Mojito: Rezept und Herkunft

Die Geschichte des beliebten Cocktails

Mojito - thumbs.dreamstime.co
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Der Mojito ist einer der Sommer-Cocktails. Erfahren Sie, wie man ihn mixt, wo er herkommt und welche Varianten der Zubereitung es gibt.

Der Mojito ist ein einfach zu mixender Cocktail, der ursprünglich aus Kuba kommt und besonders gern im Sommer getrunken wird. Der Name geht wahrscheinlich auf eine Limettensoße namens Mojo zurück und würde somit auf eine der Hauptzutaten des Getränks verweisen. Eine andere Theorie besagt, dass Mojito die Verkleinerungsform des Wortes mojado (feucht) ist. Auch wenn die Namensherkunft nicht eindeutig geklärt ist, schmeckt der Mojito, nicht nur im Sommer, vorzüglich.

Zutaten zum Mixen eines Mojitos

  • 6 cl weißer Rum (z.B. Havana Club)
  • 1 Limette
  • 4 Zweige Minze
  • 1-2 TL Rohrzucker
  • Crushed Ice

außerdem:

  • Longdrinkglas
  • Stößel
  • Strohhalm

Mojito: Rezept und Zubereitung

Die Pfefferminze zuerst waschen und trocken schütteln. Anschließend die Limette unter heißem Wasser abspülen um eventuelle Pestizid-Rückstände abzuwaschen. Nun den Zucker und drei Zweige der Pfefferminze in das Longdrinkglas geben und mit dem Stößel im Glas zerdrücken.

Anschließend den Saft einer halben Limette zugeben. Die zweite Hälfte der Limette vierteln und mit dem Stößel zerdrücken. Rum und Eis hinzugeben und mit Soda auffüllen. Zum Schluss den Mojito umrühren und mit der übrigen Minze und einem Strohhalm garnieren.

Mojito: Tipps zur Zubereitung und Varianten

  • In Kuba benutzt man Eiswürfel statt gecrushtem Eis. Dadurch verwässert der Mojito nicht so schnell, da Eiswürfel aufgrund ihrer geringeren Oberfläche langsamer schmelzen.
  • Die Minze hält sich länger, wenn man sie in eine Plastiktüte einwickelt und in den Kühlschrank legt.
  • Die Zutaten können je nach Geschmack variiert werden. So ist es auch möglich braunen Rum, weißen Zucker oder Mineralwasser zu verwenden.
  • Für die kubanische Variante wird der Zucker komplett im Sodawasser gelöst. Außerdem kommt ein Spritzer Angostura (ein Magenbitter) in den Mojito. Desweiteren wird der Stängel eines Krautes namens Hierba Buena im Glas zerdrückt, deren ätherische Öle den Cocktail zusätzlich würzen.
  • Für einen Mojito Royal wird das Sodawasser durch Sekt ersetzt.
  • Eine besonders wohlschmeckende Variante des Mojito erhält man, wenn man das Sodawasser durch Ginger Ale ersetzt.

Der Mojito und seine Geschichte

Der Mojito entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Kuba (angeblich in Havanna) und soll der Lieblingscocktail des Schriftstellers Ernest Hemingway gewesen sein. Er genoss den Mojito vorzugsweise in einer Bar mit dem Namen „Bodeguita del Médio“.

Ursprünglich unter dem Namen „Draque“ bekannt und dem Seefahrer Sir Francis Drake gewidmet, wurde der Cocktail unter dem Namen Mojito eines der Lieblingsgetränke der Kubaner. Der Namenswechsel war auf die neue Zutat Rum zurückzuführen, die dem Getränk nun anstelle von Aguardiente beigemischt wurde. Damit begann der Siegeszug des Mojito als beliebter Sommer-Cocktail.

Lässt man die Minze weg, erhält man einen Cocktail namens Ron Collins (Collins mit Rum).

Weitere Verwendung des Namens Mojito

Mojito ist neben der Bezeichnung für den bekannten Cocktail auch ein beliebter Name für spanische Restaurants und Bars. Außerdem trägt ein Modell der Firma Aprilia den Namen Mojito.

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Quellen: Cocktaildreams, Sasas

Sebastian Haberland - Ich wurde 1986 in Mannheim geboren und bin gelernter Industriekaufmann. Bereits in der Grundschule galt meine Leidenschaft dem Lesen ...

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