Schlecht sichtbare Radfahrer, die sich maulwurfsblind im abendlichen Straßenverkehr herumquälen müssen nicht mehr sein. Ein 80 Lux Frontscheinwerfer für ihr Fahrrad bringt die Lösung. Philips SafeRide heißt das Teil. Und genau wegen des Wörtchens „safe“ erfreut es sich zunehmender Beliebtheit. Mit rund hundert Euro rangiert das Batterielicht im erschwinglichen Preisbereich und bringt ein beachtliches „Mehr“ an Sicht. Der dynamobetriebene Bruder ist im Versandhandel schon für um die fünfzig Euro zu finden.
Lust auf mehr Sicht
Wer hätte bisweilen nicht schon gerne das Doppelte hingelegt, wenn er von der anbrechenden Dunkelheit überrascht wurde: bei Dämmerlicht einen Pass hinabfuhr und sein normales Licht kaum ausreichte den Straßenrand zu erkennen; auch mancher Tourenfahrer den noch zehn Kilometer und ein geschotterter Radweg an einer Bundesstraße bei Nacht vom bestellten Quartier trennten, fühlte sich bisher vor die Wahl Pest oder Cholera gestellte; oder, wer kennt nicht das Gefühl abends nach der Arbeit durch den Feierabendverkehr zu zittern und vom Zweifel geplagt zu werden: „sehn die Autos mich, wenn ich sie sehe“.
„Na, dann lauf halt oder fahr mit dem Auto oder geh ins Fitness-Studio und kauf dir ein Navi“, lauten die wohlmeinenden Ratschläge nicht-radbegeisterten Mitmenschen. Die bekommt man bekanntlich frei Haus geliefert. Wessen Leidenschaft aber einmal dem Radfahren gehört, der sucht nach intelligenten Lösungen und gibt nicht auf. Am Radfahren gefällt vielen einfach dieses Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit.
Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit
Lust auf eine Bewegungseinheit? Einfach den Drahtesel aus dem Stall ziehen und von der Haustür weg losradeln. Kein Bahnfahrplan hindert einen es sofort zu tun. Keine lästige Anfahrt mit dem Auto hält Pedaleure davon ab sich zu bewegen. Kein schweißschwangeres Studiomilieu dient als Ausrede für den inneren Schweinehund. Unattraktive Strecken sind schnell abgestrampelt. Raus ins Umland, Schönes sehen, Natur erleben. Das ist es.
Das einzige Problem, das einem den Spaß immer wieder vergällt sind zugegebenermaßen die Sichtverhältnisse. Vor allem im Winterhalbjahr wird es abends eng mit Trainingsfahrten, von längeren Touren ganz zu schweigen. Da heißt es immer die Sonnenscheindauer im Auge behalten. Das Fahrrad als Dienstwagenersatz fällt aus Sicherheitsgründen oft ganz flach.
Gute Beleuchtung auch im Sommer wichtig
Das gilt natürlich auch fürs Sommerhalbjahr. Wer hat denn schon Lust bereits um 18 Uhr, wenn es noch so herrlich hell ist und die Beine super eingefahren sind ein freies Zimmer anzulaufen? Nur leider sind bei Einbrechen der Dunkelheit in attraktiven Flusstälern meist schon die gängigen Quartiere ausgebucht. Dann heißt es unbeleuchtete Landstraßen bewältigen oder innerstädtisch Straßenschilder entziffern. Nicht zu vergessen, dass gerade bei schlechten Lichtverhältnissen allerorten andere Verkehrsteilnehmer zu gefährlichen Gegnern im Straßendschungel werden.
Sicheres Training im Winterhalbjahr
Aber damit ist nun Schluss. Nun gibt es ja das SafeRide. Andere führen bei jedem Wetter und zu beinahe jeder Tageszeit ihren Hund aus, Radfahrer ihr BikeLight. Hübsch sieht es aus und scheut auch dank wasserdichtem Aluminiumgehäuse weder Regen noch Schnee. Philips wirbt sogar damit, dass die eingebauten Luxeon Rebel LEDs auch in der Autoindustrie verwendet werden. Was für unsere Wagen gut genug ist, kann ja ein Fahrrad nur aufwerten. Gut beschützt durch optimale Beleuchtung können Trainingsrunden auch bei schlechter Sicht absolviert werden. Es könnte natürlich passieren dass sie sogar Sachen gestochen scharf sehen, die nicht für ihr Auge bestimmt sind oder die sie nicht sehen wollen. Auch Straßengräben und Häuserecken mit Liebespärchen und Mülltüten werden nämlich gnadenlos ausgeleuchtet.
„Aber, dürfen Radfahrer überhaupt mit so einem starken Licht fahren. Das blendet doch“, melden sich Bedenkenträger noch einmal zu Wort. Laut Hersteller ist der Scheinwerfer zugelassen nach der StVZO. Sogar Batterielichtmuffel können zufrieden sein. Für sie gibt es das LED-Fahrradlicht für Dynamobetrieb mit 60 Lux. Ein bisschen schwächer leider aber doch noch fünfmal heller als vorgeschriebene Fahrradbeleuchtungen.
Gratis-Test-Aktion
Interessant für alle, die nur ihren eigenen Augen trauen ist die Fahrradbeleuchtung-Testaktion von Philips. Der Tipp : Ab sofort bis 31.März 2012 hat jeder Radfahrer die Möglichkeit ein Philips Bike-Light kostenfrei für eine Nacht am eigenen Drahtesel zu testen. Auf der Aktions-Website www.bike-testcenter.de können sich Interessierte informieren wo sich das nächste Testcenter befindet. Einfach beim teilnehmenden Händler abends die gewünschte Lampe abholen und am folgenden Morgen wieder abgeben.
