
- Rolls Royce Ghost Modellauto von Kyosho im Maßstab 1:18 - Firma 1zu87.com
Am 06. Januar 2012 hielt ein ganz besonderes Werbemodell Einzug in die Regale der Fachhändler für Modellautos im Internet und den Vitrinen der Ladenlokale: Ein Modell des Rolls Royce Ghost im Maßstab 1:18, gehalten in Silver-Jubilee-Metallic, von Kyosho gefertigt und von einer Qualität, wie der Sammler es für rund 219,00 Euro auch erwarten darf. Vorab: Perfekt in Lack und Anmutung, hochwertig wie nie verarbeitet, detailliert wie bei Kyosho gewohnt und mit einem Hochglanz-Armaturenbrett ausgestattet, das Sehnsüchte weckt. Sehnsüchte nach etwas mehr Luxus im Leben: Im realen Dasein denen vorbehalten, die die rund 250.000 Euro für das Vorbild übrig haben. Im Modell auch für alle anderen Autofans erschwinglich; vorgestellt hier im Zusammenwirken mit Fotos eines wirklich außergewöhnlichen Modellautos.
Rolls Royce Ghost und seine Positionierung im Markt
Der 2009 auf der Auto Shanghai präsentierte Rolls Royce Ghost basiert auf dem aktuellen BMW der 7er-Reihe mit der internen Baureihennummer F01. Die Gleichteile beschränken sich aber auf Baugruppen, die optisch nicht vordergründig wahrnehmbar sind. Auf diese Weise war es BMW und seinem Label Rolls Royce möglich, mit dem Ghost ein Fahrzeug auf den Markt zu bringen, das gegen den Konkurrenten Bentley Continental Flying Spur positioniert werden konnte. Mercedes bietet mit dem S600 zwar eine gleichwertige S-Klasse, doch liegt dieses Auto in der Wahrnehmung noch unter den beiden vorgenannten Fahrzeugen. Der Maybach, der Bentley Mulsanne und der Rolls Royce Phantom bilden die Fahrzeugkategorie oberhalb des Ghost zu je rund 400.000 Euro.
Rolls Royce Ghost im Maßstab 1:18 von Kyosho
Ganze 30 Zentimeter misst das von Kyosho an Rolls Royce gelieferte Modellauto. Runde eineinhalb Kilogramm, also genau 1.460 Gramm, bringt es auf die Waage. Ein Schwergewicht, das seine Besitzer mit jeder Menge Details in seinen Bann zieht. Wie beispielsweise mit dem Kühlergrill, der durch seine Wucht ebenso beeindruckt, wie mit der filigranen Ausgestaltung seiner Gitter. Ebenso mehrteilig aufgebaut auch die Scheinwerfereinheiten mit den LEDs und den Hauptlampen. Das durchbrochene untere Grillgitter sitzt ebenso passformgenau in der Zinkdruckgusskarosserie, wie die makellos ausgeführte Verglasung und das zweiteilige Glasschiebedach, das einen tiefen Einblick in das Interieur der Luxusklasse-Limousine gestattet.
Vorbildgerechter Chrom findet sich nicht nur am Kühlergrill, sondern auch rund um die Seitenfenster und an den aufgesetzten Bügeltürgriffen. Dass die Seitenspiegel des Luxuskreuzers auch beim Modell anklappbar sind, das ist auch in der Welt der Modelle der Baugröße 1:18 eher selten. Sämtliche Türen und Hauben sind zu öffnen. Motorhaube und Kofferraumdeckel sitzen so eng in der Diecast-Karosserie, dass Fingernägel brechen könnten, wenn nicht der dazugehörige Öffner beigelegt wäre. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich die rot eingefärbten, chromumfassten Kunststoff-Rückleuchten ebenso fugenfrei in ihr Umfeld einschmiegen, wie die anderen Anbauteile. Doch nun heißt es, Platz zu nehmen im vielleicht luxuriösesten Modell-Interieur.
Eine andere Modellwelt: Das Interieur des Rolls Royce Ghost in 1:18
Die Türverkleidungen bieten schon das erste Holzdekor, das hochglänzend Wurzelholz Nuss nachbildet und einen Hauch von Luxus verströmt, wie es Modelle vergleichbarer Größe selten schaffen. Auch der für die Marke typische Regenschirm fehlt nicht: Vorbildgerecht aus den Seiten herausziehbar. Türöffner, Bedienelemente – alles in Chrom ausgeführt. Silbern abgesetzt die Lautsprecherblenden. An der Armaturentafel eine durchgehende, glänzende Holzblende, der Anmutung des Originals entsprechende Instrumente unter einem gemeinsamen Deckglas sowie dazu passende Schalter mit erkennbaren Beschriftungen, ledernachbildender Mattlack, Teppiche und sogar eine stimmige Nachbildung der Sitzschienen und –führungen.
Chrom aber auch an den Türschlössern an der B-Säule, die zudem auch eine Optikblende im Fensterbereich bietet und damit jede nur denkbare Lücke schließt, die ein Modellbauer lassen könnte, wenn Kostenrahmen oder Vorbild es notwendig werden lassen. Die Gurtschlösser wurden zweifarbig ausgeführt. Die Bedienelemente und Lüftungsdüsen an der Mittelkonsole und dem Armaturenbrett glänzen chromfarben. Die Mittelarmlehne und deren Ablagefachdeckel hinten sind klappbar und zu öffnen. Als separate Bauteile sind auch die Sonnenblenden vorne sowie die Klapptische an den Rückenlehnen der Vordersitze gefertigt. Letztere bieten Verschlüsse sowie schwarzfarbige Scharniere in Kontrast zum beigefarbenen Interieur.
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Da verwundert es nicht, dass auch der Unterboden detailliert nachempfunden wurde; Motorenteile, Fahrwerkskonstruktion, Bremsen- und Antriebstechnik sowie Hitzebleche wurden für den Fan vorbildgerecht miniaturisiert: Weitreichende Partien davon farbig abgesetzt. Der 6,6 l-V12-Turbo mit 420 kW (571 PS) fand ebenso gründliche Beachtung der Modellbau-Ingenieure, die das Triebwerk mit erstaunlicher Gründlichkeit nachbildeten; in Schwarz und Silber gehalten und mit den korrekten Schriftzügen versehen. Keine Frage, dass darüber hinaus die Oberflächen der Räder und das Profil der Reifen jedem kritischen Blick der Fachpresse Stand halten.
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Was bleibt also zum Abschluss dieses Artikels zum Rolls Royce Ghost mit der Bestellnummer 08801S im Maßstab 1:18 und in Silver Jubilee Metallic lackier zu sagen? Dass diese Miniatur ein weiterer Beleg dafür ist, wie hoch die Modellbauerzunft technisch entwickelt ist. Eine wie aus einem Guss wirkende Karossiere mit makellosem Oberflächenfinish, gepaart mit einem Interieur, das an Details so reich ist wie ein Scheich an Petro-Dollars zu einem Preis, der der handwerklichen Leistung des Teams von Kyosho durchaus angemessen ist. Mit diesem Modell erwirbt der Sammler nicht nur ein Modellauto, sondern kauft sich ein Stück der Welt der Reichen und Schönen.
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