Diese Beispiele gibt es regelmäßig im Geschäftsalltag: Ein Unternehmensgründer, der den Sprung in die Selbstständigkeit mit einem Dienstleistungsunternehmen im Bereich EDV-Beratung gewagt hat, ist am Anfang natürlich noch weitgehend unbekannt. Der Jungunternehmer möchte dies möglichst schnell und wirkungsvoll ändern und denkt darüber nach, was er unternehmen kann, um bekannter zu werden. Da ist guter Rat teuer und es gilt zu überlegen, welche Möglichkeiten und Instrumente es für die Steigerung des Bekanntheitsgrades gibt.
Herkömmliches ist teuer
Der Einsatz der passenden Instrumente zur rechten Zeit am rechten Ort spielt im Bereich Marketing/PR eine wichtige Rolle: Sie sind die PR-Hebel, die die Unternehmen in die Medien bringen und gleichzeitig die Botschaften multiplizieren. Leider sind sie für Jungunternehmer oft relativ unerschwinglich, insbesondere, wenn man die üblichen Marketingtools Flyer, Broschüren oder Newsletter einsetzen möchte. Kleinere und mittlere Unternehmen verfügen anfangs nicht über einen Marketingetat und können sich solche Instrumente kaum leisten.
Preisgünstige Vermarktung
Wer mit seinem Budget sparsam umgehen muss, sollte sich alternative Wege überlegen, wie er seine Botschaften preisgünstig an die Interessenten und Kunden bringt. Hinzu kommt, dass die klassischen Instrumente oft ausgedient haben, weil sie schon seit langer Zeit in derselben Form eingesetzt werden. Der Wunsch nach neuen und gleichzeitig erschwinglichen Instrumenten ist da für den Klein- oder Jungunternehmer nur allzu verständlich. Hier bietet das World Wide Web gerade jungen Selbstständigen und kleineren Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen kostengünstig zu vermarkten.
Neue Medien nutzen
Anstelle der herkömmlichen, teuren Schaltung von Anzeigen in Fachzeitschriften oder der unsäglichen, uneffizienten Einträge in Branchen-Adressbücher können elektronische Newsletter oder Webshops zur Vermarktung der eigenen Produkte genutzt werden. Ein Serienbrief in Printform kostet vergleichsweise viel Geld. Grafiken, Satz, Druck und Porto sowie die eingesetzte Arbeitszeit treiben den Preis in die Höhe. Dagegen sind eine Serien-E-Mail oder ein elektronischer Newsletter die wesentlich günstigeren Varianten. Hier können Jungunternehmer einfach über interessante Neuigkeiten berichten, Success- Stories schreiben, Ihre Dienste anbieten und den Interessenten attraktive Angebote unterbreiten.
Regelmäßige Aussendungen
Einschränkungen gibt es im rechtlichen Bereich bzw. durch die Gefahr, als Spam abgetan zu werden. Deshalb gilt die Maxime, dass man nur E-Mails bzw. E-Newsletter an Interessenten sendet, die ihr ausdrückliches Einverständnis dazu gegeben haben. Wichtig ist darüber hinaus, dass der elektronische Serienbrief nicht nur dem Verkauf dient und auch noch zehn Meter gegen den Wind danach riecht, siondern den Adressaten einen spürbaren Mehrwert bietet. Die Aussendungen sollten darüber hinaus in einer gewissen Regelmäßigkeit (alle vier bis sechs Wochen) erfolgen, um den Interessenten und Kunden positiv im Gedächtnis zu bleiben.
