
- Tresor - D. Braun / pixelio.de
Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, ihre Wertgegenstände, Papiere, Urkunden, Anlagemünzen oder Bargeld in ihrem eigenen Haus in einem Tresor aufzubewahren. Tresore der höheren Sicherheitsstufen sind dazu prinzipiell auch gut geeignet. Allerdings sollte man beim Kauf von Tresoren auf Qualität und auf eine hohe Sicherheitsstufe achten, damit sie auch wirklich einbruchsicher sind. Beim Kauf eines Tresores hat der Kunde für den Hausgebrauch die Wahl zwischen einem Wandtresor und eine Möbeltresor. Wandtresore werden fest in die Wand eingebaut. Dazu wird jedoch eine Wand benötigt, welche die erforderliche Stärke aufweist, was in vielen Neubauten nicht so einfach ist. Baut man den Tresor beispielsweise in eine Außenwand ein, muss mit Energieverlusten über die dadurch entstehende Schwachstelle gerechnet werden.
Eine Alternative für den Privatgebrauch: Möbeltresore
Möbeltresore sind daher in vielen Fällen die bessere Alternative für den privaten Gebrauch. Einen Möbeltresor kennen Sie vielleicht von Ihrem letzten Hotelurlaub, denn auch in Hotelzimmern werden in der Regel Möbeltresore in den Kleiderschrank integriert. Der Vorteil von Möbeltresoren gegenüber Wandtresoren ist ihre problemlose Integrierbarkeit. Sie müssen für den Einbau eines Möbeltresores keine Wände aufreißen, sondern lediglich ein geeignetes Möbelstück finden. Es ist jedoch empfehlenswert, für den Möbeltresor einen Ort in der Wohnung auszusuchen, der von Einbrechern möglichst nicht gefunden werden kann. Wählen Sie außerdem ein kompaktes Möbelstück wie einen großen Kleiderschrank aus und verankern sie den Möbeltresor am Besten sogar in der Wand oder im Boden. Möbelstücke die man mitnehmen kann wie kleine Kommoden, ein TV Lowboard und ähnliche sind natürlich nicht geeignet.
Die Nachteile von Möbeltresoren
Möbeltresore haben nur dann Nachteile, wenn man bei der Auswahl des geeigneten Aufstellungsortes und beim Einbau Fehler macht. Wird der Möbeltresor beispielsweise in einen Kleiderschrank eingebaut, der aus dem heute üblichen Pressholz besteht, kann er von Einbrechern problemlos ohne den Einsatz von speziellem Werkzeug herausgebrochen werden. Bei einem Möbeltresor, der in Boden oder Wand verankert oder in einen massiven, robusten Schrank integriert ist, wird dies schon viel schwieriger. Ein Restrisiko, dass der Möbeltresor von Einbrechern entfernt werden kann, bleibt jedoch immer. In diesem Punkt sind Wandtresore sicherer.
Aus diesem und anderen Gründen ist ohnehin die beste und sicherste Lösung die Kombination von Tresoren und Alarmanlagen für private Wohnungen. Alarmanlagen sind heute nicht mehr teuer. Wer sich für einen Tresor als Aufbewahrungsort seiner wertvollen Gegenstände entscheidet, wird natürlich auch den Tresor entsprechend über die Alarmanlage absichern. Als Fazit lässt sich feststellen, dass Tresore für den Hausgebrauch eine gute und vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit sind, Wertsachen aufzuheben. Sicherheitslücken sind vor allem von dem gewählten Tresor, der Größe, der Art des Einbaus und weiteren Faktoren abhängig. Falls die Möglichkeit besteht, sollte man einem Wandtresor sicher den Vorzug geben, ein im Boden oder in der Wand verankerter Möbeltresor kann jedoch eine gute Alternative darstellen.
Quelle: PageWizz.com
