinen Fotos Ruhm und Ehre sucht, ist an der falschen Stelle. Interessant sind vor allem aussagekräftige Schnappschüsse. Je mehr Sie davon besitzen, umso besser. Dann ist es möglich, sich bei den Online-Bildbörsen ein kleines Zubrot zu verdienen.

Apropos Verdienst – bevor Sie Ihre ungenutzt auf der Festplatte schlummernden Schnappschüsse in eine Bildbörse hochladen, lesen Sie die Bedingungen. Die Erträge richten sich nach der Zahl der verkauften Fotos. Die Honorare unterscheiden sich natürlich von Bildbörse zu Bildbörse. Meistens landen 30 bis 60 Prozent vom Verkaufspreis beim Fotografen. Das ist zwar kümmerlich, aber auch hier macht es die Masse. Je nach Erfolg können da 50 bis 100 Euro pro Monat zusammen kommen. Reich werden Sie durch die Veröffentlichung der Fotos sicher nicht, aber vielleicht freuen Sie sich, wenn Sie Ihr Urlaubsfoto auf einer Webseite oder in einem Katalog wiederfinden.

Die technischen und rechtlichen Voraussetzungen

Die meisten Online-Bildbörsen fordern eine Mindestauflösung von 4 Megapixel. Handy-Fotos reichen da nicht aus. Auch leichte Kompaktkameras schwächeln oft in der Bildqualität und sind nicht zu empfehlen. Geeignet sind digitale Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven. Einsteigermodelle gibt es bereits ab 500 Euro. Welchen Hersteller Sie bevorzugen ist für den Käufer uninteressant, Hauptsache das Motiv ist in Ordnung. Falsch belichtete Bilder fallen schon bei der Kontrolle der Online-Bildbörse durch. Auch unbrauchbare Bilder werden sofort aussortiert. Problematisch sind Fotos, auf denen Menschen zu identifizieren sind. Nur wer die schriftliche Einwilligung diese Personen hat, darf die Abbildungen hochladen. Auch Kunstobjekte, Häuser, Marken oder Gebrauchsmuster sind nicht erlaubt. In fast jeder Online-Bildbörse gibt es hierzu die passenden Infos. Bevor Sie Bilder hochladen, müssen Sie sich bei der Bildbörse kostenlos registrieren. Bezahlt werden die Bilder via PayPal oder Moneybookers.

Welche Fotos werden gekauft?

Fotokunst wird nicht erwartet und hat auch keine Chancen. Blumen und Sonnenuntergänge sind massenhaft vorhanden. Gebraucht werden die Fotos hauptsächlich für Webseiten, Broschüren und Kataloge. Manche Bildbörsen veröffentlichen Stichworte, nach denen besonders häufig gesucht wird oder zeigen Ranking-Seiten mit besonders erfolgreichen Bildern oder Fotografen.

Hier können Sie Ihre Bilder anbieten

Fotolia - Gezahlt werden bis zu 50% vom Verkaufserlös, erfolgreiche Knipser bekommen auch etwas mehr.

Panthermedia - Hier erhalten Sie zusätzliche Tipps und Ratschläge. In einer Wunschmotivanfrage werden vom Käufer Beschreibungen für ein gewünschtes Bild geliefert.

Snapvillage - Interessantes Preismodell und gute Chancen für aussagefähige Fotos.

Peter Klau - Autor, Peter Klau

Peter Klau - Von Beruf bin ich Programmierer, Netzwerkverwalter und Internet-Fachmann. Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich als freiberuflicher ...

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