Das Mineralpräparat MMS - "Miracle Mineral Supplement", zu deutsch Mineralpräparat - ist eine Natriumchloritlösung, die in Verbindung mit einer Speisesäure Chlordioxid generiert. Dieser chemische Stoff gehört laut seinem "Vater" Jim Humble zu den effektivsten Keimkillern überhaupt und bekämpft Krankheiten wie Malaria, wie Humble sagt, binnen Stunden. Damit birgt es Potential für Jim Humbles langfristiges Ziel – bessere Lebensbedingungen insbesondere für die Armen dieser Welt. Im Interview spricht er über sein Anliegen und die schwierige Ausgangssituation.
Suite101: Jim, das MMS hat in Afrika und weltweit Ihren Angaben zufolge über 75.000 Menschen von Malaria befreit. Immer mehr Menschen nehmen das Mittel gegen alle möglichen Gesundheitsbeschwerden. Erregt das nicht allmählich die Aufmerksamkeit der Medizin?
Jim Humble: Nein, die meisten Ärzte glauben mir schlicht nicht. Ein solches Mittel liegt einfach jenseits ihrer Vorstellungskraft. Das MMS passt nicht in die Wirklichkeit der Schulmedizin – also nimmt diese es nicht wahr.
Suite101: Inzwischen arbeiten aber eine ganze Reihe von ganzheitlichen Ärzten mit dem MMS, beispielsweise Dr. John Humiston in Tijuana, Mexiko, der ja auch auf Ihrer DVD MMS verstehen (auf Deutsch erschienen im Daniel-Peter-Verlag, ISBN: 978-3-9812917-0-4) zu Wort kommt. Bahnt sich da vielleicht doch ein Wandel in der Medizin an?
Humble: In der Tat benutzen inzwischen viele Ärzte weltweit das MMS. Allerdings spricht das nicht zwangsläufig für ein Umdenken. Die Schulmediziner wandeln ihre Einstellung bestenfalls langsam, wenn überhaupt. Bei denen, die das MMS verwenden, war die Offenheit bereits da.
Die Hoffnung auf Akzeptanz von Seiten der Schulmedizin habe ich aufgegeben. Aber wenn die Pharmakonzerne erst einmal auf das MMS aufmerksam werden, werden wir ein Paradebeispiel für menschliche Intoleranz zu sehen bekommen, gegen die sich die Engstirnigkeit der Ärzteschaft geradezu unscheinbar ausnimmt. Denn in der Pharmaindustrie, die für Millionen Todesfälle verantwortlich ist, geht es um Milliardensummen, und die verteidigt sie hartnäckig gegen etwaige Konkurrenz. Daher wird die Pharmabranche das MMS nicht begrüßen.
Nein, ich glaube nicht, dass die Gesamtsituation auf der Erde sich bessert. Allein im zwanzigsten Jahrhundert kamen mehr Menschen durch andere Menschen zu Tode als in allen vorangegangenen Jahrhunderten zusammengenommen. Derzeit gibt es über fünfzig gewalttätige Konflikte weltweit, bei denen jede Woche viele tausend Menschen ums Leben kommen. Und Millionen Menschen leiden oder sterben alljährlich durch falsche Medikation.
Erschwerend hinzu kommt die abwartende Haltung vieler Menschen. Viele warten darauf, dass Jesus, Außerirdische oder höhere Wesenheiten kommen, um uns zu retten. Aber Warten wird die Lage auf der Erde nicht ändern. Entweder retten wir uns selbst oder niemand tut es.
Suite101: Sie sind berüchtigt dafür, jede neue Anwendungsmethode des MMS erst einmal an sich selbst auszuprobieren. Sie waren der Erste, der sich das Mittel in die Augen geträufelt und es sich per Infusion hat injizieren lassen, ohne zu wissen, was geschehen wird. Gab es je einen Moment, wo Sie dachten, diesmal bin ich zu weit gegangen?
Humble: Ja, ich bin immer das erste Versuchskaninchen, aber ich bin dabei sehr vorsichtig. Ich beginne stets mit einer sehr niedrigen Dosis. Bislang ist es nie kritisch geworden, was nicht heißt, dass das so bleiben muss.
Suite101: Die humanitäre Arbeit in Afrika liegt Ihnen sehr am Herzen. In Ihrem Buch MMS – Der Durchbruch schreiben Sie, dass Sie gerne ein komplettes afrikanisches Land mit MMS versorgen und es so von Malaria befreien würden. Haben Sie schon eines gefunden, dass Ihre Hilfe annimmt? Haben Sie noch weitere humanitäre Pläne?
Humble: Das Land Malawi könnte ein möglicher Kandidat sein. Wenn ich erst einmal genügend Geld angespart habe, werde ich in Afrika auch mit einem Arbeitsprogramm beginnen, das ich in den USA bereits erfolgreich getestet habe und für das sich inzwischen mehrere afrikanische Staatsoberhäupter interessieren.
Wenn ich das verwirklicht habe, wird mein nächstes Projekt darin bestehen, eine Organisation für den Weltfrieden einzurichten. Auf meiner (englischsprachigen) Website gehe ich ausführlicher darauf ein.
Suite101: Vielen Dank!
Humble: Gern geschehen!
Bitte beachten Sie, dass ein Suite101-Artikel generell fachlichen Rat - zum Beispiel durch einen Arzt - nicht ersetzen kann.