Outdoor Sport Inline-Skating

Ähnlich wie Schlittschuhlaufen, aber auch im Sommer möglich

Inlineskaten ist nicht besonders schwer und macht Spaß. Außerdem trainiert es die unteren Körperpartien. Ein paar Dinge sollte man jedoch beachten, bevor man antritt.

Wer Joggen langweilig findet und keine Lust hat, jedes mal mühsam das Fahrrad ins Auto zu laden, weil er keine schönen Radwege vor der Haustür hat, für den könnte Inline-Skating der richtige Sport sein. Aber auch alle anderen, die auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung sind, sollten die modernen Rollschuhe einmal anprobieren.

Inlineskaten mit dem richtigen Equipment

Anfänger sollten beim Inlineskaten Protektoren tragen, da es, gerade wenn man noch nie Schlittschuh gelaufen ist, anfangs durchaus passieren kann, dass man das Gleichgewicht verliert, eine Kurve zu schnell nimmt oder nicht rechtzeitig Bremsen kann und infolgedessen stürzt. Wer rundum geschützt sein will, sollte auch einen Helm tragen. Das Wichtigste fehlt allerdings noch. Inline-Skates sind nicht gleich Inline-Skates, das wird jeder wissen, der sich im Sportgeschäft schon einmal umgesehen hat. Es gibt verschiedene Varianten, wobei es ganz darauf ankommt, was man mit seinen Skates machen möchte. Die drei Hauptvarianten sind:

Fittness-Skates

Diese Skates sind besonders für Einsteiger gut geeignet, da sie einen guten Kompromiss aus Wendigkeit und Geschwindigkeit darstellen und man mit dem montierten Stopper gut Bremsen kann. Fittness-Skates gibt es in zwei Varianten. Die sogenannten Hardboots bestehen aus einer harten Kunststoffschale, in die ein weicher Innenschuh eingesetzt wird. Die andere Variante nennt sich Softboot und besteht nur aus einem weichen Schuh, der meist von einem leichten Kunststoffskelett gestützt wird. Hier muss jeder selbst entscheiden, was ihm lieber ist. Hardboots bieten den Füßen einen sehr guten Halt und unterstützen somit das Gleichgewicht beim Fahren. Softboots sind dafür bequemer und luftiger. Diese Variante stellt mittlerweile auch das größte Sortiment auf dem Markt.

Speed-Skates

Wer gerne besonders schnell unterwegs ist, für den sind Speed-Skates das Richtige. Diese haben fünf statt wie gewöhnlich vier Rollen und sind damit auch etwas größer. Weiterhin besitzen sie keinen Stopper und sind relativ teuer. Deshalb sind sie für Einsteiger auch eher ungeeignet.

Stunt-Skates

Auch Agressive-Skates genannt. Dadurch, dass sie recht kleine und breite Rollen haben, die sehr hart sind, sind sie auch für das Fahren in Städten, auf sehr rauem Asphalt geeignet. Dabei bieten sie einen sehr sicheren Stand und gute Wendigkeit, weswegen man mit ihnen schon einmal das ein oder andere waghalsige Manöver durchführen kann. Agressive-Skates werden auch in Stunt-Hallen eingesetzt. Das Befahren von Halfpipes und das sogenannte Grinden, bei dem man mit quergestellten Rollen auf Stahlstangen oder Geländern entlangrutscht, erfordert allerdings fortgeschrittenes Können.

Die Technik ist beim Inline-Skating wichtig

Aller Anfang ist immer schwer, jedoch kann die Technik beim Inline-Skaten recht schnell erlernt werden. In der Ausgangsstellung stehen beide Füße, in engem Abstand zueinander, parallel zur Fahrbahn. Man beschleunigt, indem man sich abwechselnd mit den Skates zur Seite abdrückt und den jeweiligen Fuß danach wieder parallel zur Fahrtrichtung aufsetzt und kurze Zeit gleiten lässt. In der Beschleunigungsphase schert man weit aus, hat man schon Fahrt gewonnen verringert man diesen Winkel. Die Kniegelenke sollten dabei die ganze Zeit leicht gebeugt sein, die Beine dürfen also nicht durchgedrückt werden. Als Anfänger sollte man sich Skates mit montiertem Stopper zulegen. Um damit zu bremsen, wird der Fuß nach vorne geschoben und angehoben, bis der Stopper den Boden berührt. Gleichzeitig wird das Körpergewicht auf den hinteren Fuß verlagert. Fährt man mit Skates ohne Stopper, ist die T-Bremse das gebräuchlichste Verfahren, bei dem ein Fuß quer zur Fahrtrichtung hinter den anderen gesetzt wird und die Rollen über den Boden schleifen und somit die Geschwindigkeit verringern. Hierbei muss man darauf achten, dass die beiden Skates ein gerades T formen, da ansonsten eine Drehbewegung entsteht.

Inline-Skating ist gesund, fördert die Koordination und macht Spaß

Vor allem Oberschenkel und Po werden beim Inline-Skating trainiert. Wie jeder Sport ist es auch gut für Kondition und Koordination. Das Besondere am Inlineskaten ist der Spaßfaktor. Sobald man sicherer wird und etwas schneller fahren kann, will man gar nicht mehr aufhören und würde am liebsten stundenlang weitergleiten.

Simon Strauch, Simon Strauch

Simon Strauch - Geboren und aufgewachsen in Wuppertal. Interesse an fremden Kulturen durch ausgedehnte Reisen nach der Schulzeit geweckt. Mittlerweile ...

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