Noten verbessern für das Abitur – Tipps und Tricks für Faule

Tafel - Clara Schumann Gymnasium
Tafel - Clara Schumann Gymnasium
Fürs Abitur zählt jeder Punkt. Hier finden Sie Tipps, wie Sie sich selbst zum Lernen motivieren und mit einfachen Methoden die Lehrer überzeugen.

Wenn mit dem Eintritt in die Oberstufe das Abitur anfängt, so beginnt gleichzeitig die hektische Punktezählerei dafür. Denn die Abschlussnote nach einer 12-jährigen Schulzeit soll natürlich so gut wie möglich ausfallen. Dazu gehört in erster Linie fleißiges Lernen. Aber was, wenn man dazu einfach keine Lust hat? Zum Glück gibt es einige Tipps, um sich selbst zu motivieren und nicht zuletzt den einen oder anderen Trick, wie man bei seinen Lehrern einen guten Eindruck hinterlässt.

Kurzfristige Ziele setzen, Belohnung und Selbstkontrolle

Gerade wenn man unmotiviert ist, sind kleine Erfolgserlebnisse wichtig. Deswegen ist es besser sich zunächst kurzfristige Ziele zu setzen, etwa das Vortragen einer vorher sorgfältig angefertigten Hausaufgabe. Oft hilft es sich nach den lästigen Mathehausaufgaben mit einer Kleinigkeit zu belohnen. Es fällt leichter zu lernen, wenn man währenddessen etwas Angenehmes vor Augen hat. Das kann eine neue Zeitschrift, ein leckerer Schokoriegel, ein Treffen mit Freunden oder irgendeine andere kleine Freude des Alltags sein.

Manchmal benötigt man auch eine gewisse Selbstkontrolle, um sich die eigenen Leistungen vor Augen zu führen. Für mündlich schwache Schüler ist es sinnvoll im Unterricht eine Strichliste zu führen. Pro Meldung zählt ein Strich. Ziel könnten hierbei drei Meldungen pro Stunde sein. Schafft man es dieses Ziel zu erreichen, erkennt man die eigene Leistung und ist gleichzeitig motiviert diese Leistung beizubehalten. Auch das Notieren von Noten ist praktisch. Man weiß in welchen Fächern es noch Nachholbedarf gibt und es kann nach der Zeugnisausgabe nicht zu bösen Überraschungen kommen.

Erklären und planen

Hat man ein neues Thema verstanden ist es wichtig, dass sich das Erlernte im Gedächtnis festsetzt. Am einfachsten und besten funktioniert das, indem man den Stoff jemandem erklärt, der ihn noch nicht so gut verstanden hat. Hierbei wiederholt man selbst nochmal das Thema und erklärt es gleichzeitig einer anderen Person. Es profitieren beide von dieser Methode. Für eine gelungene Präsentation beispielsweise ist eine pragmatische Planung grundlegend. Das heißt: Nicht erst zwei Tage vorher mit der Arbeit beginnen. Besser ist es sich schon Wochen vorher eine genaue Gliederung zu überlegen. Ist die Präsentation erst einmal sinnvoll aufgeteilt, so fällt es leichter sich immer mal wieder hinzusetzen und die einzelnen Kapitel nach und nach zu vervollständigen. Dasselbe gilt auch für umfangreiche Hausaufgaben.

Last but not least: die Lehrer

Für manch einen mag es positiv sein, für manch einen negativ: Zu einem gewissen Teil hängt die mündliche Note von der Gunst des jeweiligen Lehrers ab – Objektivität hin oder her. Doch gerade das kann man sich als Schüler zum Vorteil machen, indem man einige Kleinigkeiten im Umgang mit den Lehrern beachtet: Egal ob man sich nun in Bio für den Aufbau des Panzers einer Kellerassel interessiert oder nicht: Themenbezogene Fragen zeigen dem Lehrer, dass man aufpasst und bei der Sache ist. Das bedeutet Sympathiepunkte und mit etwas Glück eine 2+, anstatt einer 2. Dazu zählt außerdem das Erkundigen nach Unterrichtsmaterial, wenn eine Stunde versäumt wurde, denn auch das symbolisiert Interesse.

Melden, melden, melden und höflich sein!

Wie bereits erwähnt ist Beteiligung das A und O, denn in den meisten Fächern macht der allgemeine Teil 50 Prozent der Gesamtnote aus. Es ist nicht einmal so wichtig, was man sagt, sondern dass man etwas sagt. Welcher Lehrer weiß schon noch am Ende einer Unterrichtsstunde, was genau jeder Schüler gesagt hat? Dass sich der Schüler jedoch beteiligt hat, bleibt hängen. Und mit dem Höflichsein ist kein dick aufgetragenes Einschmeicheln gemeint, sondern einfach nur ein schlichtes "Guten Morgen", wenn man dem Lehrer auf dem Flur begegnet. Lehrer sind auch nur Menschen und freuen sich genau wie jeder andere über einen kurzen Gruß.

Sophia, Sophia Tittelbach

Sophia Tittelbach - Ich bin 20 Jahre alt, Schülerin und mache grade mein Abitur. Schon seit der Grundschule schreibe ich in meiner Freizeit ...

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