MTB-Tour durch den Westerwald mit den Brexbach-Gemsen

Streckenprofil - Thomas Fritzen
Streckenprofil - Thomas Fritzen
Ein Ausflug durchs Brexbachtal, Ransbach-Baumbach, Sayntal, Dernbacher Kopf, Urbachtal und Aubachtal

Wie immer ging es um 13:00 Uhr am Schloss Sayn los. Die 16 Brexbach-Gemsen, die sich eingefunden hatten, starteten auf eine schnelle Runde von 65 Kilometern und knapp 1.200 Höhenmetern. Die wunderschönen Trailabfahrten mussten sich zuvor mit teilweise knackigen Anstiegen verdient werden.

Start am "Märchen" - Schloß Sayn

Die Brexbach-Gemsen sind bei herrlichem Sonnenschein am Schloss Sayn gestartet. Nach der Ortsdurchfahrt des historischen Ortsteils "Alt-Sayn", ging es gleich hinter der Abteikirche bergauf. Vorbei am Kletterwald-Sayn hat sich die große Bikergruppe entlang des Kletterwalds den Berg empor gekämpft. Ziel des ersten Anstiegs war der Grillplatz am "Sträßje", im Bendorfer Stadtwald. Dieser wurde recht zügig erreicht, da es alle Biker flott angehen haben lassen.

Nach diesem ersten Anstieg ging es abwärts zur "Steiner Brücke" im Brexbachtal. Hier wurde der Brexbach überquert und der weitere Verlauf der Strecke führte die Gruppe über einen wurzeligen Trail nach Grenzau. Grenzau ist Stadtteil von Höhr-Grenzhausen und liegt romantisch im Brexbachtal. Hoch über dem Ort trohnt die Burg Grenzau. Sie ist die einzige Burg mit dreieckigem Burgfried in Deutschland.

Ransbach-Baumbach

Hinter Grenzau gings dann direkt wieder steil bergauf nach Alsbach. Von dort, vorbei am Sonnenhof, Richtung Ransbach. Kurz vor dem Ortseingang wurde die Ortsumgehung Richtung Gasleitung gewählt. Vorbei am Schwimmbad gings bald wieder in die Wälder um Ransbach-Baumbach. Sehr bald gings steil bergab ins Sayntal. Hier wurden einige hundert Höhenmeter im rasenden Tempo "vernichtet".

Über Breitenau gings wieder bergauf weiter nach Stebach. Von dort direkt am Stebach Weiher entlang, weiter nach Großmaischeid. Der steile Anstieg kostete den Bikern die letzten "Körner". So war eine Rast im Schatten der Kirche von Großmaischeid unausweichlich. In der Eisdiele an der Kirche, in der man sich auch aufs Solarium legen kannn, wurden dann die Flüssigkeitsstände aufgefrischt und Eis zur Erfrischung geleckt. Nebenbei wurden die ersten Pannen (Plattfüße) behoben.

Dernbacher Kopf, Urbachtal und Aubachtal

Nach der Stärkung gings flott weiter an der ICE-Trasse entlang. Schnell erreichte man, via Dernbacher Kopf, das Urbachtal. Nach einer schnellen Abfahrt auf unangenehm geschotterter Piste ging es bald ins Aubachtal. Doch dort kaum angekommen, gings gleich wieder hoch, auf die Höhe. Kurz vor Anhausen schleppten sich die Biker aus dem Tal kommend dem Gipfel entgegen. Danach folgte eine Flachetappe durch Anhausen, in einheimischer Sprache: "Ohnesse", um zum Rheinhöhenweg zu gelangen.

Rheinhöhenweg, Heimbach-Weis und Hasenpfad

Hier wartete nun das Highlight der Tour. Nach anstrengenden 55 Kilometern kam nun "DIE" Trailabfahrt, auf die alle Brexbach-Gemsen gewartet hatten: Der Hasenpfad nach Heimbach. Dieser geniale Pfad schlängelt sich entlang des Rheinhöhenweges, anfangs parallel, in der Folge heftig auf und ab, ins Tal. Ein breites Grinsen setzte sich in den müden Gesichtern fest. Das macht einfach nur Spaß.

Der Schlussspurt führte am Zoo Neuwied vorbei zurück nach Sayn. Gegen 18:00 Uhr waren alle gesund und munter, wenn auch ein wenig müde, am Schloss Sayn angekommen. Einhellige Meinung aller teilnehmenden Biker : "Eine schöne Tour haben wir gemacht!"

T-Brex , Torsten Scheben

Torsten Scheben - Torsten Scheben ist passionierter Mountainbiker. Beruflich ist der Betriebswirt (VWA) im öffentlichen Dienst ...

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