
- Dekoration für den Christbaum - Viktoria Amon
Manchmal bereits im September, spätestens aber im Oktober beginnen sich in diversen Geschäften Regale mit Lichterketten, Sternchen und Christbaumkugeln und einem reichhaltigen Sortiment an Girlanden, glitzernden Dekorationsbändern und funkelndem Lametta in verschiedensten Farben zu füllen. Sollten Sie sich mit den Jahren an derartigem bereits satt gesehen haben, finden Sie hier Anregungen für einen eher unkonventionellen bzw. originelleren Aufputz des Christbaums.
Lebkuchen
Selbstgemachter Lebkuchen ist nicht nur äußerst schmackhaft und mit seinem unvergleichlich würzigen Duft ein besonderes Genusserlebnis für die Nase. Schon bei Hänsel und Gretel wusste die alte Hexe mit ihrem Knusperhäuschen Lebkuchen gezielt als Bau- bzw. Dekorationsmaterial einzusetzen, um kleine Kinderherzen höher schlagen zu lassen. In diesem Sinne lässt sich auch Lebkuchen dazu nutzen, um den Christbaum eine individuelle Note zu verpassen und der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen. Selbstgemachter Lebkuchenteig eignet sich besonders, um verschiedenste Formen und Größen zu kreieren und auszuschneiden, mit denen später dann der Christbaum behängt werden kann. So baumeln möglicherweise dieses Jahr knusprige Schneemänner, Engel, Rentiere, Weihnachtsmänner, Glocken, Sterne von Ihren Tannen- oder Fichtenzweigen.
Dekoration mit Orangen und Zimtstangen
Der warme Farbton dieses Baumschmucks, den man relativ schnell und einfach selbst herstellen kann, harmoniert mit dem sattem Grün der Zweige besonders gut. Für die Herstellung benötigt man lediglich ein paar größere Orangen, einige Zimtstangen und etwas Draht. Die Orangen werden in Scheiben geschnitten (etwa 1 cm breit) und im Backrohr getrocknet. Anschließend werden 1 - 2 Zimtstangen mit etwas Draht an je einer Scheibe befestigt und schließlich auf den Ästen fixiert. Dieser Baumschmuck lässt sich auch gut kombinieren mit apricot- oder pfirsichfarbenen Christbaumkugeln oder Maschen. Bevorzugt man einen natürlichen Baum, ergibt sich mit dem würzigen Duft der Nadeln, dem süßen Hauch der Orangenschalen und der aromatischen Zimtnote nicht nur ein optisch durchaus ansprechender Anblick, sondern vor allem auch ein äußerst bezauberndes und verführerisches Geruchserlebnis.
Teddybärenbaum
Gerade zu Weihnachten haben kleine Bärenfreunde meistens wieder Hochsaison. Es gibt wohl kaum ein Spielzeuggeschäft oder einen Christkindlmarkt ohne diese niedlichen Tiere mit ihren großen, schwarzen und treuherzigen Augen und ihrem samtweichen und flauschigen Fell. Warum sollten sie nicht auch einmal den Christbaum selbst zieren? Versehen mit den passenden Accessoires – Weihnachtsmütze oder Engelsflügel – lassen sie sich in verschiedensten Größen und Braunnuancen zwischen die Zweige setzen oder hängen. Diese Dekoration empfiehlt sich aber nur, wenn man bereits über eine beachtliche Auswahl an Teddybären verfügt. Umso vielfältiger die Bären in Aussehen, Form und Größe sind, umso interessanter ist auch das Endergebnis.
Glasperlenspiel
Auch ohne bunt glitzerndes Lametta lässt sich der Christbaum zum Strahlen bringen. Unzählige Glasperlen bzw. Glastropfen zaubern einen etwas dezenteren, aber durchaus ansprechenden Glanz zwischen die Zweige ihres Christbaumes. Das gebündelte Licht der Kerzen bzw. Lichterkette lässt sie funkeln und schimmern wie feinstes Kristall. Sie lassen sich auch eventuell kombinieren mit feinen, weißen Perlenketten.
Ein Baumschmuck mit Erinnerungswert
Dieser Baumschmuck besticht wahrscheinlich nicht unbedingt durch einen äußerst ästhetisch ansprechenden Anblick, vielmehr durch seinen originellen und individuellen Charakter. Als Sammelsurium verschiedenster Erinnerungsstücke - Fotos, kleine Mitbringsel von verschiedensten Reisen, besondere Glücksbringer, usw. - hat diese Dekoration aber durchaus ihren Reiz. Dieser Baum ist nicht nur ein einfacher Aufputz des Weihnachtsfestes, sondern weiß auch mit jedem einzelnen Gegenstand, der in den Zweigen baumelt, eine Geschichte zu erzählen.
