Nutzen von Praktika für Studenten

Studium - birgitH/pixelio.de
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Praktika sind für Studenten sehr wichtig. Sie schärfen das Profil, sind eine gute Orientierungshilfe und bringen die benötigte Praxis in das Studium.

Viele Unternehmen setzten einen Studenten voraus, der schon Erfahrungen in der Praxis gesammelt hat. Hierbei ist ein Praktikum von enormem Vorteil. Ein Studium ist eine sehr theoretische Angelegenheit. Erst die richtige Kombination aus Theorie und Praxis bereitet den Studierenden auf die zukünftige Arbeit vor.

Praktika als Orientierungshilfe

Viele junge Menschen sind in ihrer Berufswahl noch unentschlossen. Haben sie das "geeignete" Studium gefunden, dann bleibt die Frage, welcher Tätigkeit sie später nachgehen wollen. Hierbei ist ein Praktikum von Vorteil. Der Student kann sich gezielt seine bevorzugten Arbeitsfelder heraussuchen und erste Eindrücke in dem Beruf sammeln. Viele junge Menschen merken dann erst im Praktikum, dass sie sich den Beruf gänzlich anders vorgestellt haben.

Das Vorpraktika

In einigen Studiengängen der Ingenieurs- oder Naturwissenschaften wird ein sogenanntes Vorpraktikum gefordert. Ein Studium der Geisteswissenschaften hingegen kann meist ohne ein Vorpraktikum absolviert werden. Die Informationen findet man hierbei auf der Website der Hochschulen. Ein Vorpraktikum hat den Vorteil, dass der Jugendliche einerseits zum Studium zugelassen wirst, andererseits erste Erfahrungen mit dem Studienfach und dem späteren Beruf sammeln kann. So kann man feststellen, ob man die richtige Wahl getroffen hat.

Profil schärfen

Bewirbt man sich später bei der Telekom, dann bringt es nicht viel, wenn der Student ein Praktikum im Kindergarten absolviert hat. Während eines Praktikums erweitert der Student seine Kenntnisse und knüpft im besten Fall einige Kontakte, welche bei der späteren Berufsfindung auf jeden Fall von Vorteil sind. So schärft man sein Profil. Es ist daher auch sinnvoll, dass der Praktikant seine Praktika auf die Schwerpunkte des Studiums abstimmt. Natürlich kann der Student auch Praktika in anderen Bereichen absolvieren. Diese fördern schließlich die "Soft Skills".

Praktika als Pflicht

In einigen Studiengängen ist ein Praktikum im Vorfeld eine Pflicht für die Zulassung. Der zukünftige Student sollte sich also schon im Vorfeld in der Studienordnung darüber informieren. Der Zeitraum vom Abitur bis zur Aufnahme des Studiums bietet sich für ein Praktikum an. Die Mindestdauer, so gibt die Studienordnung vor, beträgt meist sechs bis zwölf Wochen.

Zeitpunkt des Praktikums

Hat man sich für ein Praktikum entschieden, dann bleibt natürlich noch die Frage, wann man eines machen sollte. Viele Unternehmen sehen es gerne, wenn Studenten schon Vorkenntnisse aus der Uni mit in das Praktikum einbringen können. Allerdings hat man während eines Bachelor-Studiums nur sehr wenig freie Zeit zur Verfügung. In den Semesterferien stehen meist Prüfungen an. Dem Studenten bringt es aber auch nichts, wenn er das Praktikum der Zeit willen, direkt am Anfang des Studiums macht. Erst ab dem dritten Semester hat man genug wissen, um aus dem Praktikum zu profitieren.

Das richtige Unternehmen

Bei der Auswahl des richtigen Unternehmens sollte man einige Dinge beachten: Die Größe des Unternehmens etwa spielt eine wesentliche Rolle. Große Unternehmen haben meist Erfahrung in der Betreuung und Organisation der Praktikanten, kleine Unternehmen sind aber keineswegs schlechter. In diesen kann der Praktikant die unterschiedlichen Abläufe und Abteilungen besser kennen lernen. In einem größeren Unternehmen sind diese meist strikt voneinander getrennt.