Datensicherung am Computer

Selbstständige sollten sich per USB-Stick oder Festplatte schützen.

Die Sicherung der eigenen Daten ist wichtig, wird aber dennoch häufig vernachlässigt. Mittlerweile gibt es verschiedene Methoden, Daten schnell zu sichern.

Wichtiges Kapital vieler Selbstständiger sind die Daten. Ob Geschäftsbriefe, Daten von Steuerprogrammen, Kundendaten oder mit dem Computer erstellte Zeichnungen, Internetseiten oder Prospekte. Der Computer ist voll mit wichtigen Daten, deren wahre Bedeutung meist erst dann deutlich wird, wenn die Daten auf einmal fehlen. Wie das passieren kann? Da gibt es viele Wege, wie ein kaputter Computer, ein Virus der selbstständig Daten löscht und die Festplatte zerstört oder ein häuslicher Schaden wie Wasserschaden oder ein Brand.

An diesem Punkt ist es im Normalfall schon zu spät und die kostbaren Daten sind gelöscht. Das kann im schlimmsten Fall einen Verlust bedeutender Kundendaten oder die Zerstörung der Arbeit mehrerer Monate bedeuten. Deshalb ist es für Selbstständige besonders wichtig, die Daten regelmäßig zu sichern. Dafür gibt es unterschiedliche Wege, je nach Größe der zu sichernden Daten.

Datensicherung per Einrichtung eines Online-E-Mail-Fachs

Wer nur einige wenige Dokumente zu sichern hat, kann sich zu diesem Zweck einfach ein E-Mail-Fach einrichten und dieses als Backup-Fach nutzen. Das heißt, die E-Mails werden nicht über ein E-Mail Programm abgerufen, sondern bleiben online liegen. Dadurch sind die Daten an jedem Ort mit Internetzugang 24 Stunden am Tag verfügbar. Nämlich ganz einfach durch das Aufsuchen der Internetseite des E-Mail-Anbieters und Einloggen in das eigene Konto.

USB-Stick als ständige mobile Datensicherung

Wer mittelgroße Datenmengen zu sichern hat, der sollte sich einen USB-Stick zulegen. Diese gibt es mittlerweile in Größen von bis zu 8 Gigabyte, und in Zukunft wird diese Kapazität sicherlich weiter zunehmen. Ein USB-Stick ist ein einfacher Speicherstick, der mit jedem Computer mit USB-Anschluss genutzt werden kann. USB-Sticks sind klein, handlich und nehmen auch größere Datenmengen in relativ hoher Geschwindigkeit auf.

Externe Festplatte als sicheres Backup-System

Wer große Datenmengen zu sichern hat, der sollte zu einer externen Festplatte greifen. Externe Festplatten sind, wie der Name schon sagt, Festplatten die als zusätzliche Speicherplätze an den eigenen PC angeschlossen werden können und durch ihre Beschaffenheit an einem sicheren Ort aufbewahrt werden können. Externe Festplatten gibt es in der Größenordnung von Terabyte. Das heißt, hier können für den normalen Anwender unendliche Mengen an Daten gesichert werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Backup-Systeme, die aus zwei gleich großen Festplatten bestehen und die Daten simultan auf beiden Platten speichern. Das heißt, hat die eine Platte einen Defekt, sind die Daten auf der anderen noch vorhanden.

Ausdrucken als klassische Form der Datenarchivierung

Wer den technischen Errungenschaften nicht traut, dem bleibt immer noch das klassische Papier. Einfache Dokumente wie Adresslisten, Schriftverkehr oder Angebote eignen sich gut zum Drucken und können in Papierform sicher und langfristig archiviert werden.

Wie bei allem, kommt es bei der Datensicherung auf die richtige Mischung an. Kleinere beziehungsweise einfache Dokumente können schnell ausgedruckt und an ein Mail-Fach gesandt werden. Größere Mengen können zur Sicherheit in Teilen auf einem USB-Stick gesichert und darüber hinaus in Gänze auf einer externen Festplatte hinterlegt werden. Damit dürfte ein Verlust der Daten um einiges unwahrscheinlicher werden.

Carsten Uekötter, Carsten Uekötter

Carsten Uekötter - Schon seit den Schultagen ist Carsten Uekötter als Hobbyautor von Kurzgeschichten unterwegs. Die meisten davon hat jedoch bis heute ...

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