Nach überstandener Apokalypse folgt Leitfaden für Zombieangriffe

Ratgeber zum Schutz vor Zombieangriffen - we love the dark
Ratgeber zum Schutz vor Zombieangriffen - we love the dark
Nachdem die Welt am 21. Mai 2011 nicht untergegangen ist, hat die US-Regierung einen Leitfaden herausgegeben, wie man Angriffe von Zombies überlebt.

Der Tag des jüngsten Gerichts wurde (wieder einmal) verschoben. Der 89-jährige Prediger Harold Camping hatte die Einleitung der Apokalypse für den 21. Mai 2011 vorhergesagt und sich dabei auf Berechnungen nach der Bibel gestürzt. Tausende Menschen feierten auf diversen Weltuntergangsparties sich selbst und den mal wieder angekündigten Weltuntergang. Doch der Planet Erde existiert immer noch, genau wie die Angst der US-Amerikaner vor Angriffen von Untoten oder Zombies.

US-Regierung bringt Leitfaden für den Schutz vor Zombieangriffen heraus

Nunmehr hat die US-Regierung einen Leitfaden herausgebracht, in dem beschrieben wird, wie sich die US-Bürger vor einem drohenden Zombieangriff schützen können. Das Center for Disease Control and Prevention (kurz: CDC) hat auf seiner Homepage einen Leitfaden online gestellt. Dieser Survival-Ratgeber wurde von dem us-amerikanischen Militärarzt General Ali Khan ausgearbeitet. Das CDC ist eine Behörde des US-Gesundheitsministeriums. Der wichtigste Rat dabei ist, dass die Bürger stets und ständig auf Zombieangriffe vorbereitet sein sollen.

General Khan rät den Amerikanern, dass jeder Haushalt über eine spezielle Notfallausrüstung verfügen soll. Diese beinhaltet unter anderem ausreichend Trinkwasser, lange haltbare Nahrungsmittel, Medikamente, ein Taschenmesser, Bekleidung, Bettwäsche, Sanitärartikel, wichtige persönliche Dokumente, ein Transistorradio und eine Taschenlampe. Im Falle eines Angriffs von Zombies sollte Ruhe bewahrt werden und die Bürger sollten sich gemeinsam mit ihren Lieben in eines der bereitgestellten Flüchtlingslager begeben. Dabei sollte die gewählte Route zum Lager genauestens geplant sein, denn wenn Zombies unterwegs sind, werden sie erst stoppen, wenn ihr Hunger gestillt ist. General Khan verweist dabei besonders auf den Appetit von Zombies nach menschlichem Hirn. In keinem Falle sollen schießwütige Waffennarren selbst Jagd auf die Untoten machen. Laut General Khan führt im Falle einer Zombieinvasion eine Wild-West-Manier nicht zum gewünschten Erfolg, zumal die Zombies im eigentlichen Sinne eh schon tot sind. Die Bevölkerung kann jedoch beruhigt sein, denn das CDC kündigte an, im Falle einer Zombieinvasion die Ermittlungen aufzunehmen, wie beruhigend.

Die Angst der Amerikaner vor Zombies rührt von diversen Horrorfilmen

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Invasion von Zombies bei unter null Prozent liegen dürfte, gibt es mit Sicherheit nicht wenige US-Amerikaner, die den Leitfaden von der US-Gesundheitsbehörde und Militärarzt General Ali Khan durchaus ernst nehmen. Die Sorge und Angst vor einem Angriff von Zombies unter der us-amerikanischen Bevölkerung rührt aus diversen Horrorfilmen, in denen Zombies eine tragende Rolle spielen. Dazu gehören Klassiker des Genres wie "Zombieland" "Night Of The Living Dead" oder die Serie "The Walking Dead".

Ursprünge dieser Untoten finden sich auf Haiti und von dort stammt vermutlich auch der Begriff Zombie. Hatte ein Haitianer in früher Zeiten sein Recht auf Leben verwirkt, wurde ein Bokor, ein Magier mit schwarzen Kräften gerufen, der diesem Menschen ein Gift in Pulverform verabreichte. Dieses Gift versetzte den Betroffenen in einen Scheintod und er wurde begraben. Anschließend wurde der Scheintote von dem Magier wieder aus seinem Grab geholt und musste dem Bokor fortan als Sklave ohne eigenen Willen dienen.

Quelle: cdc.gov

Stephan Schulz, (c) Stephan Schulz

Stephan Schulz - Stephan Schulz schreibt seit Jahren erfolgreich für diverse Printmedien (unter anderem die Fachzeitschrift "Computer" und die ...

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