
- Auch das Lernen will gelernt sein. - Nico Auer
Die Fokussierung der Gedanken im Vorfeld eines Selbststudiums fällt in unserer modernen Zeit zunehmend schwerer, da immer mehr kurzweilige Ablenkung vor allem in Form von elektronischen Unterhaltungsmedien zutage tritt. Auch hilft eine gute Vorbereitung vor dem eigentlichen Lernen, sich den Stoff so schnell wie möglich einzuprägen, womit mehr Zeit für die unterhaltsamen Dinge des Lebens bleibt. Somit im Folgenden ein paar Richtlinien und Tipps, um die Konzentration auf das zu lenken, was wichtig ist, und zwar die Aufgabe.
Arbeitsplatzgestaltung
Beginnen sollte man vorausschauender Weise mit der Gestaltung des Arbeitsplatzes, zumeist des Schreibtisches. Dieser sollte nur mit den Materialien ausgestattet werden, die auch wirklich zum Lernen benötigt werden, und etwaige Ablenkungen in Form von Laptop, Smartphone oder Ähnlichem sollten vermieden werden, damit ein schnelles Vorankommen bei der Einarbeitung des Stoffes garantiert ist. Die richtige Sitzmöglichkeit trägt auch entscheidend dazu bei, über einen längeren Zeitraum voll konzentriert zu bleiben, schont Rücken, Genick und Arme und verhindert vorzeitige Ermüdungserscheinungen und somit ein Nachlassen der Auffassungsgabe.
Körperliche Verfassung
Weiters sollte auch, wenngleich das von den meisten vergessen wird, die körperliche Verfassung nicht außer Acht gelassen werden. Dazu zählen vor allem ausreichender und vor allem ruhiger Schlaf sowie eine ausreichende Versorgung des Organismus mit Nährstoffen, vor allem (gesunder) Zucker ist wichtig, etwa Traubenzucker, denn bei Unterzuckerung fällt dem Gehirn das Arbeiten und somit das Aufnehmen von Information umso schwerer. Eine Überbelastung durch besonders viel oder fettes Essen sollte man allerdings vermeiden, denn die Erfahrung einer sprichwörtlichen „Bewegungsunfähigkeit“ nach einem Besuch im Lieblingsrestaurant kennt wohl jeder.
Auch eine Überbelastung der Augen bei zu langen Arbeiten vor dem Bildschirm eines Computers sollte dadurch umgangen werden, dass wenn möglich die zur Verfügung stehenden Lernmaterialien auf normalem Kopierpapier ausgedruckt werden.
Lerntypbestimmung
Zu guter Letzt noch der wohl essentiellste Ratschlag für erfolgreiches Lernen, und zwar die richtige Auswahl der Lernmaterialien entsprechend des Lerntypus. Unterschieden wird zwischen folgenden drei Typen:
- auditiv (hören)
- visuell (sehen)
- haptisch (anfassen)
Der Lerntyp sagt aus, bei welcher Art der Informationszuführung der am höchsten zu erwartende Lernerfolg eintritt, also mit welcher Art von Lernmaterialien man am effektivsten lernt. Die Bestimmung des Lerntyps kann entweder durch Selbsteinschätzung getroffen werden oder aber für alle, die sich nicht sicher sind und nur eine sehr geringe Lernerfahrung haben, bei einem Fortbildungs- und Lernhilfeinstitut, die solche Lerntypbestimmungen ebenfalls für ein geringes Entgelt durchführen. Bei erfolgreicher Umsetzung dieser Ratschläge sollte einem positiven Lernerfolg nichts mehr im Wege stehen, und die nächste Prüfung oder der nächste Test kann kommen.
Quellen: eigene Recherche
