„Wer will gute Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen…“ Von den sieben Sachen brauchen wir nur drei: Zucker, Mehl und ein wenig Salz. Die übrigen werden durch rein pflanzliche Zutaten ersetzt: Statt der Eier nehmen wir in Wasser angerührtes Sojamehl, statt Schmalz oder Butter Pflanzenmargarine, statt Milch Wasser, und der Safran ist entbehrlich. Stattdessen kommen Nüsse in den Teig und im ersten Rezept Möhren, im zweiten Rezept Bananen.

Grundzutaten für beide vegane Rührkuchen sind gleich

  • 2 Esslöffel Sojamehl vollfett und etwas Wasser zum Anrühren
  • 60 Gramm Pflanzenmargarine
  • 225 Gramm Weizen-Vollkornmehl
  • 2 Teelöffel Weinstein-Backpulver
  • ½ Teelöffel Salz
  • 140 ml Wasser
  • Margarine für die Form

Veganer Möhrenkuchen

Außer den Grundzutaten braucht man noch:

  • 300 Gramm Möhren
  • 100 Gramm Rohrzucker
  • 1 Teelöffel gemahlener Kardamon
  • 60 Gramm gehackte Haselnüsse
  • Wer mag: abgeriebene Schale einer Zitrone
Möhren schälen und raspeln. Sojamehl mit etwas Wasser verrühren und beiseite stellen. Die Margarine gut mit dem Zucker vermischen, dann die geriebenen Möhren, die Haselnüsse, den Kardamon und die abgeriebene Zitronenschale zufügen und mit dem Kochlöffel gut vermischen. Zu dieser Masse gibt man das angerührte Sojamehl und das Wasser und verarbeitet alles gut. Zuletzt das Mehl, gemischt mit Backpulver und Salz, auf die Masse sieben und alles mit dem Löffel zu einem zähen Teig verrühren. In eine gut gefettete Kasten- oder Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad zirka 40 Minuten backen.

Wer mag, überzieht den abgekühlten Kuchen mit einer Glasur. Dazu kann man 2 Esslöffel Puderzucker mit etwas Zitronensaft glattrühren und auf dem abgekühlten Gebäck verstreichen.

Veganer Bananenkuchen

Außer den Grundzutaten braucht man noch:

  • 3 reife Bananen
  • 50 Gramm Rohrzucker
  • 50 Gramm gehackte Walnüsse oder 50 Gramm Kokosflocken
Sojamehl mit Wasser verrühren und beiseite stellen. Bananen schälen und im Mixer pürieren oder mit der Gabel zerdrücken. Margarine, Zucker, Bananenpüree und Nüsse oder Kokosflocken gut miteinander vermischen. Dann das angerührte Sojamehl und danach das Wasser zufügen. Zuletzt das Mehl, gemischt mit Backpulver und Salz, über die Masse sieben und alles zu einem glatten Teig vermengen. In eine gut gefettete Kasten- oder Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 40-45 Minuten backen.

Für eine Glasur eignet sich Puderzucker, der mit etwas Orangensaft oder Rum glattgerührt wurde, oder auch geschmolzene Zartbitterschokolade.

Sahne zum Kuchen?

Auch das geht vegan. Soja-Sahne zum Aufschlagen gibt es im Bioladen und in manchen Supermärkten. Übrigens kann man grundsätzlich in allen konventionellen Backrezepten die Eier durch Sojamehl ersetzen: Pro Ei verquirlt man einen gehäuften Esslöffel Sojamehl vollfett mit wenig Wasser zu einer cremigen Masse und gibt diese vor dem Mehl zum Teig. Pflanzenmargarine ersetzt problemlos die Butter, statt Kuhmilch kann Soja-, Reis- oder Hafertrunk verwendet werden.