
- Nina Bott auf dem Titel der Playboy-Ausgabe Februar 2012 - RTL / Weber
Eine der profiliertesten und beliebtesten Soap-Schauspielerinnen Deutschlands wurde für ein Fotoshooting auf Mauritius verpflichtet und ziert infolgedessen die Titelseite der Februar-Ausgabe des Männermagazins Playboy 2012: Nina Bott, vielen Zuschauerinnen und Zuschauern aus der Serie "Alles was zählt“ bekannt, in der sie die Rolle der Celine Laffort bekleidet. Fast gänzlich unbekleidet allerdings präsentierte sich die Eppendorferin gegenüber der Fotografin Autumn Sonnichsen und stellte sich dazu den Fragen von Kira Brück, die bereits am 11. Februar 2012 der Onlineausgabe des Playboy zu entnehmen waren. Suite101.de nahm dies zum Anlass, einen Blick auf das bisherige berufliche Leben der Schauspielerin zu werfen; ergänzt um ein paar Eindrücke aus dem Interview und persönliche Erinnerungen, die der Autor dieses Artikels nach einer Begegnung in München zu Nina Bott im Hinterkopf hat.
Schauspielerin Nina Bott im Kurzporträt
Nina Bott wurde am 01. Januar 1978 in Hamburg geboren. Im Jahr 1997 gab sie in der Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ als Cora Hinze ihr Debüt vor der Fernsehkamera. Dieses sehr erfolgreich laufende Engagement behielt Nina bis 2005 bei, bevor sie für ein Jahr ins Gefängnis des Frauenknastes von "Hinter Gittern“ wechselte; ebenso wie die Soap für das Haus RTL produziert. Neben den Schauspielkollegen Oliver Bootz und Chiara Schoras war Nina im Januar 2005 in der Komödie "Was Sie schon immer über Singles wissen wollten“ zu sehen. Das Jahr 2006 war von ihren Einsätzen in der SAT.1-Serie "Unter den Linden“ wie im Eventmovie "Die Sturmflut“ von RTL und Regisseur Jorgo Papavassiliou geprägt.
In den Folgejahren stand nicht nur der Einstieg bei "Alles was zählt“ im Terminkalender der mittlerweile zur Mutter herangereiften Schauspielerin, sondern auch mehrere Gastrollen in diversen Fernsehproduktionen. Darunter die Fernsehfilme "Ein unverbesserlicher Dickkopf“ und "Rosamunde Pilcher – Flügel der Hoffnung“ sowie die Episode "Stunde der Wahrheit“ bei "Alarm für Cobra 11“; allesamt 2007 erstausgestrahlt. Im Jahr 2008 konnten sich Ninas Fans über ihr Mitwirken in "Das Traumhotel – Karibik“ sowie bei "Hallo Robbie“ und "Inga Lindström – Sommermond“ freuen. 2010 begann für die Bott der "Countdown – Die Jagd beginnt“ in Form einer Episodenrolle in der RTL-Serie mit Sebastian Ströbel und wiederum Chiara Schoras.
Nina Bott auf dem Traumschiff sowie auf Verbrecherjagd
Im gleichen Jahr stach Nina mit "Das Traumschiff – Kambodscha“ in See, gab die Antoinette Toni Deveraux in einem Film der Emilie-Richards-Reihe ("Sehnsucht nach Sandy Bay“) und setzte sich mit "Der letzte Bulle“ und damit dem Kollegen Henning Baum auseinander. 2011 dann ihre Premiere bei "Verbotene Liebe“, zu der die Filmdatenbank imdb.de bis zum Tag des Entstehens dieses Artikels 100 Folgen ausweist. Insgesamt sind es 21 Produktionen, die auf der die Hamburgerin betreffenden Seite dort aufgelistet wurden. Hinzuzurechnen ihre Mitwirkung bei "Let’s Dance!“, der Tanzshow auf RTL und deren Ausgabe 2010. Für das Jahr 2012 sollten sich ihre Anhänger Ninas Einsatz in der neuen Serie "Soko Stuttgart" vormerken.
Nina Bott im Interview mit dem Playboy
Für den 16. Januar 2012 kündigte Nina Bott auf ihrer eigenen Website ein Gastspiel bei Stefan Raabs "TV Total" an. Keine Frage, dass die Bilder im Playboy als Thema auf die Tagesordnung der Late Night Show gelangten. Für die Bott war es nicht das erste Mal, dass sie sich für das Männermagazin nackig machte: Bereits für die Februar-Ausgabe 2002 war sie hüllenlos im Playboy zu bewundern. Die Anfrage für die Neuauflage kam so spontan, so Nina im Interview mit dem traditionsreichen Blatt, dass sie sich keine Gedanken darum hat machen können, ob sie noch ein paar vorbereitende Fitnessstudiobesuche würde einlegen müssen. Sie habe ein gesundes Körpergefühl und sei nicht versessen auf perfekte Kurven.
Auf die Fotos im Playboy jedenfalls sei sie stolz, so die Schauspielerin, denn ihr lägen all die Lebenserfahrung zugrunde, die sie selbst sowie ihren Körper weiblicher und sinnlicher gemacht habe. Während sie mit ihrer Nacktheit kein Problem hätte, habe sie den Haaren mit Extensions zu mehr Bezug zum Amazonenmotiv verholfen, so Nina zu Kira Brück vom Playboy. Sie sei über alle Maßen begeistert, was das Ergebnis des neuerlichen Shootings anginge. Eine Frage nach der Brustoperation blieb ebensowenig aus, wie nach ihrer Vorliebe zum Nacktsein am Strand: Woher, so der Playboy an Nina Bott gerichtet, käme das lockere Verhältnis zu ihrem Körper? Die Schauspielerin gab auch dazu eine offene Antwort.
Nina Bott zu Nacktheit und Brustoperation
Bott: "Am Strand oben ohne zu sein ist doch das Natürlichste der Welt! Das haben mir meine Eltern auch so vorgelebt. Ich fühle mich nackter, wenn ich als Schauspielerin meine Seele auspacke. Und das mit der Brust-OP: Ich finde es albern, wenn man so tut, als wäre alles von Natur aus perfekt. In Schwangerschaft und Stillzeit hatte ich einen sehr weiblichen Körper, den wollte ich nicht mehr missen. Und: Natürlich sitzen falsche Brüste besser als echte, da machen wir uns doch nichts vor!" Eine Antwort ebenso natürlich und unkompliziert, wie der Autor dieses Artikels Nina während eines Shootings mit Ralf Bauer im Münchener Luxushotel Mandarin Oriental kennenlernte: Supersympathisch, professionell, liebenswürdig und ohne jeden Anflug von Starallüren.
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