Neil Robertson gewinnt das PTC-Turnier in Warschau

Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2011 wurde in Warschau das sechste Turnier der PTC-Serie 2011/2012 ausgetragen.

Der Australier Neil Robertson gewann das sechste PTC-Turnier der laufenden Maintour-Saison, kassiert dafür 10.000 Euro Preisgeld und klettert in der Weltrangliste auf Platz 4. Am Sonntag, den 2. Oktober 2011, setzte sich der Weltmeister von 2010 und Halbfinalist des Shanghai Masters 2011 im Finale problemlos mit 4:1 gegen Ricky Walden durch, der bei diesem Turnier seine beste Leistung in dieser Saison zeigte.

Neil Robertson dominiert in Warschau

Aber an erster Stelle überzeugte „The Thunder from Down Under“ an diesem Wochenende in Warschau. Er setzte sich immerhin gegen drei Top 16-Spieler durch – Peter Ebdon, Stephen Maguire und Shaun Murphy – und ließ auch dem Top 16-Rückkehrer Stephen Lee im Halbfinale beim 4:0 nicht den Hauch einer Chance. Im Finale gegen Ricky Walden legte der Australier gleich mit einem 76er-Break los. Ricky Walden verkürzte dank einer Serie von 62 Punkten zum 1:1. Neil Robertson antwortete mit Serien von 69 und 95 Punkten zur vorentscheidenden 3:1-Führung. Im fünften Frame legte der Engländer dann ein 46er-Break vor und schien noch einmal verkürzen zu können. Aber der Australier holte sich auch diesen Frame und damit das Match von hinten kommend mit einer 68er-Clearance und krönte sich zum verdienten Sieger des sechsten PTC-Turnieres.

Steve Davis erreicht das Halbfinale in Warschau mit geborgtem Queue

Ricky Walden hatte sich im Halbfinale knapp mit 4:3 gegen Steve Davis durchgesetzt, wobei ihm mit einer 103 ein Century Break gelang. Der 54-jährige Steve Davis war dennoch einer der großen Gewinner des sechsten PTC-Turnieres der laufenden Maintour-Saison 2011/2012. Zum einen zeigte auch er die mit Abstand beste Leistung seit langem. Zum anderen schaffte er das ohne sein eigenes Queue, das bei seiner Ankunft in Warschau unglücklicherweise abhanden gekommen war. Die Hoffnung der einheimischen Fans beim ersten Maintour-Event, das jemals in Polen ausgetragen wurde, wurden leider schon in Runde 1 zerstört, als der Lokalmatador Kacper Filipiak mit 2:4 gegen David Gilbert unterlag. Dabei gelang dem 15-jährigen Main Tour-Neuling mit exakt 100 Punkten immerhin sein erstes Century Break als Profi. Er erhöhte seine Führung sogar auf 2:0. Doch danach schlug David Gilbert zurück und schaffte im vierten Frame beinahe ein Maximum Break. Nach zwölf Mal Rot, zwölf Mal Schwarz, Gelb und Grün verschoss er im Endspiel auf die Farben allerdings eine lochbare Braun. Somit blieb es bei 125 Punkten. Das höchste Break in Warschau gelang Alfie Burden. Der Engländer schaffte in der ersten Runde ein Break von 143 Punkten.

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Christian Schmidt - selbständig, vielseitig, vielfältig, ambivalent * 1976 seit 2006 in Dresden wohnhaft Vorlieben: Literatur, Filme, ...

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