Neukölln - ein Bezirk stellt sich vor

Schloss Britz - Rebecca Haertel
Schloss Britz - Rebecca Haertel
Der Bezirk Neukölln ist abwechslungsreich. Hier findet man eine hektische Großstadt, alte Dorfkirchen und weite Grünflächen zum Entspannen.

Monotone Hochhäuser, alte Häuser, eine Moschee, alte Dorfkirchen, aber auch weite Grünflächen; Neukölln hat so viele interessante Flecken, die zu Erkundigungen einladen. Der Bezirk Neukölln ist in die Ortsteile Bukow, Rudow und Britz eingeteilt.

Der Richardsplatz

Am Richardsplatz ist Neuköllns Kern. Der Richardplatz ist der Dorfanger des ehemaligen Dorfes Rixdorf, das 1912 in Neukölln umbenannt wurde und 1920 in Groß-Berlin eingemeindet wurde. Hier kann man noch viele alte Gebäude, wie die Schmiede und die Bethlehemskirche, finden. Ein Geheimtipp ist der Comenius Garten - ein kleiner idyllischer Garten, der erst 1995 eröffnet wurde. Doch nur ein paar Straßen entfernt ist es aus mit dem ländlichen Flair Neuköllns.

Die Karl-Marx-Straße - Neuköllns Haupteinkaufsstraße

Die Haupteinkaufsstraße in Neukölln ist die Karl-Marx-Straße. Hier laden mehrere Einkaufszentren zum Shoppen oder einfach nur zum Bummeln ein. Auffallende Gebäude - die noch aus der Kaiserzeit stammen - sind: die Alte Post, das Neuköllner Amtsgericht und das Neuköllner Rathaus. Auch der Saalbau Neukölln stammt aus der Kaiserzeit. Heute spielt hier der Heimathafen Neukölln. In der Karl-Marx Straße gibt es auch mehre Kinos und sogar eine Oper - die Neuköllner Oper.In einer Seitenstraße der Karl Marx-Allee (Ganghoferstr.3) liegt eines der schönsten Stadtbäder Berlins. Das Stadtbad Neukölln wurde 1914 errichtet und lädt schon von außen zum Baden ein. Ein Aufenthalt hier ist ein besonderes Erlebnis. Weitere bekannte Neuköllner Straßen sind die Sonnenallee und die Herrmannstraße.

Britz

Der Britzer Garten wurde 1985 als Gelände für die Bundesgartenschau gestaltet. Der Garten hat viele Facetten: weite Wiesen, wo man auf kostenlosen Liegen relaxen kann; Themengärten, wie der Rosengarten, wo es natürlich angenehm duftet, und Seen und Bäche.

Im Britzer Schloss kann der Besucher alles über das Leben in der Gründerzeit erfahren. Das Anwesen gehörte seit dem Mittelalter der Adelsfamilie von Britzik (Britzke), nach der der Ortsteil Britz seinen Namen hat. Seine heutige Gestalt erhielt das Haus Ende des 19. Jahrhunderts. Nach der Besichtigung kann man im wunderschönen Schlosspark spazierengehen. Mehr über die Geschichte und die Gegenwart Neuköllns erfährt der Besucher in der Daueraustellung 99× Neukölln, die im Gutshof Britz untergebracht ist.

Britzer Garten

Telefon 030/700906-80

Öffungszeiten:Täglich ab 9.00 Uhr

bis zum Einbruch der Dunkelheit

Museum Neukölln

Alt-Britz 81

12040 Berlin

Verkehrsverbindungen:

U7 bis Parchimer Allee

BUS M44, M46 (bis Britzer Damm/Tempelhofer Weg)

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10-18 Uhr

E-Mail: info@museum-neukoelln.de

Buckow, die Gropiusstadt und Rudow

Richtig idyllisch ist es in Buckow an der alten Dorfkirche und dem Dorfteich. Die Dorfkirche stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde aus Feldsteinen erbaut. Die Gropiusstadt entstand von 1962 bis 1975 als Trabantenstadt und beherbergt Berlins größtes Einkaufszentrum. Seit 2002 ist die Gropiusstadt ein eigenständiger Ortsteil von Berlin.

Auch Rudow hat eine mittelalterliche Dorfkirche, die mehrmals umgebaut wurde. Beliebte Ausflugsziele sind auch die künstlichen Berge Rudower Höhe und Dörferblick.

Die Hasenheide und der ehemalige FlughafenTempelhof

Die Hasenheide ist ein großer Park an der Grenze zu Neukölln. Hier kann man sich prima entspannen oder auch Sport treiben. Sportler mag es vielleicht interessieren, dass Friedrich Ludwig Jahn den ersten Turnplatz in Preußen 1811 hier eröffnete. Ein Denkmal in der Hasenheide erinnert noch an ihn. Die Rixdorfer Höhe wurde aus Trümmern des Zweiten Weltkrieges aufgeschüttet. Im Sommer gibt es in der Hasenheide auch Freiluftkino.

Grenzenlos ist die Freiheit, die man auf dem ehemaligen Rollfeld des Tempelhofer Flughafens genießen kann. Nach der Schließung im Oktober 2008 wurde die Fläche als Park eröffnet. Hier kann man nicht nur Spazierengehen, sondern auch Rad- und Skateboard fahren. Und gar nicht weit weg, am Columbiadamm steht auf dem ehemaligen Islamischen Friedhof die Sehitlik- Moschee, die erst 2005 vollendet wurde und zeigt wie international und multikulturell Neukölln doch ist.

Quelle: Neukölln

 Rebecca Haertel, Rebecca Haertel

Rebecca Haertel - Mein Name ist Rebecca Haertel. Ich bin eine internationale Autorin, Journalistin und Texterin (Deutsch/Englisch). Sprache war schon ...

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