Die Zahl der Online-Banking-Nutzer steigt immer weiter an, viele Menschen freuen sich über die Möglichkeit des einfachen Transfers von Geld, welches in Minutenschnelle von einem Konto auf das andere umgebucht oder überwiesen werden kann. Die meisten Nutzer sind auch von der Sicherheit dieser Transfermöglichkeit überzeugt und dies versichern natürlich auch die Banken, die das Online-Banking anbieten.
Was ist Online-Banking?
Online-Banking ist die Möglichkeit, Geld über das Internet zu transferieren. Über die Login-Funktion auf der Homepage der Hausbank hat man mit seiner Kontonummer und einem festgesetzt PIN Zugriff auf seine Kontodaten und kann von dort aus Rechnungen überweisen oder Geld zwischen seinen eigenen Konten umbuchen. Dies funktioniert mit Hilfe der eigenen EC-Karte und einem Kartenlesegerät, das bei jedem Buchungsvorgang eine TAN-Nummer anzeigt, mit der der Nutzer seine Buchung bestätigt. Wird die Buchung vollzogen, wird das Geld in Minutenschnelle auf das betreffende Konto transferiert beziehungsweise abgebucht. Mit dieser Möglichkeit kann der Kunde des Online-Bankings wesentlich länger mit seinem Geld arbeiten, bevor er es an andere Stellen überweist, als wenn er es per Überweisungsträger einige Tage vor Fristablauf bei der Bank abbuchen muss.
Was für Sicherheitsvorkehrungen gibt es
Beim Login wird nach einem fünfstelligen PIN gefragt. Hierbei ist es klug, eine Zahlenkombination zu wählen, die nicht mit dem Nutzer in Verbindung gebracht werden kann. Während des Buchungsvorgangs wird nach der TAN gefragt, die man über ein Kartenlesegerät erhält. Dabei ist es jedoch so, dass diese Lesegeräte auf bestimmte EC-Karten eingestellt sind, das heißt, dass nicht jedes Gerät mit jeder Karte genutzt werden kann, sondern dass nur die Geräte genutzt werden können, die auf diese Karte und diese Kontonummer eingestellt sind. Dies bedeutet für den Nutzer des Online-Bankings relativ große Sicherheit, vollkommen sicher ist sein Konto aber dennoch nicht.
Die Sicherheitslücken
Es kursieren eine Unmenge an Computerviren im Netz, die auf eine Möglichkeit abzielen, an das Geld des Online-Bankings heran zu kommen. Sie greifen entweder direkt die Netzwerke der Banken an oder die Computer der Nutzer. Bei den Banken gilt der Erfolg als gering, da diese Netzwerke sehr gut geschützt sind. Bei Privatkunden jedoch ist dies selten der Fall, viele Trojaner und ähnliche Viren sind mittlerweile in der Lage, Firewalls zu umgehen. In Deutschland ist der Erfolg zwar weitestgehend gering, dennoch ist diese Gefahr nicht zu vergessen. Und auch sonst ist Obacht geboten bei den Geldtransfers im Netz, denn Hacker sind nicht zu unterschätzen. Wie bei jeder Nutzung von solchen Internetangeboten ist auch hier Vorsicht geboten. Das Überprüfen, ob die Websites seriös sind und das Anwenden von hohen Sicherheitsstandards sollten gewährleistet sein.
Quellen:
