Die Schweizer Rüblitorte ist hierzulande allseits bekannt. Aber auch in Schweden gibt es eine eigene Version des süßen Naschwerks mit Gemüse. Gerade durch die Möhren wird der Kuchen herrlich saftig. Im Gegensatz zur Schweizer Variante mit Zuckerguss, bekommt der Kuchen in Schweden einen Überzug aus Frischkäse und Honig. Und statt der Mandeln enthält er Haselnüsse. Was besser schmeckt, soll doch jeder für sich entscheiden und einfach mal beide Varianten nachbacken.
Die Schweizer Rüblitorte
- 5 Eier, getrennt
- 175 g Zucker
- 1 Prise Zimt
- 1 Prise Salz
- 250 Gramm gemahlene Mandeln
- 100 Gramm Mehl
- 1 Teelöffel Backpulver
- 250 Gramm fein geriebene Karotten
- 200 Gramm Puderzucker
- 2 El Wasser oder Zitronensaft
Das Eiweiß zu einem sehr festen Schnee schlagen, das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Nun Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt und Salz vermischen und, gemeinsam mit dem Eischnee, unter die Eigelb-Zucker-Mischung heben. Zu guter Letzt noch die geriebenen Möhren unterheben. Gebacken wird der Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 175° C für ca. 60 Minuten in einer gut gefetteten Springform.
Aus Puderzucker und Wasser bzw. Zitronensaft wird nach Abkühlen des Kuchens ein Zuckerguss hergestellt, der über dem Kuchen verstrichen wird. Nach Belieben lässt sich das Backwerk nun auch mit Marzipanmöhrchen oder ähnlichem verzieren.
Eine Variante des Überzugs soll noch erwähnt werden. Gut schmeckt die Torte nämlich auch mit Marzipan. Hierzu wird 150 g Marzipan mit Puderzucker und Zitronensaft vermengt und rund ausgewellt. Die Torte wird nun mit der Marzipanscheibe bedeckt (hier sollte darauf geachtet werden, dass auch der Rand der Torte mit dem Marzipan bedeckt ist). Gerne kann die Marzipanschicht noch mit dunkler Kuvertüre übergossen werden.
Der schwedische Morotskaka (Möhrenkuchen)
- 1,5 dl Rapsöl
- 1,5 dl Zucker
- 2 Eier,
- 2,5 dl Weizenmehl
- 1 Teelöffel Zimt
- 1/2 Tl Natron
- 1 Tl Backpulver
- Eine Prise Salz
- 4 dl geriebene Möhren
- 1 ½ dl geriebene Haselnüsse
- 150 Gramm Frischkäse
- ½ dl Crème fraiche
- 1-2 Esslöffel flüssigen Honig
Das Öl und den Zucker verrühren und die Eier dazugeben. Nun Mehl, Zimt, Backmittel, Natron und Salz verrühren und zu der Öl-Zuckermasse geben. Anschließend die fein geriebenen Möhren und die Haselnüsse unterrühren. Die Springform sollte gut gefettet und mit Paniermehl ausgestreut werden, da der Teig sonst sehr klebt. Im unteren Teil des Ofens bei 175°C etwa 25 Minuten backen. Bevor der Kuchen aus der Form gelöst wird, sollte man ihn etwa 5 Minuten außerhalb des Backofens ruhen lassen. Dann auf einem Gitter auskühlen lassen.
Auf den gekühlten Kuchen kann nun die Mischung aus Frischkäse, Crème fraiche und Honig gestrichen werden. Der Kuchen sollte nun mindestens eine Stunde kalt gestellt werden, am Besten aber über Nacht. Da der Kuchen durch das Durchziehen des Überzugs eigentlich nur besser wird, kann er auch gerne etwas früher vorbereitet werden.
Bei beiden Rezepten gilt: Sollte man einmal eine größere Portion machen wollen, einfach die doppelte Menge nehmen und auf einem Blech ausstreichen.
