Mit Kindern Windspiele aus Moosgummi basteln

Windspiele fürs Kinderzimmer mit Kindern jeden Alters schnell und einfach gebastelt.

Basteln macht Kindern nicht nur Spaß, es fördert auch die Feinmotorik und die Kreativität. Wer bastelt, kann eigene Ideen umsetzen und lernt mit den verschiedensten Materialien umzugehen. Manchmal bedarf es nur einer kleinen Idee, um an einem verregneten Nachmittag mit den Kindern etwas Neues auszuprobieren. Diese Idee kann auch von kleinen Händen gut umgesetzt werden.

Ein Windspiel aus Moosgummi

Wie wäre es denn einmal mit einem Windspiel? Es ist schnell gemacht und auch für kleine Hände eine ausgezeichnete Idee. Benötigt werden lediglich einige bunte Moosgummiplatten, die es günstig in allen erdenklichen Farben im Bastelgeschäften zu kaufen gibt. Natürlich kann auch bunter Bastelkarton oder Motivkarton mit mindestens 190 mg Stärke verwendet. Außerdem werden Holzperlen benötigt und zum Auffädeln dünne Bastelschnur, Wolle oder etwas dickeres Garn.

Wie entsteht das Windspiel?

Im ersten Schritt werden verschiedene Kreise auf das Moosgummi übertragen. Wer will kann einen Zirkel verwenden, aber es geht auch mit unterschiedlich großen Bechern oder je nach Größe des Windspiels auch mit kleinen Tellern. Es sollten mindestens zehn Kreise in unterschiedlichen Größen zum Ausschneiden bereit sein. Moosgummi lässt sich hervorragend schneiden und hierbei können die kleinen Helfer ihr Geschick beweisen.Es macht gar nichts, wenn die Kreise einige Ecken und Kanten aufweisen oder statt rund plötzlich oval sind. Sind alle Kreise ausgeschnitten, werden sie übereinander gelegt und ein Elternteil versucht mit einem spitzen Gegenstand die Mitte zu markieren. Jetzt geht es ans Auffädeln. Eine Holzperle wird an der Schnur befestigt, danach kommt ein bunter Moosgummikreis darauf. Nun kommt wieder eine Perle und darauf wieder ein Kreis. Die verschiedenen Teile werden so lange aufgefädelt, bis keine Moosgummikreise mehr über sind. Zum Schluss wird eine Perle oben drauf gesetzt und eine Öse zum Aufhängen geknotet.

Ein Tannenbaum-Windspiel für die Weihnachtszeit

Für ein Windspiel in Form eines Tannenbaums werden wieder mindestens zehn Kreise in unterschiedlichen Größen benötigt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Größe absteigend ist. Es ist ratsam von jeder Größe etwa zwei Kreise auf dem Moosgummi zu übertragen und auszuschneiden. Die Farbe spielt natürlich keine Rolle, denn warum sollte ein Tannenbaum immer grün sein. Die Kinder entscheiden, welche Farben verwendet werden. Nach dem Ausschneiden der Kreise, was wieder die Kinder übernehmen können, werden die Kreise wieder aufgefädelt. Begonnen wird mit einer Perle, die an der Schnur befestigt wird. Danach kommt der größte Kreis zum Einsatz. Die Kreise werden der Größe nach aufgezogen, sodass das Windspiel einem Baum ähnelt. Zum Schluss wird wieder eine Perle oben drauf gesetzt und in die Schnur eine Öse zum Aufhängen geknotet. Wer mag kann sich aus gelbem Moosgummi noch zwei Sterne ausschneiden und oberhalb der letzten Holzperle an der Schnur befestigen.

Verschiedene Formen – Verschiedene Farben

Für ein solches Windspiel müssen nicht unbedingt Kreise ausgeschnitten werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Warum nicht mal Dreiecke oder Streifen dafür verwenden. Wer statt des Moosgummis lieber Pappe verwenden möchte, findet im Bastelgeschäft eine riesige Auswahl an Motivkartons. Ob gestreift oder gepunktet, ob kariert oder mit kleinen Figuren – einfach mal ausprobieren. Viel Spaß beim Nachbasteln.

Sandra-Maria Erdmann, Sandra-Maria Erdmann

Sandra-Maria Erdmann - Ich bin Jahrgang 1980, geboren und aufgewachsen am Rande des Spreewaldes im Örtchen Cottbus. Während meiner Schulzeit habe ich ...

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